Zum Inhalt springen

„DILW/28“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
K Textersetzung - „{{:“ durch „{{Schaufenster|modus=ignorieren|link=1|linkpos=prefix|Seite=“
K Textersetzung - „<onlyinclude>“ durch „{{SchaufensterBeginn|Auszug}}“
Zeile 1: Zeile 1:
[[DILW/27|▲]][[DILW/29|▼]] <onlyinclude>[[DILW/28|▶]]
[[DILW/27|▲]][[DILW/29|▼]] {{SchaufensterBeginn|Auszug}}[[DILW/28|▶]]


Für [[Aristoteles (Universalgelehrter)|Aristoteles]] ist es klar (1), dass die Dinge, die wir wissen, die kleinsten Teile der Dinge sind, die wir nicht wissen, und (2) dass unser Intellekt mittels eines Bildes und einer Ähnlichkeit erkennt, und (3) dass die Gleichheit und die Ähnlichkeit nicht zu einer Identität gemacht werden können, (4) aber daß dennoch der Unterschied, der in den Dingen bleibt, die miteinander verglichen werden, die Erkenntnis nicht zerstört.<ref name=":74">{{Schaufenster|modus=ignorieren|link=1|linkpos=prefix|Seite=DILW/A78}}</ref>
Für [[Aristoteles (Universalgelehrter)|Aristoteles]] ist es klar (1), dass die Dinge, die wir wissen, die kleinsten Teile der Dinge sind, die wir nicht wissen, und (2) dass unser Intellekt mittels eines Bildes und einer Ähnlichkeit erkennt, und (3) dass die Gleichheit und die Ähnlichkeit nicht zu einer Identität gemacht werden können, (4) aber daß dennoch der Unterschied, der in den Dingen bleibt, die miteinander verglichen werden, die Erkenntnis nicht zerstört.<ref name=":74">{{Schaufenster|modus=ignorieren|link=1|linkpos=prefix|Seite=DILW/A78}}</ref>

Version vom 8. Dezember 2025, 17:28 Uhr

▲▼ ▶

Für Aristoteles ist es klar (1), dass die Dinge, die wir wissen, die kleinsten Teile der Dinge sind, die wir nicht wissen, und (2) dass unser Intellekt mittels eines Bildes und einer Ähnlichkeit erkennt, und (3) dass die Gleichheit und die Ähnlichkeit nicht zu einer Identität gemacht werden können, (4) aber daß dennoch der Unterschied, der in den Dingen bleibt, die miteinander verglichen werden, die Erkenntnis nicht zerstört.[1]

Dies bedeutet, dass der Intellekt durch eine Ähnlichkeit nicht genau und vollständig die Wahrheit erfassen kann.

Und was bedeutet diese Aussage anderes, als (1) anzuerkennen, dass [der Intellekt] die Wahrheit eher mittelbar als unmittelbar versteht – [ein Eingeständnis], das für Philosophie und Theologie angemessen ist – und (2) die Schwäche unserer Erkenntniskraft anzuerkennen?

  1. It is clear, for Aristotle, (1) that the things which we know are the smallest parts of the things which we do not know, and (2) that our intellect discerns by means of an image and a likeness, and (3) that the equality and the likeness cannot be made an identity, but (4) that, nevertheless, the difference which remains in the things which are compared with one another does not destroy knowledge.[1]
  2. This means that through a likeness the intellect cannot precisely and wholly attain to the truth.
  3. And what is it to say this, other than (1) to acknowledge that [the intellect] understands the truth mediately rather than immediately—[an admission] which is suitable to philosophy and theology—and (2) to acknowledge the weakness of our cognitive power?

Einzelnachweise

  1. ↑ a b