„Homonym“ – Versionsunterschied
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Die Seite wurde neu angelegt: „homo- + -nym Bedeutungen: : [1] ''Linguistik:'' Wort, das mit einem anderen gleich lautet, aber eine andere Bedeutung und – je nach Definition – zumeist auch eine andere Herkunft hat Herkunft: : im 19. Jahrhundert von lateinisch ''homonymus <sup>→ la</sup>'' entlehnt, das auf griechisch ''ὁμώνυμος (homōnymos<sup>☆</sup>) <sup>→ grc</sup>''‚gleichnamig‘ zurückgeht; dieses zusammengesetzt aus ''ὁμός (homos<sup>☆</…“ |
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: im 19. Jahrhundert von lateinisch ''homonymus <sup>→ la</sup>'' entlehnt, das auf griechisch ''ὁμώνυμος (homōnymos<sup>☆</sup>) <sup>→ grc</sup>''‚gleichnamig‘ zurückgeht; dieses zusammengesetzt aus ''ὁμός (homos<sup>☆</sup>) <sup>→ grc</sup>'' ‚gleich‘ und ''ὄνομα (onoma<sup>☆</sup>) <sup>→ grc</sup>'' bzw. dessen Nebenform ''ὄνυμα (onyma<sup>☆</sup>) <sup>→ grc</sup>''‚Name‘ | : im 19. Jahrhundert von lateinisch ''homonymus <sup>→ la</sup>'' entlehnt, das auf griechisch ''ὁμώνυμος (homōnymos<sup>☆</sup>) <sup>→ grc</sup>''‚gleichnamig‘ zurückgeht; dieses zusammengesetzt aus ''ὁμός (homos<sup>☆</sup>) <sup>→ grc</sup>'' ‚gleich‘ und ''ὄνομα (onoma<sup>☆</sup>) <sup>→ grc</sup>'' bzw. dessen Nebenform ''ὄνυμα (onyma<sup>☆</sup>) <sup>→ grc</sup>''‚Name‘ | ||
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: [1] „Allerdings könnten auch die schon zu DDR-Zeiten üblich gewesenen Gegenlosungen, die ja mit ''Homonymen'' spielen, bereits als Sprachspiele betrachtet werden.“ | : [1] „Allerdings könnten auch die schon zu DDR-Zeiten üblich gewesenen Gegenlosungen, die ja mit ''Homonymen'' spielen, bereits als Sprachspiele betrachtet werden.“ | ||
: [1] „Besonders kniffelig wird es bei ''Homonymen'', die zwar das gleiche grammatische Geschlecht haben, aber eine unterschiedliche Pluralbildung.“ | : [1] „Besonders kniffelig wird es bei ''Homonymen'', die zwar das gleiche grammatische Geschlecht haben, aber eine unterschiedliche Pluralbildung.“ | ||
Wortbildungen: | Wortbildungen: | ||
: homonym, Homonymie, Homonymunterscheidung, homonymisch | : homonym, Homonymie, Homonymunterscheidung, homonymisch | ||
Homonym WKPD<p>Als '''Homonym''' (griechisch „gleichnamig“) bezeichnet man ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Wort Wort], das für verschiedene [https://de.wikipedia.org/wiki/Begriff_(Philosophie) Begriffe] steht.<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Homonym#cite_note-1 [1]]</sup> Vor allem in der Philosophie spricht man auch von '''Äquivokation'''. Ein Beispiel ist das Wort „Tau“, das ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Tauwerk Seil], den [https://de.wikipedia.org/wiki/Tau_(Niederschlag) morgendlichen Niederschlag] oder einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Tau_(Buchstabe) Buchstaben des griechischen Alphabets] bedeuten kann.</p><p>Der Begriff ''Homonymie'' ist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Antonym Gegenbegriff] zum Begriff der [https://de.wikipedia.org/wiki/Synonymie Synonymie]: Bei der ''Homonymie'' steht derselbe sprachliche Ausdruck für verschiedene Begriffe, bei der ''Synonymie'' stehen verschiedene sprachliche Ausdrücke für denselben Begriff.</p> | |||
Homonym WKPD | |||
Version vom 6. Dezember 2023, 16:53 Uhr
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: Wort, das mit einem anderen gleich lautet, aber eine andere Bedeutung und – je nach Definition – zumeist auch eine andere Herkunft hat
Herkunft:
- im 19. Jahrhundert von lateinisch homonymus → la entlehnt, das auf griechisch ὁμώνυμος (homōnymos☆) → grc‚gleichnamig‘ zurückgeht; dieses zusammengesetzt aus ὁμός (homos☆) → grc ‚gleich‘ und ὄνομα (onoma☆) → grc bzw. dessen Nebenform ὄνυμα (onyma☆) → grc‚Name‘
Gegenwörter:
- [1] Polysem, Synonym
Beispiele:
- [1] Die Wortform „Kiel“ (Teil einer Vogelfeder oder Teil eines Schiffes) steht für zwei Homonyme, das heißt für zwei Wörter, da beide Bedeutungen nichts miteinander zu tun haben.
- [1] „schlingen“ in der Bedeutung ‚(ineinander)winden, verflechten, verknüpfen‘ und „schlingen“ in der Bedeutung ‚schlucken, gierig und schnell essen‘ sind Homonyme, da zum einen ihre Bedeutungen weit auseinanderliegen und zum andern das erstgenannte Wort auf althochdeutsch slingan, mittelhochdeutsch slingen,das zweite jedoch auf althochdeutsch slintan, mittelhochdeutsch slindenzurückgeht.
- [1] „Ausgangspunkt des Witzes in Sachsen sind zunächst Homonyme, die durch den mundartlichen Zusammenfall schriftsprachlich getrennter Formen entstehen.“
- [1] „Allerdings könnten auch die schon zu DDR-Zeiten üblich gewesenen Gegenlosungen, die ja mit Homonymen spielen, bereits als Sprachspiele betrachtet werden.“
- [1] „Besonders kniffelig wird es bei Homonymen, die zwar das gleiche grammatische Geschlecht haben, aber eine unterschiedliche Pluralbildung.“
Wortbildungen:
- homonym, Homonymie, Homonymunterscheidung, homonymisch
Homonym WKPD
Als Homonym (griechisch „gleichnamig“) bezeichnet man ein Wort, das für verschiedene Begriffe steht.[1] Vor allem in der Philosophie spricht man auch von Äquivokation. Ein Beispiel ist das Wort „Tau“, das ein Seil, den morgendlichen Niederschlag oder einen Buchstaben des griechischen Alphabets bedeuten kann.
Der Begriff Homonymie ist ein Gegenbegriff zum Begriff der Synonymie: Bei der Homonymie steht derselbe sprachliche Ausdruck für verschiedene Begriffe, bei der Synonymie stehen verschiedene sprachliche Ausdrücke für denselben Begriff.