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„Vermutung“ – Versionsunterschied

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<p>[[vermut]] + [[ung]] | </p><p>'des sonderlichen Mutes nach'; Bildung einer einschätzenden Mutmaßung im Hinblick auf einen Eindruck, Meinung, Erfahrung über Etwas oder Jemand; vermutetes Bestreben, Geschehen ...; f. ‘Annahme’ (16. Jh.) (…)</p>
<p>[[vermut]][[-ung]] {{mhdt.-dt.}} </p><p>'des sonderlichen Mutes nach'; Bildung einer einschätzenden Mutmaßung im Hinblick auf einen Eindruck, Meinung, Erfahrung über Etwas oder Jemand; vermutetes Bestreben, Geschehen ...; f. ‘Annahme’ (16. Jh.) (…)</p>


Zustand der Seele, da sie etwas vermutet ähnlich einer Vorahnung<p>'''[http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Vermuthung,+die Die Vermuthung]''', ''plur.'' die -en, von dem Zeitworte vermuthen, doch nicht sowohl die Handlung des Vermuthens, als vielmehr die auf wahrscheinliche Gründe gebauete Meinung, deren Verbindung eine ''Muthmaßung'' wird. Aller ''Vermuthung'' nach. Eine starke Vermuthung haben. Jemanden seine Vermuthung äussern. Daher der Vermuthungsgrund.</p><p>Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 1098. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000500321; Lizenz: [http://www.zeno.org/Zeno/-/Lizenz%3A+Gemeinfrei Gemeinfrei]; Faksimiles: [http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-04-1098 1098]</p>
Zustand der Seele, da sie etwas vermutet ähnlich einer Vorahnung<p>'''[http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Vermuthung,+die Die Vermuthung]''', ''plur.'' die -en, von dem Zeitworte vermuthen, doch nicht sowohl die Handlung des Vermuthens, als vielmehr die auf wahrscheinliche Gründe gebauete Meinung, deren Verbindung eine ''Muthmaßung'' wird. Aller ''Vermuthung'' nach. Eine starke Vermuthung haben. Jemanden seine Vermuthung äussern. Daher der Vermuthungsgrund.</p><p>Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 1098. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000500321; Lizenz: [http://www.zeno.org/Zeno/-/Lizenz%3A+Gemeinfrei Gemeinfrei]; Faksimiles: [http://www.zeno.org/Adelung-1793/K/adelung-1793-04-1098 1098]</p>

Aktuelle Version vom 11. Juli 2024, 20:56 Uhr

vermut-ung mhdt.-dt.

'des sonderlichen Mutes nach'; Bildung einer einschätzenden Mutmaßung im Hinblick auf einen Eindruck, Meinung, Erfahrung über Etwas oder Jemand; vermutetes Bestreben, Geschehen ...; f. ‘Annahme’ (16. Jh.) (…)

Zustand der Seele, da sie etwas vermutet ähnlich einer Vorahnung

Die Vermuthung, plur. die -en, von dem Zeitworte vermuthen, doch nicht sowohl die Handlung des Vermuthens, als vielmehr die auf wahrscheinliche Gründe gebauete Meinung, deren Verbindung eine Muthmaßung wird. Aller Vermuthung nach. Eine starke Vermuthung haben. Jemanden seine Vermuthung äussern. Daher der Vermuthungsgrund.

Quelle: Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 1098. Permalink: http://www.zeno.org/nid/20000500321; Lizenz: Gemeinfrei; Faksimiles: 1098