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„Schick“ – Versionsunterschied

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Die Seite wurde neu angelegt: „schicklich Adj. ‘geeignet, den Umständen angemessen, passend, geziemend’, spätmhd. schickelich ‘geordnet’ (14. Jh.). Schick * Schick, auch ''Chic'' m. ‘modische Eleganz’. * Das zu (sich) ''schicken'' (s. schicken) im Sinne von ‘ordnen, (sich) fügen, einrichten’ gebildete, seit dem 15. Jh. belegte nhd. Schick ‘gute Art, gute Stimmung, gutes Aussehen, richtiges Verhalten’ gilt im Dt. des 18. Jhs. als veraltet (Frisch) bzw. (tro…“
 
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schicklich Adj. ‘geeignet, den Umständen angemessen, passend, geziemend’, spätmhd. schickelich ‘geordnet’ (14. Jh.).
[[schick]] [[Sprachstufe::deu.]]
 
Schick


* Schick, auch ''Chic'' m. ‘modische Eleganz’.  
* Schick, auch ''Chic'' m. ‘modische Eleganz’.  
* Das zu (sich) ''[[schicken]]'' (s. schicken) im Sinne von ‘ordnen, (sich) fügen, einrichten’ gebildete, seit dem 15. Jh. belegte nhd. Schick ‘gute Art, gute Stimmung, gutes Aussehen, richtiges Verhalten’ gilt im Dt. des 18. Jhs. als veraltet (Frisch) bzw. (trotz vereinzeltem Gebrauch bei guten Schriftstellern) als nicht literatursprachlich (Adelung, Campe). Mit der im Obd., zumal im Elsaß, in der Schweiz und im Rheingebiet üblichen Bedeutung ‘Anstelligkeit, Geschick(lichkeit), Talent’ wird Schick ins Frz. entlehnt (1. Hälfte 19. Jh.) und ergibt frz. chic ‘berufliche Fähigkeit, das Geschick, ohne Modell zu malen, etw. geschmackvoll zu tun, anspruchsvolle, besondere, verwegene Eleganz’. In diesem Sinne gelangt das Substantiv in der Form Chic ins Dt. zurück (2. Hälfte 19. Jh.), gilt als frz. Wort, und auch in der Schreibweise Schick wird die dt. Herkunft kaum noch empfunden. – schick
* Das zu (sich) ''[[schicken]]'' (s. ''[[schicken]]'')  
** im Sinne von ‘ordnen, (sich) fügen, einrichten’ gebildete,  
** seit dem 15. Jh. belegte  
*** nhd. Schick ‘gute Art, gute Stimmung, gutes Aussehen, richtiges Verhalten’  
*** gilt im Dt. des 18. Jhs. als veraltet (Frisch)  
**** bzw. (trotz vereinzeltem Gebrauch bei guten Schriftstellern)  
**** als nicht literatursprachlich (Adelung, Campe).  
* Mit der im Obd., zumal im Elsaß, in der Schweiz und im Rheingebiet üblichen Bedeutung ‘Anstelligkeit, Geschick(lichkeit), Talent’  
** wird ''Schick'' ins Frz. entlehnt (1. Hälfte 19. Jh.)  
** und ergibt frz. ''chic'' ‘berufliche Fähigkeit, das Geschick, ohne Modell zu malen, etw. geschmackvoll zu tun, anspruchsvolle, besondere, verwegene Eleganz’.  
** In diesem Sinne gelangt das Substantiv in der Form ''Chic'' ins Dt. zurück (2. Hälfte 19. Jh.),  
*** gilt als frz. Wort, und auch in der Schreibweise ''Schick'' wird die dt. Herkunft kaum noch empfunden.  
* – vgl. ''[[schick]], [[schicklich]]''

Aktuelle Version vom 8. Juni 2025, 06:05 Uhr

schick deu.

  • Schick, auch Chic m. ‘modische Eleganz’.
  • Das zu (sich) schicken (s. schicken)
    • im Sinne von ‘ordnen, (sich) fügen, einrichten’ gebildete,
    • seit dem 15. Jh. belegte
      • nhd. Schick ‘gute Art, gute Stimmung, gutes Aussehen, richtiges Verhalten’
      • gilt im Dt. des 18. Jhs. als veraltet (Frisch)
        • bzw. (trotz vereinzeltem Gebrauch bei guten Schriftstellern)
        • als nicht literatursprachlich (Adelung, Campe).
  • Mit der im Obd., zumal im Elsaß, in der Schweiz und im Rheingebiet üblichen Bedeutung ‘Anstelligkeit, Geschick(lichkeit), Talent’
    • wird Schick ins Frz. entlehnt (1. Hälfte 19. Jh.)
    • und ergibt frz. chic ‘berufliche Fähigkeit, das Geschick, ohne Modell zu malen, etw. geschmackvoll zu tun, anspruchsvolle, besondere, verwegene Eleganz’.
    • In diesem Sinne gelangt das Substantiv in der Form Chic ins Dt. zurück (2. Hälfte 19. Jh.),
      • gilt als frz. Wort, und auch in der Schreibweise Schick wird die dt. Herkunft kaum noch empfunden.
  • – vgl. schick, schicklich