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„quasi“ – Versionsunterschied

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<p>quasi&nbsp;|&nbsp;‘gewissermaßen, gleichsam, angeblich, nur zum Schein’, Übernahme (1. Hälfte 17. Jh.) von&nbsp;lat.&nbsp;''quasī̌''&nbsp;‘wie wenn, als wenn, gleichwie, weil angeblich’ in die&nbsp;dt.&nbsp;Rechts- und Kanzleisprache.</p>
<p>quasi&nbsp;|&nbsp;‘gewissermaßen, gleichsam, angeblich, nur zum Schein’, Übernahme (1. Hälfte 17. Jh.) von&nbsp;lat.&nbsp;''quasī̌''&nbsp;‘wie wenn, als wenn, gleichwie, weil angeblich’ in die&nbsp;dt.&nbsp;Rechts- und Kanzleisprache.</p><p>Es findet weite Verbreitung bis hinein in die Umgangssprache (vielfach auch scherzhaft).</p><p>#Häufig erstes Glied von Zusammensetzungen im Sinne von ‘ungefähr, nahezu, fast’ in bezug auf das Grundwort, vgl.&nbsp;''Quasi-Neutralität''&nbsp;(17. Jh.),&nbsp;''Quasiadel'',&nbsp;''-frau''&nbsp;(18. Jh.), ''quasiöffentlich'',&nbsp;''-offiziell''&nbsp;(19. Jh.),&nbsp;''quasimondän'',&nbsp;''Quasi-Religion''&nbsp;(20. Jh.).</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Es findet weite Verbreitung bis hinein in die Umgangssprache (vielfach auch scherzhaft).</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>#Häufig erstes Glied von Zusammensetzungen im Sinne von ‘ungefähr, nahezu, fast’ in bezug auf das Grundwort, vgl.&nbsp;''Quasi-Neutralität''&nbsp;(17. Jh.),&nbsp;''Quasiadel'',&nbsp;''-frau''&nbsp;(18. Jh.), ''quasiöffentlich'',&nbsp;''-offiziell''&nbsp;(19. Jh.),&nbsp;''quasimondän'',&nbsp;''Quasi-Religion''&nbsp;(20. Jh.).</p>

Version vom 12. Dezember 2023, 08:48 Uhr

quasi | ‘gewissermaßen, gleichsam, angeblich, nur zum Schein’, Übernahme (1. Hälfte 17. Jh.) von lat. quasī̌ ‘wie wenn, als wenn, gleichwie, weil angeblich’ in die dt. Rechts- und Kanzleisprache.

Es findet weite Verbreitung bis hinein in die Umgangssprache (vielfach auch scherzhaft).

#Häufig erstes Glied von Zusammensetzungen im Sinne von ‘ungefähr, nahezu, fast’ in bezug auf das Grundwort, vgl. Quasi-Neutralität (17. Jh.), Quasiadel, -frau (18. Jh.), quasiöffentlich, -offiziell (19. Jh.), quasimondän, Quasi-Religion (20. Jh.).