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„Genie“ – Versionsunterschied

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<p>geni + e&nbsp;| n.&nbsp;‘höchste schöpferische Geisteskraft, hochbegabter schöpferischer Mensch’,</p>
<p>[[gen]] + [[-ie]]&nbsp;| n.&nbsp;‘höchste schöpferische Geisteskraft, hochbegabter schöpferischer Mensch’,</p><p>Entlehnung (Anfang 18. Jh.) von&nbsp;frz.&nbsp;''génie''&nbsp;‘Begabung, Geist, Talent’, das zurückgeht auf&nbsp;lat. ''genius''&nbsp;‘Schutzgeist’,&nbsp;spätlat.&nbsp;‘schöpferische Begabung, Talent’ (s.&nbsp;''Genius''),</p><p>zugleich aber auch&nbsp;lat.&nbsp;''ingenium''&nbsp;‘Charakter, Begabung, Geist, Witz’ wiedergibt, auf dessen Einfluß der Genuswechsel im&nbsp;Dt.&nbsp;vom Maskulinum (noch bei&nbsp;[https://de.wikipedia.org/wiki/Gotthold_Ephraim_Lessing Lessing],&nbsp;[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller Schiller]) zum heute allein gültigen Neutrum zurückzuführen ist.&nbsp;</p><p>zu Ww. uig.&nbsp;[https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Indo-European/%C7%B5enh%E2%82%81- *ǵena-]&nbsp; "produzieren, gebären, zeugen"</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Entlehnung (Anfang 18. Jh.) von&nbsp;frz.&nbsp;''génie''&nbsp;‘Begabung, Geist, Talent’, das zurückgeht auf&nbsp;lat. ''genius''&nbsp;‘Schutzgeist’,&nbsp;spätlat.&nbsp;‘schöpferische Begabung, Talent’ (s.&nbsp;''Genius''),</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>zugleich aber auch&nbsp;lat.&nbsp;''ingenium''&nbsp;‘Charakter, Begabung, Geist, Witz’ wiedergibt, auf dessen Einfluß der Genuswechsel im&nbsp;Dt.&nbsp;vom Maskulinum (noch bei&nbsp;[https://de.wikipedia.org/wiki/Gotthold_Ephraim_Lessing Lessing],&nbsp;[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller Schiller]) zum heute allein gültigen Neutrum zurückzuführen ist.&nbsp;</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>zu Ww. uig.&nbsp;[https://en.wiktionary.org/wiki/Reconstruction:Proto-Indo-European/%C7%B5enh%E2%82%81- *ǵena-]&nbsp; "produzieren, gebären, zeugen"</p>

Version vom 12. Dezember 2023, 10:14 Uhr

gen + -ie | n. ‘höchste schöpferische Geisteskraft, hochbegabter schöpferischer Mensch’,

Entlehnung (Anfang 18. Jh.) von frz. génie ‘Begabung, Geist, Talent’, das zurückgeht auf lat. genius ‘Schutzgeist’, spätlat. ‘schöpferische Begabung, Talent’ (s. Genius),

zugleich aber auch lat. ingenium ‘Charakter, Begabung, Geist, Witz’ wiedergibt, auf dessen Einfluß der Genuswechsel im Dt. vom Maskulinum (noch bei Lessing, Schiller) zum heute allein gültigen Neutrum zurückzuführen ist. 

zu Ww. uig. *ǵena-  "produzieren, gebären, zeugen"