„Heraklit Fragment/DK 22 B 31“ – Versionsunterschied
| [ungesichtete Version] | [ungesichtete Version] |
Die Seite wurde neu angelegt: „ DK 22 B 31. Clemens Alex., strom. 5,104,3 : Wendungen des Feuers * ''puros tropai: prôton thalassa,'' ** Wendungen des Feuers: zuerst Meer, * ''thalassês de to men hêmisu gê to de hêmisu prêstêr;'' ** vom Meere aber die eine Hälfte Erde, die andere Hälfte Gluthauch. * ''[...] thalassa diacheetai'' ** [...] Meer ergießt sich nach zwei Seiten * ''kai metreetai eis ton auton logon hokoios prosthen ên ê gene…“ |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (9 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
DK 22 B 31. Clemens Alex., strom. 5,104,3 : Wendungen des Feuers | |||
{{SchaufensterBeginn|DK 22 B 31}}puros tropai: prôton thalassa, | |||
* Wendungen des Feuers: zuerst Meer, | |||
thalassês de to men hêmisu gê to de hêmisu prêstêr; | |||
* vom Meere aber die eine Hälfte Erde, die andere Hälfte Gluthauch. | |||
[...] thalassa diacheetai | |||
* [...] Meer ergießt sich nach zwei Seiten | |||
kai metreetai eis ton auton logon hokoios prosthen ên ê genesthai gên. | |||
* | * und wird gemessen nach demselben Logos, der war, bevor Erde entstand.{{SchaufensterEnde|DK 22 B 31}} | ||
=== Übers. GH; M = Heraklit-Kapitel bei Mansfeld === | |||
DK 22 B 31 (KRS #218, M #64; Text nach KRS): πυρὸς τροπαί· πρῶτον ϑάλασσα, ϑαλάσσης δὲ τὸ μὲν ἥμισυ | |||
γῆ, τὸ δὲ ἥμισυ πρηστήρ ... <γῆ> ϑάλασσα διαχέεται, καὶ μετρέεται εἰς τὸν αὐτὸν λόγον, ὁκοῖος | |||
πρόσϑεν ἦν ἢ γενέσϑαι γῆ. | |||
Frg. 31: Wendungen des Feuers: zuerst Meer, des Meeres halb Erde, halb Glutwind ... Erde löst sich | |||
auf in Meer, und wird zu demselben logos (d.h. hier: Proportion) ausgemessen, der bestand, bevor | |||
Erde entstand. | |||
=== zeno.org === | |||
{{SchaufensterBeginn|zeno.org}}Feuers Wandlungen: erstens Meer, die Hälfte davon Erde, die andere Glutwind. [Das bedeutet, daß das Feuer durch das das Weltall regierende] Wort [oder Gott durch die Luft hindurch in Wasser verwandelt wird als den Keim der Weltbildung, den er] Meer [nennt. Daraus entsteht wiederum Erde, Himmel und das dazwischen Liegende. Wie dann die Welt wieder ins Ursein zurückkehrt und der Weltbrand entsteht, spricht er klar im Folgenden aus:] Es [das Feuer] zerfließt als Meer und erhält sein Maß nach demselben Wort [Gesetz] wie es galt, ehe denn es Erde ward.{{SchaufensterEnde|zeno.org}} | |||
=== Wikipedia === | |||
{{SchaufensterBeginn|Wikipedia}}Feuers Wandlungen: erstens Meer, die Hälfte davon Erde, die andere Glutwind. […] Es [das Feuer] zerfließt als Meer und erhält sein Maß nach demselben Wort [Gesetz], wie es galt, ehe denn es Erde ward.{{SchaufensterEnde|Wikipedia}} | |||
(πυρὸς τροπαὶ πρῶτον θάλασσα, θαλάσσης δὲ τὸ μὲν ἥμισυ γῆ, τὸ δὲ ἥμισυ πρηστήρ […] θάλασσα διαχέεται καὶ μετρέεται εἰς τὸν αὐτὸν λόγον, ὁκοῖος πρόσθεν ἦν ἢ γενέσθαι γῆ). | |||
=== Satz zum einfügen === | |||
{{SchaufensterBeginn|Satz zum einfügen}}Wendungen des Feuers: zuerst Meer, vom Meere aber die eine Hälfte Erde, die andere Hälfte Gluthauch. [...] Meer ergießt sich nach zwei Seiten und wird gemessen nach demselben Logos, der war, bevor Erde entstand.{{SchaufensterEnde|Satz zum einfügen}} | |||
{{SORTIERUNG:DK 22 B 031}} | |||
[[Kategorie:Heraklit Fragment]] | |||
[[Kategorie:DK 22 B 31]] | |||
Aktuelle Version vom 16. Juli 2026, 12:03 Uhr
DK 22 B 31. Clemens Alex., strom. 5,104,3 : Wendungen des Feuers
puros tropai: prôton thalassa,
- Wendungen des Feuers: zuerst Meer,
thalassês de to men hêmisu gê to de hêmisu prêstêr;
- vom Meere aber die eine Hälfte Erde, die andere Hälfte Gluthauch.
