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„hauchen“ – Versionsunterschied

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<span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">hauchen</span> <span class="etymwb-gramgrp">Vb. </span></span>‘den Atem hörbar durch den Mund strömen lassen, kaum wahrnehmbar flüstern’. Neben lautmalendem <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">kūchen</span>, <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="frühneuhochdeutsch">frühnhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">kauchen</span> ‘hauchen’ (s.[https://www.dwds.de/wb/etymwb/keuchen keuchen]
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) ist ebenfalls lautnachahmendes <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">hūchen</span> seit dem 13. Jh. bezeugt.[https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther Luther]
) ist ebenfalls lautnachahmendes <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">hūchen</span> seit dem 13. Jh. bezeugt.[https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther Luther]


übernimmt das vor ihm selten verwendete Verb, das <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="oberdeutsch">obd.</abbr> durch <span class="etymwb-mentioned">blasen</span>, <span class="etymwb-mentioned">wehen</span> wiedergegeben wird. Im 16. Jh. noch wenig gebraucht, breitet es sich im 17. Jh. aus und erfährt in der Dichtung (2. Hälfte 18. Jh.) eine poetische Aufwertung.
übernimmt das vor ihm selten verwendete Verb, das <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="oberdeutsch">obd.</abbr> durch <span class="etymwb-mentioned">blasen</span>, <span class="etymwb-mentioned">wehen</span> wiedergegeben wird. Im 16. Jh. noch wenig gebraucht, breitet es sich im 17. Jh. aus und erfährt in der Dichtung (2. Hälfte 18. Jh.) eine poetische Aufwertung.

Aktuelle Version vom 28. November 2023, 16:40 Uhr

hauch + -en Vb. ‘den Atem hörbar durch den Mund strömen lassen, kaum wahrnehmbar flüstern’. Neben lautmalendem mhd. kūchen, frühnhd. kauchen ‘hauchen’ (s.keuchen

) ist ebenfalls lautnachahmendes mhd. hūchen seit dem 13. Jh. bezeugt.Luther

übernimmt das vor ihm selten verwendete Verb, das obd. durch blasen, wehen wiedergegeben wird. Im 16. Jh. noch wenig gebraucht, breitet es sich im 17. Jh. aus und erfährt in der Dichtung (2. Hälfte 18. Jh.) eine poetische Aufwertung.