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„mal“ – Versionsunterschied

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Mal
[[Mal]]


 im Sinne von ‘multipliziert mit, malgenommen mit’,  
In der Multiplikationsrechnung begegnet '''''mal''''' im Sinne von ‘multipliziert mit, malgenommen mit’, isoliert aus Fügungen wie ''zu wunfczen malen wunfczen'' ‘15 mal 15’ (15. Jh.) u. dgl. Dazu ''[[malnehmen]]'' Vb. ‘[[multiplizieren]]’ (18. Jh.).


In der Multiplikationsrechnung begegnet '''''mal''''' im Sinne von ‘multipliziert mit, malgenommen mit’, isoliert aus Fügungen wie ''zu wunfczen malen wunfczen'' ‘15 mal 15’ (15. Jh.) u. dgl. Dazu ''[[malnehmen]]'' Vb. ‘multiplizieren’ (18. Jh.).
<span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">-mal</span> </span>zweites Glied in zusammengerückten Wiederholungszahlwörtern, hervorgegangen aus dem unter Mal<sup>1</sup> (s. d.) behandelten Substantiv, s. [https://www.dwds.de/wb/etymwb/einmal einmal] (aus <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">ze einem māle</span>), entsprechend <span class="etymwb-mentioned">zweimal</span> (aus <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">ze zweien mālen</span>). Die gleiche Bildungsweise zeigen Temporaladverbien, bei denen oft die ursprüngliche Form des Genitiv Sing. beibehalten wird, s. [https://www.dwds.de/wb/etymwb/ehemals ehemals] (aus <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">ē māles</span>), <span class="etymwb-mentioned">abermals</span> (aus <span class="etymwb-mentioned">aber eines males</span>, 15. Jh.); danach (mit Suffixcharakter) <span class="etymwb-mentioned">einstmals</span>, <span class="etymwb-mentioned">jemals</span>, <span class="etymwb-mentioned">nochmals</span>, <span class="etymwb-mentioned">oftmals</span>, <span class="etymwb-mentioned">vormals</span>. Seltener mit erhaltenem Genitiv Plur., vgl. <span class="etymwb-mentioned">dermalen</span>. – In der Multiplikationsrechnung begegnet <span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">mal</span> </span>im Sinne von ‘multipliziert mit, malgenommen mit’, isoliert aus Fügungen wie <span class="etymwb-mentioned">zu wunfczen malen wunfczen</span>‘15 mal 15’ (15. Jh.) u. dgl. Dazu <span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">malnehmen</span> <span class="etymwb-gramgrp">Vb. </span></span>‘multiplizieren’ (18. Jh.).
 
<span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">-mal</span> </span>zweites Glied in zusammengerückten Wiederholungszahlwörtern, hervorgegangen aus dem unter [https://www.dwds.de/wb/etymwb/Mal Mal<sup>1</sup>] (s. d.) behandelten Substantiv, s. [https://www.dwds.de/wb/etymwb/einmal einmal] (aus <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">ze einem māle</span>), entsprechend <span class="etymwb-mentioned">zweimal</span> (aus <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">ze zweien mālen</span>). Die gleiche Bildungsweise zeigen Temporaladverbien, bei denen oft die ursprüngliche Form des Genitiv Sing. beibehalten wird, s. [https://www.dwds.de/wb/etymwb/ehemals ehemals] (aus <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">ē māles</span>), <span class="etymwb-mentioned">abermals</span> (aus <span class="etymwb-mentioned">aber eines males</span>, 15. Jh.); danach (mit Suffixcharakter) <span class="etymwb-mentioned">einstmals</span>, <span class="etymwb-mentioned">jemals</span>, <span class="etymwb-mentioned">nochmals</span>, <span class="etymwb-mentioned">oftmals</span>, <span class="etymwb-mentioned">vormals</span>. Seltener mit erhaltenem Genitiv Plur., vgl. <span class="etymwb-mentioned">dermalen</span>. – In der Multiplikationsrechnung begegnet <span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">mal</span> </span>im Sinne von ‘multipliziert mit, malgenommen mit’, isoliert aus Fügungen wie <span class="etymwb-mentioned">zu wunfczen malen wunfczen</span>‘15 mal 15’ (15. Jh.) u. dgl. Dazu <span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">malnehmen</span> <span class="etymwb-gramgrp">Vb. </span></span>‘multiplizieren’ (18. Jh.).

Aktuelle Version vom 10. Dezember 2023, 14:40 Uhr

Mal

In der Multiplikationsrechnung begegnet mal im Sinne von ‘multipliziert mit, malgenommen mit’, isoliert aus Fügungen wie zu wunfczen malen wunfczen ‘15 mal 15’ (15. Jh.) u. dgl. Dazu malnehmen Vb. ‘multiplizieren’ (18. Jh.).

-mal zweites Glied in zusammengerückten Wiederholungszahlwörtern, hervorgegangen aus dem unter Mal1 (s. d.) behandelten Substantiv, s. einmal (aus mhd. ze einem māle), entsprechend zweimal (aus mhd. ze zweien mālen). Die gleiche Bildungsweise zeigen Temporaladverbien, bei denen oft die ursprüngliche Form des Genitiv Sing. beibehalten wird, s. ehemals (aus mhd. ē māles), abermals (aus aber eines males, 15. Jh.); danach (mit Suffixcharakter) einstmals, jemals, nochmals, oftmals, vormals. Seltener mit erhaltenem Genitiv Plur., vgl. dermalen. – In der Multiplikationsrechnung begegnet mal im Sinne von ‘multipliziert mit, malgenommen mit’, isoliert aus Fügungen wie zu wunfczen malen wunfczen‘15 mal 15’ (15. Jh.) u. dgl. Dazu malnehmen Vb. ‘multiplizieren’ (18. Jh.).