[...] thalassa diacheetai
- [...] Meer ergießt sich nach zwei Seiten
kai metreetai eis ton auton logon hokoios prosthen ên ê genesthai gên.
- und wird gemessen nach demselben Logos, der war, bevor Erde entstand.
Übers. GH; M = Heraklit-Kapitel bei Mansfeld
DK 22 B 31 (KRS #218, M #64; Text nach KRS): πυρὸς τροπαί· πρῶτον ϑάλασσα, ϑαλάσσης δὲ τὸ μὲν ἥμισυ
γῆ, τὸ δὲ ἥμισυ πρηστήρ ... <γῆ> ϑάλασσα διαχέεται, καὶ μετρέεται εἰς τὸν αὐτὸν λόγον, ὁκοῖος
πρόσϑεν ἦν ἢ γενέσϑαι γῆ.
Frg. 31: Wendungen des Feuers: zuerst Meer, des Meeres halb Erde, halb Glutwind ... Erde löst sich
auf in Meer, und wird zu demselben logos (d.h. hier: Proportion) ausgemessen, der bestand, bevor
Erde entstand.
zeno.org
Feuers Wandlungen: erstens Meer, die Hälfte davon Erde, die andere Glutwind. [Das bedeutet, daß das Feuer durch das das Weltall regierende] Wort [oder Gott durch die Luft hindurch in Wasser verwandelt wird als den Keim der Weltbildung, den er] Meer [nennt. Daraus entsteht wiederum Erde, Himmel und das dazwischen Liegende. Wie dann die Welt wieder ins Ursein zurückkehrt und der Weltbrand entsteht, spricht er klar im Folgenden aus:] Es [das Feuer] zerfließt als Meer und erhält sein Maß nach demselben Wort [Gesetz] wie es galt, ehe denn es Erde ward.
Wikipedia
Feuers Wandlungen: erstens Meer, die Hälfte davon Erde, die andere Glutwind. […] Es [das Feuer] zerfließt als Meer und erhält sein Maß nach demselben Wort [Gesetz], wie es galt, ehe denn es Erde ward.
(πυρὸς τροπαὶ πρῶτον θάλασσα, θαλάσσης δὲ τὸ μὲν ἥμισυ γῆ, τὸ δὲ ἥμισυ πρηστήρ […] θάλασσα διαχέεται καὶ μετρέεται εἰς τὸν αὐτὸν λόγον, ὁκοῖος πρόσθεν ἦν ἢ γενέσθαι γῆ).
Satz zum einfügen
Wendungen des Feuers: zuerst Meer, vom Meere aber die eine Hälfte Erde, die andere Hälfte Gluthauch. [...] Meer ergießt sich nach zwei Seiten und wird gemessen nach demselben Logos, der war, bevor Erde entstand.