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„ein“ – Versionsunterschied

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<p>ein<sup>2</sup> &nbsp;| ei + n |&nbsp;&nbsp;"hinein", &nbsp;ahd. mhd. ''īn'' ‘ein, hinein, herein’, gedehnt aus älterem ''in'', verwandt mit der Fürwort. ''in''.</p>
[[e-]] + [[-in]]


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>In trennbaren Zusammensetzungen&nbsp;erscheint ''ein''&nbsp;mit Tw., die eine Richtung (einsteigen, einbiegen), Zerstörung (einreißen,&nbsp;einschlagen), Veränderung eines Zustandes (einfärben, einschlafen) oder Eindringlichkeit, Wiederholung einer Handlung (einreden) bezeichnen, auch im Sinne von ‘rund um etw. herum’ (einkesseln, einrahmen).</p>
Deutsch "ein" kommt gemäß Sprachwissenschaften im Sprachgebrauch als Artikel, Numeral, Indefinitpronomen, Adverb und Adjektiv vor, es handelt sich dabei immer um dasselbe "ein" und bedeutet entweder, daß etwas Einheit ist, mit zur Einheit wird, wurde, sich zur mit Einheit verbindet, es daher als 1 gezählt werden kann oder Bestandteil von Einem als das Eine ist und der Wortlaut besagt, ob und wie die Einheit entstand, entsteht, besteht oder fortbesteht.


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Es begegnet in zusammengerückten Ortsadverbien wie herein, hinein, darein, landein, querfeldein und Zeitadverbien wie jahrein (jahraus), tagein (tagaus).</p>
== ein<sup>1</sup> ==
Num. Das <abbr>gemeingerm.</abbr> Zahlwort <abbr>ahd.</abbr> (8. Jh.),wird ''1 eins'' bereits in ahd. Zeit auch als unbestimmtes Fürwort ‘[[irgendein]]’ gebraucht, aus dem sich die Verwendung als unbestimmter Artikel entwickelt, ahd. (8. Jh.), mhd. ''ein'',


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Selbständig steht ein als Glied des Wortpaares ''ein und/noch aus oder aus und/noch ein'', mhd .ūʒ und/noch ''īn'' (bei jemanden ''ein und aus gehen'' ‘verkehren’; ''nicht aus noch ein wissen'' ‘völlig ratlos sein’).</p>
eine,einer,eines,einen,einem


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>In einigen Fällen tritt ein anstelle eines älteren mhd.&nbsp;''in'' wie in ''eingedenk'', ''Eingeweide'', ''Einwohner''.</p>
Vom Zahlbegriff her wird ahd. mhd. ''ein'' (im Mhd. oft verstärkt ''al ein'') zum Ausdruck der Einheit, Gemeinsamkeit, Übereinstimmung; so begegnet es auch in den Fügungen ahd. mhd. ''ein sīn'' ‘einig, gleichen Sinnes sein’, ahd. ''ein '<nowiki/>'''werdan'''''<nowiki/>''', mhd. ''ein werden'' ‘sich einigen’, seit dem 15. Jh. eins sein, werden (wohl mit Genitiv-s, vgl .mnd. ''ēn sīn, ēn(s) werden'', mnl. ''eens sijn, werden''); dazu als Gegenbildung nhd. uneins sein, werden (15. Jh., vgl. mnd.unēns, mnl. oneens ‘uneinig’).'''
 
Ferner kennzeichnet ahd. mhd. ''ein'' auch Einzahl, namentlich in der schwachen Form ahd. ''eino'', mhd. ''eine'' ‘allein, abgesondert, als einziger’ (vorwiegend in Satzaussagen, in umstandswörtlichen Gebrauch ahd. ''ein'', mhd. ''eine'', ''ein'' ‘nur’), im Mhd. häufig verstärkt durch ''al'', woraus mhd. ''alein''(e) (s. allein).
 
Zur Bezeichnung des Zahlenwertes innerhalb der Zahlenreihe wird im Nhd. ''eins'' Zw. üblich,
 
Das gger. Zahlwort ahd. (8. Jh.), mhd. ''ein'', asächs. mnd. ''ēn'', aengl. ''ān'', engl. ''one'', mnl. nl. ''een'', anord. ''einn'', got. ''ains'' (ger. *''aina''-) führt mit Wörtern anderer uig.. Sprachen wie lat. ''ūnus'' (alat. oinos), griech. ''ó͞inē'', ''oinós'' (''οἴνη'', ''οἰνός'') ‘Eins auf dem Würfel’, air. ''ōen'' auf uig.. *''oinos'' ‘eins’, eine Bildung zum Pronominalstamm uig. *''ei''-, *''i''- ‘der, er’ (s. er).
 
