„Zwickmühle“ – Versionsunterschied
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<span class="etymwb-headword"><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></span><p>Das erste Glied des Kompositums entwickelt sich wohl aus ''zwie''‘zwei’ unter Einfluß von gleichbed. ''Fickmühle'' zu ''Zwickmühle''.</p> | |||
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<span class="etymwb-headword"><!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --></span><p>In dieser Verwendung ist ''Zwickmühle'' üblich in Redewendungen wie ''in der Zwickmühle stecken'' ‘keinen Ausweg wissen’ (17. Jh.), ''in die Zwickmühle geraten'' ‘in eine ausweglose Situation geraten’ (Anfang 20. Jh.).</p> | |||
Version vom 12. Dezember 2023, 20:45 Uhr
f. ‘Stellung der Steine im Mühlespiel, bei der man mit einem Zug die eine Mühle schließen und eine andere eröffnen kann’ (17. Jh.).
Das erste Glied des Kompositums entwickelt sich wohl aus zwie‘zwei’ unter Einfluß von gleichbed. Fickmühle zu Zwickmühle.
Anfangs (15. Jh.) bezeichnet Fickmühle, Zwickmühle ‘zwei Möglichkeiten (die je nach Lage genutzt werden), einen doppelten Ausweg’ (auch damals schon von einem Spiel ausgehend?).
Vom Gegenspieler her gesehen, erscheint das als ‘ausweglose Situation’.
In dieser Verwendung ist Zwickmühle üblich in Redewendungen wie in der Zwickmühle stecken ‘keinen Ausweg wissen’ (17. Jh.), in die Zwickmühle geraten ‘in eine ausweglose Situation geraten’ (Anfang 20. Jh.).