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„schweben“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
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Die Seite wurde neu angelegt: „<p>schweb + en | ‘sich langsam und frei in der Luft bewegen, unentschieden sein’, ahd. ''swebēn'' ‘hin und her bewegen, ebben und fluten, branden’ (8. Jh.), mhd. ''sweben'' ‘sich fließend, schiffend, schwimmend, fliegend hin und her bewegen, in der ''Schwebe'', unentschieden sein’, mnd. mnl. ''swēven'' ‘von einer Seite zur anderen treiben, in der ''Schwebe'', unentschieden sein…“
 
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<p>schweb + en&nbsp;|&nbsp;‘sich langsam und frei in der Luft bewegen, unentschieden sein’,&nbsp;ahd.&nbsp;''swebēn''&nbsp;‘hin und her bewegen, ebben und fluten, branden’ (8. Jh.),&nbsp;mhd.&nbsp;''sweben''&nbsp;‘sich fließend, schiffend, schwimmend, fliegend hin und her bewegen, in der ''Schwebe'', unentschieden sein’,&nbsp;mnd.&nbsp;mnl.&nbsp;''swēven''&nbsp;‘von einer Seite zur anderen treiben, in der ''Schwebe'', unentschieden sein’,&nbsp;nl.&nbsp;''zweven''&nbsp;‘hin und her gehen, treiben’,&nbsp;</p>
<p>[[schweb]] + [[-en]]&nbsp;|&nbsp;‘sich langsam und frei in der Luft bewegen, unentschieden sein’,&nbsp;ahd.&nbsp;''swebēn''&nbsp;‘hin und her bewegen, ebben und fluten, branden’ (8. Jh.),&nbsp;mhd.&nbsp;''sweben''&nbsp;‘sich fließend, schiffend, schwimmend, fliegend hin und her bewegen, in der ''Schwebe'', unentschieden sein’,&nbsp;mnd.&nbsp;mnl.&nbsp;''swēven''&nbsp;‘von einer Seite zur anderen treiben, in der ''Schwebe'', unentschieden sein’,&nbsp;nl.&nbsp;''zweven''&nbsp;‘hin und her gehen, treiben’,&nbsp;</p><p>aengl.&nbsp;''for(þ)swefian''&nbsp;‘Glück, Erfolg haben’ (ger.&nbsp;''*swibēn'') ist verwandt mit&nbsp;ahd.&nbsp;''sweibōn''&nbsp;‘sich drehen, bewegen, rollen’ (8. Jh.) sowie dem starken Verb&nbsp;mhd.&nbsp;''swīfen''&nbsp;‘sich bewegen, schwingen’,&nbsp;aengl.&nbsp;''swīfan''&nbsp;‘umherschweifen, gleiten, streichen’,&nbsp;anord.&nbsp;''svīfa'' ‘schwingen, schweben, fahren’, vgl. auch&nbsp;aengl.&nbsp;engl.&nbsp;''swift''&nbsp;‘schnell’, und läßt sich mit&nbsp;lett.&nbsp;''svàipīt''&nbsp;‘peitschen’ (eigentlich wohl ‘die Peitsche schwingen’)</p><p>auf&nbsp;uig.&nbsp;''*su̯eip-''&nbsp;zurückführen, eine Lippenlauterweiterung der Ww.&nbsp;uig.''*su̯ē̌(i)-''&nbsp;‘biegen, drehen, schwingen’, zu der das unter&nbsp;''schweifen'' behandelte Tw. und (mit Kehllauterweiterung)&nbsp;russ.&nbsp;(landschaftlich)&nbsp;''svigát’''&nbsp;(''свигать'') ‘sich herumtreiben, eilen, laufen’ sowie&nbsp;lit.&nbsp;''svaĩgti'' ‘taumeln, schwanken, schwindlig werden’ gehören.</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>aengl.&nbsp;''for(þ)swefian''&nbsp;‘Glück, Erfolg haben’ (ger.&nbsp;''*swibēn'') ist verwandt mit&nbsp;ahd.&nbsp;''sweibōn''&nbsp;‘sich drehen, bewegen, rollen’ (8. Jh.) sowie dem starken Verb&nbsp;mhd.&nbsp;''swīfen''&nbsp;‘sich bewegen, schwingen’,&nbsp;aengl.&nbsp;''swīfan''&nbsp;‘umherschweifen, gleiten, streichen’,&nbsp;anord.&nbsp;''svīfa'' ‘schwingen, schweben, fahren’, vgl. auch&nbsp;aengl.&nbsp;engl.&nbsp;''swift''&nbsp;‘schnell’, und läßt sich mit&nbsp;lett.&nbsp;''svàipīt''&nbsp;‘peitschen’ (eigentlich wohl ‘die Peitsche schwingen’)</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>auf&nbsp;uig.&nbsp;''*su̯eip-''&nbsp;zurückführen, eine Lippenlauterweiterung der Ww.&nbsp;uig.''*su̯ē̌(i)-''&nbsp;‘biegen, drehen, schwingen’, zu der das unter&nbsp;''schweifen'' behandelte Tw. und (mit Kehllauterweiterung)&nbsp;russ.&nbsp;(landschaftlich)&nbsp;''svigát’''&nbsp;(''свигать'') ‘sich herumtreiben, eilen, laufen’ sowie&nbsp;lit.&nbsp;''svaĩgti'' ‘taumeln, schwanken, schwindlig werden’ gehören.</p>


schweb,schwebe,schwebend,schwebende,schwebenden,schwebendem,schwebender,schwebendes,schwebt,schwebte,schwebten,geschwebt
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Aktuelle Version vom 11. Dezember 2023, 15:16 Uhr

schweb + -en | ‘sich langsam und frei in der Luft bewegen, unentschieden sein’, ahd. swebēn ‘hin und her bewegen, ebben und fluten, branden’ (8. Jh.), mhd. sweben ‘sich fließend, schiffend, schwimmend, fliegend hin und her bewegen, in der Schwebe, unentschieden sein’, mnd. mnl. swēven ‘von einer Seite zur anderen treiben, in der Schwebe, unentschieden sein’, nl. zweven ‘hin und her gehen, treiben’, 

aengl. for(þ)swefian ‘Glück, Erfolg haben’ (ger. *swibēn) ist verwandt mit ahd. sweibōn ‘sich drehen, bewegen, rollen’ (8. Jh.) sowie dem starken Verb mhd. swīfen ‘sich bewegen, schwingen’, aengl. swīfan ‘umherschweifen, gleiten, streichen’, anord. svīfa ‘schwingen, schweben, fahren’, vgl. auch aengl. engl. swift ‘schnell’, und läßt sich mit lett. svàipīt ‘peitschen’ (eigentlich wohl ‘die Peitsche schwingen’)

auf uig. *su̯eip- zurückführen, eine Lippenlauterweiterung der Ww. uig.*su̯ē̌(i)- ‘biegen, drehen, schwingen’, zu der das unter schweifen behandelte Tw. und (mit Kehllauterweiterung) russ. (landschaftlich) svigát’ (свигать) ‘sich herumtreiben, eilen, laufen’ sowie lit. svaĩgti ‘taumeln, schwanken, schwindlig werden’ gehören.

schweb,schwebe,schwebend,schwebende,schwebenden,schwebendem,schwebender,schwebendes,schwebt,schwebte,schwebten,geschwebt