== ein<sup>2</sup> ==
"hinein",  ahd. mhd. ''īn'' ‘ein, hinein, herein’, gedehnt aus älterem ''in'', verwandt mit der Fürwort. ''in''.<p>In trennbaren Zusammensetzungen erscheint ''ein'' mit Tw., die eine Richtung (einsteigen, einbiegen), Zerstörung (einreißen, einschlagen), Veränderung eines Zustandes (einfärben, einschlafen) oder Eindringlichkeit, Wiederholung einer Handlung (einreden) bezeichnen, auch im Sinne von ‘rund um etw. herum’ (einkesseln, einrahmen).</p>
<p>Es begegnet in zusammengerückten Ortsadverbien wie herein, hinein, darein, landein, querfeldein und Zeitadverbien wie jahrein (jahraus), tagein (tagaus).</p>
<p>Selbständig steht ein als Glied des Wortpaares ''ein und/noch aus oder aus und/noch ein'', mhd .ūʒ und/noch ''īn'' (bei jemanden ''ein und aus gehen'' ‘verkehren’; ''nicht aus noch ein wissen'' ‘völlig ratlos sein’).</p>
<p>In einigen Fällen tritt ein anstelle eines älteren mhd. ''in'' wie in ''eingedenk'', ''Eingeweide'', ''Einwohner''.</p>

Aktuelle Version vom 11. Januar 2024, 20:26 Uhr

e- + -in

Deutsch "ein" kommt gemäß Sprachwissenschaften im Sprachgebrauch als Artikel, Numeral, Indefinitpronomen, Adverb und Adjektiv vor, es handelt sich dabei immer um dasselbe "ein" und bedeutet entweder, daß etwas Einheit ist, mit zur Einheit wird, wurde, sich zur mit Einheit verbindet, es daher als 1 gezählt werden kann oder Bestandteil von Einem als das Eine ist und der Wortlaut besagt, ob und wie die Einheit entstand, entsteht, besteht oder fortbesteht.

ein1

Num. Das gemeingerm. Zahlwort ahd. (8. Jh.),wird 1 eins bereits in ahd. Zeit auch als unbestimmtes Fürwort ‘irgendein’ gebraucht, aus dem sich die Verwendung als unbestimmter Artikel entwickelt, ahd. (8. Jh.), mhd. ein,

eine,einer,eines,einen,einem

Vom Zahlbegriff her wird ahd. mhd. ein (im Mhd. oft verstärkt al ein) zum Ausdruck der Einheit, Gemeinsamkeit, Übereinstimmung; so begegnet es auch in den Fügungen ahd. mhd. ein sīn ‘einig, gleichen Sinnes sein’, ahd. ein 'werdan, mhd. ein werden ‘sich einigen’, seit dem 15. Jh. eins sein, werden (wohl mit Genitiv-s, vgl .mnd. ēn sīn, ēn(s) werden, mnl. eens sijn, werden); dazu als Gegenbildung nhd. uneins sein, werden (15. Jh., vgl. mnd.unēns, mnl. oneens ‘uneinig’).

Ferner kennzeichnet ahd. mhd. ein auch Einzahl, namentlich in der schwachen Form ahd. eino, mhd. eine ‘allein, abgesondert, als einziger’ (vorwiegend in Satzaussagen, in umstandswörtlichen Gebrauch ahd. ein, mhd. eine, ein ‘nur’), im Mhd. häufig verstärkt durch al, woraus mhd. alein(e) (s. allein).

Zur Bezeichnung des Zahlenwertes innerhalb der Zahlenreihe wird im Nhd. eins Zw. üblich,

Das gger. Zahlwort ahd. (8. Jh.), mhd. ein, asächs. mnd. ēn, aengl. ān, engl. one, mnl. nl. een, anord. einn, got. ains (ger. *aina-) führt mit Wörtern anderer uig.. Sprachen wie lat. ūnus (alat. oinos), griech. ó͞inē, oinós (οἴνη, οἰνός) ‘Eins auf dem Würfel’, air. ōen auf uig.. *oinos ‘eins’, eine Bildung zum Pronominalstamm uig. *ei-, *i- ‘der, er’ (s. er).

ein2

"hinein", ahd. mhd. īn ‘ein, hinein, herein’, gedehnt aus älterem in, verwandt mit der Fürwort. in.

In trennbaren Zusammensetzungen erscheint ein mit Tw., die eine Richtung (einsteigen, einbiegen), Zerstörung (einreißen, einschlagen), Veränderung eines Zustandes (einfärben, einschlafen) oder Eindringlichkeit, Wiederholung einer Handlung (einreden) bezeichnen, auch im Sinne von ‘rund um etw. herum’ (einkesseln, einrahmen).

Es begegnet in zusammengerückten Ortsadverbien wie herein, hinein, darein, landein, querfeldein und Zeitadverbien wie jahrein (jahraus), tagein (tagaus).

Selbständig steht ein als Glied des Wortpaares ein und/noch aus oder aus und/noch ein, mhd .ūʒ und/noch īn (bei jemanden ein und aus gehen ‘verkehren’; nicht aus noch ein wissen ‘völlig ratlos sein’).

In einigen Fällen tritt ein anstelle eines älteren mhd. in wie in eingedenk, Eingeweide, Einwohner.