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„Leiden“ – Versionsunterschied

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<span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">leiden |</span> <span class="etymwb-gramgrp">n. </span></span>‘anhaltende Krankheit’, auch allgemeiner ‘Qual, Pein’, heute vor allem ‘seelischer Schmerz’, <abbr title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">līden</span>'' ‘Leiden Trübsal, Plage’; substantivierter Infinitiv des starken Tw. ''leiden,''&nbsp;<abbr title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">līden</span>'' ‘ertragen, dulden’, der sich im <abbr title="neuhochdeutsch">Nhd.</abbr> zunehmend verselbständigt (seit dem 18. Jh. wird dazu ein Mhrz. gebildet), wohl begünstigt durch den biblischen Gebrauch; vgl. ''<span class="etymwb-mentioned">das Leiden Christi</span>'' (häufig als Schwurformel und Beteuerungsformel <span class="etymwb-mentioned">beim Leiden Gottes</span>, <span class="etymwb-mentioned">Christi</span>).
<span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">[[leiden]] |</span> <span class="etymwb-gramgrp">n. </span></span>‘anhaltende Krankheit’, auch allgemeiner ‘Qual, Pein’, heute vor allem ‘seelischer Schmerz’, <abbr title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">līden</span>'' ‘Leiden Trübsal, Plage’; substantivierter Infinitiv des starken Tw. ''leiden,''&nbsp;<abbr title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">līden</span>'' ‘ertragen, dulden’, der sich im <abbr title="neuhochdeutsch">Nhd.</abbr> zunehmend verselbständigt (seit dem 18. Jh. wird dazu ein Mhrz. gebildet), wohl begünstigt durch den biblischen Gebrauch; vgl. ''<span class="etymwb-mentioned">das Leiden Christi</span>'' (häufig als Schwurformel und Beteuerungsformel <span class="etymwb-mentioned">beim Leiden Gottes</span>, <span class="etymwb-mentioned">Christi</span>).

Aktuelle Version vom 15. Dezember 2023, 15:53 Uhr

leiden | n. ‘anhaltende Krankheit’, auch allgemeiner ‘Qual, Pein’, heute vor allem ‘seelischer Schmerz’, mhd. līden ‘Leiden Trübsal, Plage’; substantivierter Infinitiv des starken Tw. leiden, mhd. līden ‘ertragen, dulden’, der sich im Nhd. zunehmend verselbständigt (seit dem 18. Jh. wird dazu ein Mhrz. gebildet), wohl begünstigt durch den biblischen Gebrauch; vgl. das Leiden Christi (häufig als Schwurformel und Beteuerungsformel beim Leiden Gottes, Christi).