„dinglich“ – Versionsunterschied
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<p>Ding + lich | ursprüngl. “angemessen sein”; gerichtlich, zeitlich; wirklich, jedoch nicht gegenständlich sondern dinglich im Sinne von gedanklich, wie ein Ding; ; für, aus oder wie ein Ding sein; mhd. ''dinclich''; vgl. ahd. ''thinglīh'' (10. Jh.), mhd. ''dingelich'' ‘gerichtlich’. ;</p | <p>[[Ding]] + [[-lich]] | ursprüngl. “angemessen sein”; gerichtlich, zeitlich; wirklich, jedoch nicht gegenständlich sondern dinglich im Sinne von gedanklich, wie ein Ding; ; für, aus oder wie ein Ding sein; mhd. ''dinclich''; vgl. ahd. ''thinglīh'' (10. Jh.), mhd. ''dingelich'' ‘gerichtlich’. ;</p><p>¦√¦ uig. *''ten''- ‘dehnen, ziehen, spannen’ gehörende Gutturalerweiterung, uig. *''tenk''- ‘ziehen, dehnen, spannen, Zeitspanne’; uig. ''*tenkó-'', lnaheliegend von ''*tenk-'' “angemessen sein” stammend, die ursprüngigliche Bedeutung dann "angemessene richtige Zeit; übereingestimmter Zeitpunkt" dann "Versammling; Angelegenheit, Gegenstand des Gespräch oder Verhandlung".</p> | ||
dingliche,dinglichen,dinglichem,dinglicher,dingliches | dingliche,dinglichen,dinglichem,dinglicher,dingliches | ||
Aktuelle Version vom 14. Dezember 2023, 11:33 Uhr
Ding + -lich | ursprüngl. “angemessen sein”; gerichtlich, zeitlich; wirklich, jedoch nicht gegenständlich sondern dinglich im Sinne von gedanklich, wie ein Ding; ; für, aus oder wie ein Ding sein; mhd. dinclich; vgl. ahd. thinglīh (10. Jh.), mhd. dingelich ‘gerichtlich’. ;
¦√¦ uig. *ten- ‘dehnen, ziehen, spannen’ gehörende Gutturalerweiterung, uig. *tenk- ‘ziehen, dehnen, spannen, Zeitspanne’; uig. *tenkó-, lnaheliegend von *tenk- “angemessen sein” stammend, die ursprüngigliche Bedeutung dann "angemessene richtige Zeit; übereingestimmter Zeitpunkt" dann "Versammling; Angelegenheit, Gegenstand des Gespräch oder Verhandlung".
dingliche,dinglichen,dinglichem,dinglicher,dingliches