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„Jetzt“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
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<p>jetzt&nbsp;| ugl. ''das Jetzt'', das (scheinbar zeitlich-räumlich) "ewige Dasein, Gegenwärtigkeit, Gegenwart, Augenblick" und an sich kleinstmöglicher Zeitpunkt ohne Zeitdauer; siehe auch ''Nu'' zum Vergleich</p>
<p>[[jetzt]] | ugl. ''das Jetzt'', das (scheinbar zeitlich-räumlich) "ewige Dasein, Gegenwärtigkeit, Gegenwart, Augenblick" und an sich kleinstmöglicher Zeitpunkt ohne Zeitdauer; siehe auch ''Nu'' zum Vergleich</p><p>‘nun, sofort, in diesem Moment’.&nbsp;Mhd.&nbsp;''iezuo''&nbsp;‘gerade jetzt, eben, gleich’ ist aus&nbsp;''ie''‘immer’ (s.&nbsp;[https://www.dwds.de/wb/etymwb/je je]) und&nbsp;''zuo''&nbsp;‘zu’ (s.&nbsp;[https://www.dwds.de/wb/etymwb/zu zu]) zusammengerückt (12. Jh.).</p><p>Im ''Jetzt'' vereinen sich die scheinbare Unendlichkeit des Augenblick, der zeitlich kleinst teilbare Augenblick ist unendlich klein, sowie die scheinbare Unendlichkeit der vom ''Jetzt'' scheinbar abgehenden Vergangenheit zum scheinbaren Anbeginn hin, die scheinbare Unendlichkeit der Zukunft, die am Augenblick scheinbar ansteht zum scheinbaren Ende hin, so daß sich aus dem ''Jetzt'' die Ewigkeit in ihrer Unendlichkeit herausbildet und es doch nur den unendlich kleinen Augenblick als das ''Jetzt'' gibt, in dem alles Dasein da ist, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Ewigkeit und die Unendlichkeit der Unendlichkeiten allesamt vereint das alles einbeziehende Eins, ''das Eine'' sind.</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>‘nun, sofort, in diesem Moment’.&nbsp;Mhd.&nbsp;''iezuo''&nbsp;‘gerade jetzt, eben, gleich’ ist aus&nbsp;''ie''‘immer’ (s.&nbsp;[https://www.dwds.de/wb/etymwb/je je]) und&nbsp;''zuo''&nbsp;‘zu’ (s.&nbsp;[https://www.dwds.de/wb/etymwb/zu zu]) zusammengerückt (12. Jh.).</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Im ''Jetzt'' vereinen sich die scheinbare Unendlichkeit des Augenblick, der zeitlich kleinst teilbare Augenblick ist unendlich klein, sowie die scheinbare Unendlichkeit der vom ''Jetzt'' scheinbar abgehenden Vergangenheit zum scheinbaren Anbeginn hin, die scheinbare Unendlichkeit der Zukunft, die am Augenblick scheinbar ansteht zum scheinbaren Ende hin, so daß sich aus dem ''Jetzt'' die Ewigkeit in ihrer Unendlichkeit herausbildet und es doch nur den unendlich kleinen Augenblick als das ''Jetzt'' gibt, in dem alles Dasein da ist, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Ewigkeit und die Unendlichkeit der Unendlichkeiten allesamt vereint das alles einbeziehende Eins, ''das Eine'' sind.</p>

Aktuelle Version vom 14. Dezember 2023, 12:13 Uhr

jetzt | ugl. das Jetzt, das (scheinbar zeitlich-räumlich) "ewige Dasein, Gegenwärtigkeit, Gegenwart, Augenblick" und an sich kleinstmöglicher Zeitpunkt ohne Zeitdauer; siehe auch Nu zum Vergleich

‘nun, sofort, in diesem Moment’. Mhd. iezuo ‘gerade jetzt, eben, gleich’ ist aus ie‘immer’ (s. je) und zuo ‘zu’ (s. zu) zusammengerückt (12. Jh.).

Im Jetzt vereinen sich die scheinbare Unendlichkeit des Augenblick, der zeitlich kleinst teilbare Augenblick ist unendlich klein, sowie die scheinbare Unendlichkeit der vom Jetzt scheinbar abgehenden Vergangenheit zum scheinbaren Anbeginn hin, die scheinbare Unendlichkeit der Zukunft, die am Augenblick scheinbar ansteht zum scheinbaren Ende hin, so daß sich aus dem Jetzt die Ewigkeit in ihrer Unendlichkeit herausbildet und es doch nur den unendlich kleinen Augenblick als das Jetzt gibt, in dem alles Dasein da ist, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Ewigkeit und die Unendlichkeit der Unendlichkeiten allesamt vereint das alles einbeziehende Eins, das Eine sind.