„Paracelsus“ – Versionsunterschied
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<p>Der Name bzw. Beiname „Paracelsus“, wie er erstmals in astrologischen Veröffentlichungen 1529/1530 zu finden ist, könnte von griechisch ''para'' („bei“) und lateinisch ''celsus'' („hoch“) abgeleitet sein und somit eine gelehrte Übersetzung von „Hohenheim“ darstellen.<sup>[https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus#cite_note-1 [1]]</sup> Sicher ist diese Deutung jedoch nicht.</p> | <p>Der Name bzw. Beiname „Paracelsus“, wie er erstmals in astrologischen Veröffentlichungen 1529/1530 zu finden ist, könnte von griechisch ''para'' („bei“) und lateinisch ''celsus'' („hoch“) abgeleitet sein und somit eine gelehrte Übersetzung von „Hohenheim“ darstellen.<sup>[https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus#cite_note-1 [1]]</sup> Sicher ist diese Deutung jedoch nicht.</p> | ||
<p>Für die Entwicklung der Heilkunde wurden die neuen Lehren des Paracelsus erst 20 Jahre nach seinem Tode wichtig, als sich in [https://de.wikipedia.org/wiki/Basel Basel] eine bedeutende Paracelsusschule entwickelte.<sup>[https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus#cite_note-2 [2]]</sup> Die Anhänger des Theophrastus Bombast von Hohenheim bzw. seiner Lehren wurden als '''Paracelsisten''' (seine Gegner als ''Galenisten'')<sup>[https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus#cite_note-3 [3]]</sup> bezeichnet, die Vertretung seiner Theorien als '''Paracelsismus''' (auch ''Paracelsianismus''). Zu den frühen Paracelsisten zählen [https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_von_Suchten Alexander von Suchten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Toxites Michael Toxites], [https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Dorn Gerhard Dorn], [https://de.wikipedia.org/wiki/Adam_von_Bodenstein Adam von Bodenstein] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Leonhard_Thurneisser Leonhard Thurneisser].</p> | <p>Für die Entwicklung der Heilkunde wurden die neuen Lehren des Paracelsus erst 20 Jahre nach seinem Tode wichtig, als sich in [https://de.wikipedia.org/wiki/Basel Basel] eine bedeutende Paracelsusschule entwickelte.<sup>[https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus#cite_note-2 [2]]</sup> Die Anhänger des Theophrastus Bombast von Hohenheim bzw. seiner Lehren wurden als '''Paracelsisten''' (seine Gegner als ''Galenisten'')<sup>[https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus#cite_note-3 [3]]</sup> bezeichnet, die Vertretung seiner Theorien als '''Paracelsismus''' (auch ''Paracelsianismus''). Zu den frühen Paracelsisten zählen [https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_von_Suchten Alexander von Suchten], [https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Toxites Michael Toxites], [https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Dorn Gerhard Dorn], [https://de.wikipedia.org/wiki/Adam_von_Bodenstein Adam von Bodenstein] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Leonhard_Thurneisser Leonhard Thurneisser].</p> | ||
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Version vom 27. August 2025, 10:46 Uhr

Theophrastus Bombast von Hohenheim,
Paracelsus
heophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus (* 1493 oder 1494 in Egg, Kanton Schwyz; † 24. September 1541 in Salzburg; mit allen bezeugten Namen, die nie alle gleichzeitig vorkommen, Philippus Theophrastus Aureolus Bombast von Hohenheim), war ein Schweizer Arzt, Naturphilosoph, Naturmystiker, Alchemist, Laientheologe und Sozialethiker. Er wurde zu seiner Zeit vor allem als Arzt wahrgenommen und ist seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts einer der berühmtesten europäischen Ärzte überhaupt. Er kritisierte die für die Medizin seiner Zeit grundlegende hippokratisch-galenische Humoralpathologie (Säftelehre), führte alchemistische Ideen in die Heilkunde ein und veröffentlichte seine Schriften statt in Latein meist in der deutschen Volkssprache.
Die populäre Vorstellung verbindet heute seinen Namen mit Naturheilkunde, Spagyrik und ganzheitlicher Medizin.
Der Name bzw. Beiname „Paracelsus“, wie er erstmals in astrologischen Veröffentlichungen 1529/1530 zu finden ist, könnte von griechisch para („bei“) und lateinisch celsus („hoch“) abgeleitet sein und somit eine gelehrte Übersetzung von „Hohenheim“ darstellen.[1] Sicher ist diese Deutung jedoch nicht.
Für die Entwicklung der Heilkunde wurden die neuen Lehren des Paracelsus erst 20 Jahre nach seinem Tode wichtig, als sich in Basel eine bedeutende Paracelsusschule entwickelte.[2] Die Anhänger des Theophrastus Bombast von Hohenheim bzw. seiner Lehren wurden als Paracelsisten (seine Gegner als Galenisten)[3] bezeichnet, die Vertretung seiner Theorien als Paracelsismus (auch Paracelsianismus). Zu den frühen Paracelsisten zählen Alexander von Suchten, Michael Toxites, Gerhard Dorn, Adam von Bodenstein und Leonhard Thurneisser.