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„Isomer“ – Versionsunterschied

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von  ''[[iso-]]'' +‎ ''[[-mer]]''.{{Siehe auch|[[isomer]]}}
von  ''[[iso-]]'' +‎ ''[[-mer]]''. [[isomer]]
== Isomer ({{Sprache|Deutsch}}) ==
=== {{Wortart|Substantiv|Deutsch}}, {{n}} ===


{{Deutsch Substantiv Übersicht
Bedeutungen
|Genus=n
|Nominativ Singular=Isomer
|Nominativ Plural=Isomere
|Genitiv Singular=Isomers
|Genitiv Plural=Isomere
|Dativ Singular=Isomer
|Dativ Plural=Isomeren
|Akkusativ Singular=Isomer
|Akkusativ Plural=Isomere
|Bild=Structural isomers.svg|mini|2|drei strukturelle ''Isomere''
}}
 
{{Nebenformen}}
:[[Isomere]]
 
{{Worttrennung}}
:Iso·mer, {{Pl.}} Iso·me·re
 
{{Aussprache}}
:{{IPA}} {{Lautschrift|izoˈmeːɐ̯}}
 
{{Bedeutungen}}
:[1] ''[[Physik]], [[Kernphysik]]:'' langlebiger, angeregter Zustand eines Atomkerns (außer dem Grundzustand); wobei langlebig etwa 1 Nanosekunde und länger bedeutet
:[1] ''[[Physik]], [[Kernphysik]]:'' langlebiger, angeregter Zustand eines Atomkerns (außer dem Grundzustand); wobei langlebig etwa 1 Nanosekunde und länger bedeutet
:[2] ''[[Chemie]]:'' Bezeichnung für organische Verbindungen mit gleicher Bruttoformeln, aber verschiedener Konstitution, aus der sich auch unterschiedliche chemische und physikalische Eigenschaften ergeben
:[2] ''[[Chemie]]:'' Bezeichnung für organische Verbindungen mit gleicher Bruttoformeln, aber verschiedener Konstitution, aus der sich auch unterschiedliche chemische und physikalische Eigenschaften ergeben


{{Herkunft}}
Herkunft
:[[Neologismus]] ([[Neuwort]]) aus dem [[Wortbildungselement]] ''[[Iso-]],''<ref>{{Lit-Duden: Universalwörterbuch|A=6}}, Seite 898.</ref> abgeleitet von {{grc.}} ''{{Üt|grc|ἴσος|isos}}'' „[[gleich]]“,  und dem Wortbildungselement ''[[-mer]],''<ref>{{Lit-Duden: Großes Fremdwörterbuch|A=4}}, Seite 869.</ref> abgeleitet von  {{grc.}} ''{{Üt|grc|μέρος|meros}}'' „[[Anteil]], [[Teil]], [[Stück]]“<ref>{{Lit-Langenscheidt: Taschenwörterbuch Altgriechisch|A=13}}, Seiten 230, 287.</ref>
:[[Neologismus]] ([[Neuwort]]) aus dem [[Wortbildungselement]] ''[[Iso-]],''abgeleitet von {{grc.}} ''ἴσος isos'' „[[gleich]]“,  und dem Wortbildungselement ''[[-mer]],''


{{Synonyme}}
Synonyme
:[1] [[Kernisomer]]
:[1] [[Kernisomer]]
{{Beispiele}}
:[1] Nuklide mit gleich vielen Protonen und Neutronen, aber unterschiedlichem innerem Anregungszustand werden Kernisomere/''Isomere'' genannt. Bezeichnet werden Nuklide mit dem chemischen Elementsymbol und der Massenzahl, wie z.B. das häufigste Kohlenstoffisotop C-12 oder das häufigste Eisenisotop Fe-56 (bei ''Isomeren'' noch mit einem Zusatz wie "i").<ref>{{Wikibooks|Kernkraftnutzung/ Grundlagen/ Atomkern}}, abgerufen am 15. November 2011</ref>
:[2] Eine eindeutige Unterscheidung zwischen den beiden ''Isomeren'' Sacculatal (9α H-Form) und Isosacculatal (9β H-Form) wird beim Vergleich der <sup>13</sup>C-Werte der Methylgruppe C-13 möglich.<ref name="Hertewich">{{Literatur | Online=[http://www.uni-saarland.de/fak8/becker/dissertation.pdf Online] | Autor=Ursula Maria Hertewich | Titel=Phytochemische Untersuchung ausgewählter Lebermoosarten sowie Aufklärung der Triterpenbiosynthese in Fossombronia alaskana Steere &amp; Inoue | TitelErg=Dissertation zur Erlangung des Grades des Doktors der Naturwissenschaften der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät III Chemie, Pharmazie und Werkstoffwissenschaften der Universität des Saarlandes | Ort=Saarbrücken | Jahr=2002 | Seiten=70, 110 | Zugriff=2011-11-15 }}.</ref>
:[2] Die Biosynthese der Terpene verläuft in mehreren Phasen und beginnt mit dem Aufbau des Isopentenyldiphosphates (IPP), welches mit seinem ''Isomer,'' dem Dimethylallyldiphosphat (DMAPP), enzymkatalysiert im Gleichgewicht steht […].<ref name="Hertewich"/>

Version vom 10. August 2026, 15:16 Uhr

Isomer "Wertteil" "im teil oder Anteil den gleichen Wert haben"; vgl. Isomerie


von iso- +‎ -mer. isomer

Bedeutungen

[1] Physik, Kernphysik: langlebiger, angeregter Zustand eines Atomkerns (außer dem Grundzustand); wobei langlebig etwa 1 Nanosekunde und länger bedeutet
[2] Chemie: Bezeichnung für organische Verbindungen mit gleicher Bruttoformeln, aber verschiedener Konstitution, aus der sich auch unterschiedliche chemische und physikalische Eigenschaften ergeben

Herkunft

Neologismus (Neuwort) aus dem Wortbildungselement Iso-,abgeleitet von Vorlage:grc. ἴσος isos „gleich“, und dem Wortbildungselement -mer,

Synonyme

[1] Kernisomer