„Polarisationskatastrophe“ – Versionsunterschied
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{{SchaufensterBeginn|Polarisationskatastrophe}}'''Ferroelektrizität''' (oder auch '''[[Polarisationskatastrophe]]''') beschreibt das Phänomen, dass Stoffe mit einem [[Elektrisches Dipolmoment|elektrischen Dipolmoment]] durch das Anlegen eines äußeren [[Elektrisches Feld|elektrischen Feldes]] die Richtung der spontanen [[Polarisation (Elektrizität)|Polarisation]] ändern. | [[Ferroelektrikum]]{{SchaufensterBeginn|Polarisationskatastrophe}}'''Ferroelektrizität''' (oder auch '''[[Polarisationskatastrophe]]''') beschreibt das Phänomen, dass Stoffe mit einem [[Elektrisches Dipolmoment|elektrischen Dipolmoment]] durch das Anlegen eines äußeren [[Elektrisches Feld|elektrischen Feldes]] die Richtung der spontanen [[Polarisation (Elektrizität)|Polarisation]] ändern. | ||
Die Ferroelektrizität wurde früher als '''Seignette-Elektrizität''' (selten auch als ''Seignettesalzelektrizität'') bezeichnet, da sie am [[Seignettesalz]] (Kaliumnatriumtartrat) entdeckt wurde.<ref>''Seignette-Elektrizität.'' In: ''Brockhaus.'' 2003</ref><ref>{{Literatur|Autor=Markus Aspelmeyer|Titel=Einfluss externer Felder auf Struktur und Grenzflächenmorphologie dünner ferroelektrischer Filme|Ort=München, Ludwig-Maximilians-Universität|Datum=2002|Kommentar=Dissertation|Online=[http://d-nb.info/964201496 Archivserver deposit.d-nb.de]}}</ref><ref>{{Literatur|Autor=L. J. Gauckler und K. Conder|Titel=Ceramics II. Skript zur Vorlesung|Ort=ETH Zürich|Datum=|Seiten=37|Online=[http://www.nonmet.mat.ethz.ch/education/courses/2.pdf nonmet.mat.ethz.ch]|Format=PDF|KBytes=7100}}</ref>{{SchaufensterEnde|Polarisationskatastrophe}} | Die Ferroelektrizität wurde früher als '''Seignette-Elektrizität''' (selten auch als ''Seignettesalzelektrizität'') bezeichnet, da sie am [[Seignettesalz]] (Kaliumnatriumtartrat) entdeckt wurde.<ref>''Seignette-Elektrizität.'' In: ''Brockhaus.'' 2003</ref><ref>{{Literatur|Autor=Markus Aspelmeyer|Titel=Einfluss externer Felder auf Struktur und Grenzflächenmorphologie dünner ferroelektrischer Filme|Ort=München, Ludwig-Maximilians-Universität|Datum=2002|Kommentar=Dissertation|Online=[http://d-nb.info/964201496 Archivserver deposit.d-nb.de]}}</ref><ref>{{Literatur|Autor=L. J. Gauckler und K. Conder|Titel=Ceramics II. Skript zur Vorlesung|Ort=ETH Zürich|Datum=|Seiten=37|Online=[http://www.nonmet.mat.ethz.ch/education/courses/2.pdf nonmet.mat.ethz.ch]|Format=PDF|KBytes=7100}}</ref>{{SchaufensterEnde|Polarisationskatastrophe}} | ||
Version vom 22. Februar 2026, 11:51 Uhr
FerroelektrikumFerroelektrizität (oder auch Polarisationskatastrophe) beschreibt das Phänomen, dass Stoffe mit einem elektrischen Dipolmoment durch das Anlegen eines äußeren elektrischen Feldes die Richtung der spontanen Polarisation ändern.
Die Ferroelektrizität wurde früher als Seignette-Elektrizität (selten auch als Seignettesalzelektrizität) bezeichnet, da sie am Seignettesalz (Kaliumnatriumtartrat) entdeckt wurde.[1][2][3]
- ↑ Seignette-Elektrizität. In: Brockhaus. 2003
- ↑ Markus Aspelmeyer: Einfluss externer Felder auf Struktur und Grenzflächenmorphologie dünner ferroelektrischer Filme. München, Ludwig-Maximilians-Universität 2002 (Archivserver deposit.d-nb.de – Dissertation).
- ↑ L. J. Gauckler und K. Conder: Ceramics II. Skript zur Vorlesung. ETH Zürich, S. 37 (nonmet.mat.ethz.ch [PDF; 7,1 MB]).