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„ein“ – Versionsunterschied

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<p>ein<sup>2</sup> &nbsp;| ei + n |&nbsp;&nbsp;"hinein", &nbsp;ahd. mhd. ''īn'' ‘ein, hinein, herein’, gedehnt aus älterem ''in'', verwandt mit der Fürwort. ''in''.</p>
<p>ein<sup>2</sup> &nbsp;| ei + n |&nbsp;&nbsp;"hinein", &nbsp;ahd. mhd. ''īn'' ‘ein, hinein, herein’, gedehnt aus älterem ''in'', verwandt mit der Fürwort. ''in''.</p><p>In trennbaren Zusammensetzungen&nbsp;erscheint ''ein''&nbsp;mit Tw., die eine Richtung (einsteigen, einbiegen), Zerstörung (einreißen,&nbsp;einschlagen), Veränderung eines Zustandes (einfärben, einschlafen) oder Eindringlichkeit, Wiederholung einer Handlung (einreden) bezeichnen, auch im Sinne von ‘rund um etw. herum’ (einkesseln, einrahmen).</p><p>Es begegnet in zusammengerückten Ortsadverbien wie herein, hinein, darein, landein, querfeldein und Zeitadverbien wie jahrein (jahraus), tagein (tagaus).</p><p>Selbständig steht ein als Glied des Wortpaares ''ein und/noch aus oder aus und/noch ein'', mhd .ūʒ und/noch ''īn'' (bei jemanden ''ein und aus gehen'' ‘verkehren’; ''nicht aus noch ein wissen'' ‘völlig ratlos sein’).</p><p>In einigen Fällen tritt ein anstelle eines älteren mhd.&nbsp;''in'' wie in ''eingedenk'', ''Eingeweide'', ''Einwohner''.</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>In trennbaren Zusammensetzungen&nbsp;erscheint ''ein''&nbsp;mit Tw., die eine Richtung (einsteigen, einbiegen), Zerstörung (einreißen,&nbsp;einschlagen), Veränderung eines Zustandes (einfärben, einschlafen) oder Eindringlichkeit, Wiederholung einer Handlung (einreden) bezeichnen, auch im Sinne von ‘rund um etw. herum’ (einkesseln, einrahmen).</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Es begegnet in zusammengerückten Ortsadverbien wie herein, hinein, darein, landein, querfeldein und Zeitadverbien wie jahrein (jahraus), tagein (tagaus).</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Selbständig steht ein als Glied des Wortpaares ''ein und/noch aus oder aus und/noch ein'', mhd .ūʒ und/noch ''īn'' (bei jemanden ''ein und aus gehen'' ‘verkehren’; ''nicht aus noch ein wissen'' ‘völlig ratlos sein’).</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>In einigen Fällen tritt ein anstelle eines älteren mhd.&nbsp;''in'' wie in ''eingedenk'', ''Eingeweide'', ''Einwohner''.</p>

Version vom 14. Dezember 2023, 12:54 Uhr

ein2  | ei + n |  "hinein",  ahd. mhd. īn ‘ein, hinein, herein’, gedehnt aus älterem in, verwandt mit der Fürwort. in.

In trennbaren Zusammensetzungen erscheint ein mit Tw., die eine Richtung (einsteigen, einbiegen), Zerstörung (einreißen, einschlagen), Veränderung eines Zustandes (einfärben, einschlafen) oder Eindringlichkeit, Wiederholung einer Handlung (einreden) bezeichnen, auch im Sinne von ‘rund um etw. herum’ (einkesseln, einrahmen).

Es begegnet in zusammengerückten Ortsadverbien wie herein, hinein, darein, landein, querfeldein und Zeitadverbien wie jahrein (jahraus), tagein (tagaus).

Selbständig steht ein als Glied des Wortpaares ein und/noch aus oder aus und/noch ein, mhd .ūʒ und/noch īn (bei jemanden ein und aus gehen ‘verkehren’; nicht aus noch ein wissen ‘völlig ratlos sein’).

In einigen Fällen tritt ein anstelle eines älteren mhd. in wie in eingedenk, Eingeweide, Einwohner.