„Lexem“ – Versionsunterschied
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Die Beispiele zeigen alle dasselbe Lexem, das in Erscheinung tritt als 4 äußerlich verschiedene Wortformen oder 6 Elemente mit verschiedenen Konjugationsmerkmalen („syntaktische Wörter“).<p><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">[[lex]] + [[-em]] | <span class="etymwb-mentioned"><span class="mention-tr tr Latn" lang="grc-Latn">léxis + -ēm</span></span> |</span> [[Wortlautung]]</span></p> | |||
<span class="etymwb-headword">ugl<span class="etymwb-gramgrp"><abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="Neutrum">.</abbr></span></span><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-gramgrp"><abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="Neutrum"> eigentlich "Wortlaut", <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="Neutrum">Bdmw. zu ''Wortlaut, ''mit gleicher Wortbedeutung; </abbr> </abbr></span></span><p><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-gramgrp"><abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="Neutrum">Wort, daß mit einer Wortbedeutung vereint werden kann, mit der eine Wortbedeutung mit alleinstehendem Wort oder Worte gebildet werden kann; kleinste sprachliche Einheit, die jemand aussprechen "legen" und ein anderer mit seinem Gehör "lesen,", mit seinen Augen "auflesen" kann (21 Jh. ndt.);</abbr></span></span></p><p>‘kleinstes sprachliches Zeichen, Wortschatzelement, ''lexikalische'' Einheit’, gelehrte Bildung ([httpss://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Martinet Martinet], 1963) zu <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="griechisch">grie. </abbr>''<span class="etymwb-mentioned"><span class="mention-tr tr Latn" lang="grc-Latn">léxis</span></span>''<span class="etymwb-mentioned">, </span><span class="etymwb-mentioned"><span class="mention-gloss-double-quote">“</span><span class="mention-gloss">Wort</span></span><span class="etymwb-mentioned"><span class="mention-gloss-double-quote">”</span></span>''<span class="etymwb-mentioned"> + <em class="Latn mention" lang="en">-eme</em></span>''<span class="etymwb-mentioned"> Endung zur Begriffwortbildung</span>.</p><p>Lexeme sind bspw. ''Wald'', ''sing'' jedoch auch "in Verbindung stehen", oder "Antwort geben", somit meist Worte und Wortbildungen, die in Lexikon und Wörterbücher aufgenommen werden.</p> | |||
Aktuelle Version vom 16. Dezember 2023, 15:08 Uhr
n. ‘kleinstes sprachliches Zeichen, Wortschatzelement, lexikalische Einheit’, gelehrte Bildung (Martinet, 1963) zu griech. léxis (s. Lexikon).
Ungebeugte, unzusammengesetze, also nicht erweiterte oder abgewandelte Wortform - Ersatzwort ist Grundwortform
- (ich) singe, (du) singst, (er) singt, (wir) singen, (ihr) singt, (sie) singen
Die Beispiele zeigen alle dasselbe Lexem, das in Erscheinung tritt als 4 äußerlich verschiedene Wortformen oder 6 Elemente mit verschiedenen Konjugationsmerkmalen („syntaktische Wörter“).
lex + -em | léxis + -ēm | Wortlautung
ugl. eigentlich "Wortlaut", Bdmw. zu Wortlaut, mit gleicher Wortbedeutung;
Wort, daß mit einer Wortbedeutung vereint werden kann, mit der eine Wortbedeutung mit alleinstehendem Wort oder Worte gebildet werden kann; kleinste sprachliche Einheit, die jemand aussprechen "legen" und ein anderer mit seinem Gehör "lesen,", mit seinen Augen "auflesen" kann (21 Jh. ndt.);
‘kleinstes sprachliches Zeichen, Wortschatzelement, lexikalische Einheit’, gelehrte Bildung ([httpss://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Martinet Martinet], 1963) zu grie. léxis, “Wort” + -eme Endung zur Begriffwortbildung.
Lexeme sind bspw. Wald, sing jedoch auch "in Verbindung stehen", oder "Antwort geben", somit meist Worte und Wortbildungen, die in Lexikon und Wörterbücher aufgenommen werden.