Zum Inhalt springen

„Tatsache“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
Die Seite wurde neu angelegt: „<p>Tat + Sache | f. ‘wirklicher, feststehender, unbezweifelbarer Sachverhalt, Gegebenheit, Fakt(um)’, nachgebildet (1756) von dem Theologen [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Joachim_Spalding Spalding] für engl. ''matter of fact'', das seinerseits lat. ''rēs factī'' ‘eine wirklich geschehene Tat’ wiedergibt.</p> <!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Einen vereinzelten, jedoch zweifelhaften Fr…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
<p>Tat + Sache | f.&nbsp;‘wirklicher, feststehender, unbezweifelbarer Sachverhalt, Gegebenheit, Fakt(um)’, nachgebildet (1756) von dem Theologen&nbsp;[https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Joachim_Spalding Spalding]&nbsp;für&nbsp;engl.&nbsp;''matter of fact'', das seinerseits&nbsp;lat.&nbsp;''rēs factī''&nbsp;‘eine wirklich geschehene Tat’ wiedergibt.</p>
<p>[[Tat]] + [[Sache]] | f.&nbsp;‘wirklicher, feststehender, unbezweifelbarer Sachverhalt, Gegebenheit, Fakt(um)’, nachgebildet (1756) von dem Theologen&nbsp;[https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Joachim_Spalding Spalding]&nbsp;für&nbsp;engl.&nbsp;''matter of fact'', das seinerseits&nbsp;lat.&nbsp;''rēs factī''&nbsp;‘eine wirklich geschehene Tat’ wiedergibt.</p><p>Einen vereinzelten, jedoch zweifelhaften Frühbeleg (Mitte 15. Jh.) vermutet&nbsp;Stammler&nbsp;in: Spätlese d. Mittelalters 1 (1963) 73 und 112.</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Einen vereinzelten, jedoch zweifelhaften Frühbeleg (Mitte 15. Jh.) vermutet&nbsp;Stammler&nbsp;in: Spätlese d. Mittelalters 1 (1963) 73 und 112.</p>

Version vom 13. Dezember 2023, 15:47 Uhr

Tat + Sache | f. ‘wirklicher, feststehender, unbezweifelbarer Sachverhalt, Gegebenheit, Fakt(um)’, nachgebildet (1756) von dem Theologen Spalding für engl. matter of fact, das seinerseits lat. rēs factī ‘eine wirklich geschehene Tat’ wiedergibt.

Einen vereinzelten, jedoch zweifelhaften Frühbeleg (Mitte 15. Jh.) vermutet Stammler in: Spätlese d. Mittelalters 1 (1963) 73 und 112.