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| <p>seh + en |Räumlich-bildliche Eindrücke im Dasein wahrnehmen folgen und so einen Ablauf von Geschehnissen als Ereignisse vernehmen; angeregte räumliche-bildliche Erinnerungen wahrnehmen; zu sehen bezieht sich zum einen auf die Sicht mittels ''körperlichen'' Augen im Erlebnißraum des Dasein, wie auch im Anschauungsraum mittels ''innerem'' Auge und Vorstellungsvermögen (21 Jh. ndt.);</p>
| | [[seh]][[-en]] [[Wortform::Nebenwortform|Nwf.]] ''[[seh]]'' |
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| seh,sehe,sieh,siehe,siehst,seht,sieht,sah,sähe,gesehen,gesehene,gesehenen,gesehenem,gesehener,gesehenes,sehend,sehende,sehenden | | {{Schaufenster|modus=ignorieren|link=1|linkpos=prefix|Seite=seh}} |
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| <!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>''¦''√ uig. "sehend folgen"; ‘mit dem Gesichtssinn wahrnehmen’; ‘mit den Augen folgen, sehen’;</p>
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| <!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>''¦''↵''¦'' uig. ''[https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Indo-European/sek%CA%B7- *sekʷ-]'' "folgen"; uig. *seku̯- ‘wittern, spüren’ (vom Hund bei der Jagd), die sich in einem zweiten Bedeutungsstrang zu ‘zeigen, ankündigen’ (siehe sagen) entwickelt hat. ; germ. ''*sehwan, [https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Germanic/sehwan%C4%85 *sehwaną]''; ahd. ''[https://en.wiktionary.org/wiki/sehan#Old_High_German sehan]'', (8. Jh.), mhd. ''[https://en.wiktionary.org/wiki/sehen#Middle_High_German sehen]'', asächs. ''sehan'', mnd. ''sēn'', mnl. ''sien'', nl. ''zien'', afries. ''sia'', aengl. ''sēon'', engl.'' to see'', anord. ''sjā'', schwed. ''se'', got. ''saíƕan'' (ger. *''sehwan'') sind verwandt ahd. ''gisiuni'' ‘Anblick, Erscheinung, Aussehen’ (8. Jh.), (Sehkraft, Gesicht, Angesicht, Antlitz, Anblick, Blick, Sehvermögen, Augenlicht, Sehen, Augen, Erscheinung, Traumgesicht - [http://www.koeblergerhard.de/ahd/5A/ahd_g.html Köbler Wörterbuch]), ahd. ''gisiunīglīh'', nhd. "sichtbar", asächs. ''siun'' ‘Auge’, aengl. ''sīen'' ‘Aussehen’, anord. ''sjōn'' ‘Blick, Auge’, got. ''siuns'' ‘Gesicht, Gestalt’; s. auch die Verbalabstrakta ''Sicht'' und ''Gesicht''.</p>
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| <!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Außergermanisch sind vergleichbar air. ''rosc'' (aus *''prosk''‐ͧo-) ‘Auge, Blick’, alban. ''sheh'' ‘sieht’, hethit. ''šakuwa'' (Plur.) ‘Augen’ sowie auch griech. hépesthai (ἕπεσθαι) ‘folgen, begleiten’, aind. ''sácatē'' ‘begleitet, steht zur Seite, geht nach, folgt’, lat. ''sequī'' ‘(nach)folgen, begleiten, verfolgen, gehorchen’, air. ''sechithir'' ‘folgt’.</p>
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| <!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Man nimmt daher eine Bedeutungsentfaltung ‘folgen, mit den Augen folgen, sehen’ an, hervorgegangen aus der Wurzel uig. *''seku̯''- ‘wittern, spüren’ (vom Hund bei der Jagd), die sich in einem zweiten Bedeutungsstrang zu ‘zeigen, ankündigen’ (s. ''sagen'') entwickelt hat.</p>
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seh-en Nwf. seh
▷ se
-h ger.-deu. ‘folgen, mit den Augen folgen, sehen’
Wrtdtng: Räumlich-bildliche Eindrücke im Dasein wahrnehmen folgen und so einen Ablauf von Geschehnissen als Ereignisse vernehmen; angeregte räumliche-bildliche Erinnerungen wahrnehmen; zu sehen bezieht sich zum einen auf die Sicht mittels körperlichen Augen im Erlebnißraum des Dasein, wie auch im Anschauungsraum mittels innerem Auge und Vorstellungsvermögen;
¦√ uig. "sehend folgen"; ‘mit dem Gesichtssinn wahrnehmen’; ‘mit den Augen folgen, sehen’;
sehen
- uig. *sekʷ- "folgen";
- uig. *seku̯- ‘wittern, spüren’ (vom Hund bei der Jagd),
- die sich in einem zweiten Bedeutungsstrang zu ‘zeigen, ankündigen’ (siehe sagen) entwickelt hat.;
- germ. *sehwan, *sehwaną;
- ahd. sehan, (8. Jh.),
- #mhd. sehen,
- asächs. sehan,
- mnd. sēn,
- mnl. sien,
- nl. zien,
- afries. sia,
- aengl. sēon,
- engl. to see,
- anord. sjā,
- swed. se,
- got. saíƕan (ger. *sehwan)
- sind verwandt
- ahd. gisiuni ‘Anblick, Erscheinung, Aussehen’ (8. Jh.),
- (Sehkraft, Gesicht, Angesicht, Antlitz, Anblick, Blick, Sehvermögen, Augenlicht, Sehen, Augen, Erscheinung, Traumgesicht - Köbler Wörterbuch),
- ahd. gisiunīglīh,
- nhd. "sichtbar",
- asächs. siun ‘Auge’,
- aengl. sīen ‘Aussehen’,
- anord. sjōn ‘Blick, Auge’,
- got. siuns ‘Gesicht, Gestalt’;
- s. auch die Verbalabstrakta Sicht und Gesicht.
- Außergermanisch sind vergleichbar
- air. rosc (aus *prosk‐ͧo-) ‘Auge, Blick’,
- alban. sheh ‘sieht’,
- hethit. šakuwa (Plur.) ‘Augen’ sowie auch
- griech. hépesthai (ἕπεσθαι) ‘folgen, begleiten’,
- aind. sácatē ‘begleitet, steht zur Seite, geht nach, folgt’,
- lat. sequī ‘(nach)folgen, begleiten, verfolgen, gehorchen’,
- air. sechithir ‘folgt’.
- Man nimmt daher eine Bedeutungsentfaltung ‘folgen, mit den Augen folgen, sehen’ an,
- hervorgegangen aus der Wurzel uig. *seku̯- ‘wittern, spüren’ (vom Hund bei der Jagd),
- die sich in einem zweiten Bedeutungsstrang zu ‘zeigen, ankündigen’ (s. sagen) entwickelt hat.
seh,sehe,sieh,siehe,siehst,seht,sieht,sah,sähe,gesehen,gesehene,gesehenen,gesehenem,gesehener,gesehenes,sehend,sehende,sehenden