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| In den Sozialwissenschaften ist die Vorstellung weit verbreitet, dass der Mensch seinem Wesen nach in seinen Antrieben und Bedürfnissen unbestimmt ist, weshalb erst in [https://de.wikipedia.org/wiki/Vergesellschaftung_(Soziologie) Vergesellschaftungsprozessen] eine Orientierung und Stabilisierung des Verhaltens und Antriebslebens entstehen kann. Dieses Menschenbild bildet die allgemeine anthropologische Voraussetzung für die Analyse von sozialen Prozessen, so etwa bei [https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx Karl Marx], [https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Weber Max Weber], [https://de.wikipedia.org/wiki/George_Herbert_Mead George Herbert Mead] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Talcott_Parsons Talcott Parsons].<sup id="cite_ref-11" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Anthropologie?wprov=srpw1_0#cite_note-11 [11]]</sup>
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Aktuelle Version vom 8. Dezember 2025, 18:04 Uhr
Vergesellschaftung-s-Prozeß lat.-deu. entspr. Vergesellschaftungsverfahren
▷ Vergesellschaftung
-s-Verfahren
In den Sozialwissenschaften ist die Vorstellung weit verbreitet, dass der Mensch seinem Wesen nach in seinen Antrieben und Bedürfnissen unbestimmt ist, weshalb erst in
Vergesellschaftungsprozessen eine Orientierung und Stabilisierung des Verhaltens und Antriebslebens entstehen kann. Dieses Menschenbild bildet die allgemeine anthropologische Voraussetzung für die Analyse von sozialen Prozessen, so etwa bei
Karl Marx,
Max Weber,
George Herbert Mead oder
Talcott Parsons. (s.
Anthropologie in den Sozialwissenschaften)