„Rudolf Haubst“ – Versionsunterschied
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Haubst kam als Sohn des Winzerehepaars Matthias und Angela Haubst zur Welt. Er empfing 1937 in [[Trier]] die [[Priesterweihe|Weihe]] zum Priester. Seine Kaplansjahre verbrachte er unterbrochen von vier Jahren [[Wehrdienst]] in [[Koblenz]] und Trier. Von 1946 bis 1950 war er Rektor und Religionslehrer einer Klosterschule. | Haubst kam als Sohn des Winzerehepaars Matthias und Angela Haubst zur Welt. Er empfing 1937 in [[Trier]] die [[Priesterweihe|Weihe]] zum Priester. Seine Kaplansjahre verbrachte er unterbrochen von vier Jahren [[Wehrdienst]] in [[Koblenz]] und Trier. Von 1946 bis 1950 war er Rektor und Religionslehrer einer Klosterschule.[[Datei:Rudolf Haubst 1978.png|mini|265x265px|Foto: Aus [[Werk:Mitteilungen und Forschungsbeiträge der Cusanus-Gesellschaft|Mitteilungen und Forschungsbeiträge]], Bd. 13, Mainz 1978]] | ||
1952 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] mit der [[Dissertation]] ''Das Bild des Einen und Dreieinen Gottes in der Welt nach Nikolaus von Kues''. Nach seiner [[Habilitation]] ''Die Christologie des Nikolaus von Kues'' 1955 wurde er im Mai 1958 auf den | 1952 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] mit der [[Dissertation]] ''Das Bild des Einen und Dreieinen Gottes in der Welt nach Nikolaus von Kues''. Nach seiner [[Habilitation]] ''Die Christologie des Nikolaus von Kues'' 1955 wurde er im Mai 1958 auf den | ||
[[Lehrstuhl]] für Dogmatik an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]] [[Berufung (Amt)|berufen]]. Er war 1960 Gründer und erster Direktor des Instituts für [[Nikolaus von Kues|Cusanus]]-Forschung.<ref>[http://www.uni-trier.de/index.php?id=21334 Institut für Cusanus-Forschung]</ref> sowie der erste Vorsitzende der [[Cusanus-Gesellschaft]]. | [[Lehrstuhl]] für Dogmatik an der [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Universität Mainz]] [[Berufung (Amt)|berufen]]. Er war 1960 Gründer und erster Direktor des Instituts für [[Nikolaus von Kues|Cusanus]]-Forschung.<ref>[http://www.uni-trier.de/index.php?id=21334 Institut für Cusanus-Forschung]</ref> sowie der erste Vorsitzende der [[Cusanus-Gesellschaft]].[[Datei:Grabstätte Rudolf Haubst (Maring).jpg|mini|Grabstätte an der Katholischen Pfarrkirche von Maring|202x202px]] | ||
== Ehrungen == | == Ehrungen == | ||
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* 1975: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland | * 1975: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland | ||
* [[Gedenkfeier anlässlich des 100. Geburtstags Rudolf Haubst]] | |||
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Aktuelle Version vom 1. August 2026, 04:40 Uhr

Rudolf Haubst (* 18. April 1913 in Maring an der Mosel; † 19. Juli 1992 in Mainz) war ein deutscher katholischer Theologe.
1960 zur Gründung der Cusanus-Gesellschaft und Rudolf Haubst wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt
Leben
Haubst kam als Sohn des Winzerehepaars Matthias und Angela Haubst zur Welt. Er empfing 1937 in Trier die Weihe zum Priester. Seine Kaplansjahre verbrachte er unterbrochen von vier Jahren Wehrdienst in Koblenz und Trier. Von 1946 bis 1950 war er Rektor und Religionslehrer einer Klosterschule.

1952 promovierte er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit der Dissertation Das Bild des Einen und Dreieinen Gottes in der Welt nach Nikolaus von Kues. Nach seiner Habilitation Die Christologie des Nikolaus von Kues 1955 wurde er im Mai 1958 auf den
Lehrstuhl für Dogmatik an der Universität Mainz berufen. Er war 1960 Gründer und erster Direktor des Instituts für Cusanus-Forschung.[1] sowie der erste Vorsitzende der Cusanus-Gesellschaft.

Ehrungen
- 1973: Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät Trier[2]
- 1975: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland
- Gedenkfeier anlässlich des 100. Geburtstags Rudolf Haubst
Werke
Literatur
- Gregor Brand: Haubst, Rudolf. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 22, Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-133-2, Sp. 506–513.
Weblinks
- Literatur von und über Rudolf Haubst im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Rudolf Haubst - Cusanusforscher von Weltrang aus Maring
- Rudolf Haubst im Mainzer Professorenkatalog
Einzelnachweise
- ↑ Institut für Cusanus-Forschung
- ↑ Die Theologische Fakultät Trier (Memento vom 27. Mai 2012 im Internet Archive)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Haubst, Rudolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher römisch-katholischer Theologe |
| GEBURTSDATUM | 18. April 1913 |
| GEBURTSORT | Maring an der Mosel |
| STERBEDATUM | 19. Juli 1992 |
| STERBEORT | Mainz |
- Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)
- Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
- Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- Ehrendoktor der Theologischen Fakultät Trier
- Deutscher
- Geboren 1913
- Gestorben 1992
- Mann
- Absolvent der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
- Persönlichkeit Auswahl
- Rudolf Haubst
- Wikipedia.de Artikel
- Cusanus Forscher
- Cusanus-Gesellschaft