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„philosophia perennis et universalis“ – Versionsunterschied

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Das Konzept geht davon aus, dass die tiefsten Wahrheiten über den Menschen, die Welt und den Geist (oder Gott) zeitlos und unveränderlich sind. Es ist die Annahme, dass die Essenz der Wahrheit immer dieselbe bleibt, völlig unabhängig davon, in welchem Kulturkreis oder zu welcher Zeit sie formuliert wird.
Das Konzept geht davon aus, dass die tiefsten Wahrheiten über den Menschen, die Welt und den Geist (oder Gott) zeitlos und unveränderlich sind. Es ist die Annahme, dass die Essenz der Wahrheit immer dieselbe bleibt, völlig unabhängig davon, in welchem Kulturkreis oder zu welcher Zeit sie formuliert wird.


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=== Zur Begriffsgeschichte ===
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Aktuelle Version vom 19. Juli 2026, 12:52 Uhr

philosophia perennis et universalis „perennierende und universale Philosophie“) ist die Vorstellung, dass es einen ewigen, kulturübergreifenden Kern von metaphysischen und spirituellen Wahrheiten gibt. Sie geht davon aus, dass alle großen Religionen und Weisheitstraditionen im Grunde dieselbe universelle Wirklichkeit beschreiben.

Das Konzept geht davon aus, dass die tiefsten Wahrheiten über den Menschen, die Welt und den Geist (oder Gott) zeitlos und unveränderlich sind. Es ist die Annahme, dass die Essenz der Wahrheit immer dieselbe bleibt, völlig unabhängig davon, in welchem Kulturkreis oder zu welcher Zeit sie formuliert wird.

Laut KI Gemeni machte Gottfried Wilhelm Leibniz den Begriff angeblich populär. s. Philosophia perennis

Zur Begriffsgeschichte

  1. ↑ „Ut unum est omnium rerum principium, sic unam atque eandem de eo scientiam semper apud omnes fuisse ratio multarumque gentium ac literarum monimenta testantur“: Agostino Steuco, De perenni philosophia libri X, Lyon 1540, 1.
  2. ↑ Wolf-Dieter Müller-Jahncke: Zum Magie-Begriff in der Renaissance-Medizin und -Pharmazie. In: Rudolf Schmitz, Gundolf Keil (Hrsg.): Humanismus und Medizin. Acta humaniora, Weinheim 1984 (= Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung. Band 11), ISBN 3-527-17011-1, S. 99–116, hier: S. 100 f.
  3. ↑ Charles B. Schmitt: Prisca theologia e philosophia perennis: due temi del rinascimento italiano e la loro fortuna. In: Atti del V Convegno Internationale del Centro di Studi Umanistici. Il Pensiero italiano del Rinascimento e il Tempo nostro. Florenz 1968, S. 211–236.
  4. ↑ Charles B. Schmitt, “Perennial philosophy. From Agostino Steuco to Leibniz”. Journal of the history of ideas 27 (1966), S. 505–532.
  5. ↑ G. W. Leibniz, Brief an Des Bosses, 24. Dez. 1707 (Gerhardt II, 344).
  6. ↑ Rita Widmaier, „Leibniz’ natürliche Theologie und eine ‚gewisse‘ Philosophia perennis“; dies., „Natürliche Theologie und Philosophia perennis. Leibniz’ Interpretation der alten und modernen chinesischen Philosophie in der Abhandlung Niccolò Longobardis S.J.“, in: Wenchao Li, „Für unser Glück oder das Glück anderer“. Vorträge des X. Internationalen Leibniz-Kongresses Hannover, 18.-23. Juli 2016, 6 Bde., Hildesheim 2016/17, Bd. II, 581–596 / VI, 781–806.
  7. ↑ Herman Jan de Vleeschauwer: Perennis quaedam philosophia. Exégèse et antécédents d’un texte leibnizien. In: Akten des Internationalen Leibniz-Kongresses. Hannover, 14.–19. November 1966, Band 1, Metaphysik – Monadenlehre, Wiesbaden 1968 (Studia Leibnitiana Supplementa), S. 102–122; Hannes Amberger: Revelation and Progress. The Concept of philosophia perennis from Steuco to Leibniz. In: Lexicon Philosophicum. Band 7, 2019, S. 21–46, doi:10.19283/lph-20197.655.