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„Urgestalt“ – Versionsunterschied

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<p>ur + Gestalt | tatsächliche oder vermutete ursprünglichste Gestalt eines Dasein (21 Jh. ndt.)</p><p>Die Morphologie beschreibt die Wandlungsfolge als geschichtlichen Abfolgeverfahren von der Urgestalt bis zum gegenwärtigen Genotypen.</p><p>Dabei sind die Urgestalten besser, reiner und hochwertiger als ihre Abbilder.</p><p>Die Urgestalten zu erkennen zeichnet für Goethe das Genie aus. Gestaltseher erkennen das Ursprüngliche, die Urbilder, sie erfassen das Ganze als Ganzes und leiten aus dieser Inspiration die Legitimation für das eigene künstlerische Gestalten ab.</p><p>Der Gestalt-Seher wird selbst in dem Gestaltbegriff integriert, er ist als Person hervorgehoben und selbst besondere Gestalt geworden. Der Betrachter, die Ästhetik, die Natur und die Geschichte verbinden sich im Begriff der Gestalt.</p>
<p>[[ur-]] + [[Gestalt]] | tatsächliche oder vermutete ursprünglichste Gestalt eines Dasein (21 Jh. ndt.)</p><p>Die Morphologie beschreibt die Wandlungsfolge als geschichtlichen Abfolgeverfahren von der Urgestalt bis zum gegenwärtigen Genotypen.</p><p>Dabei sind die Urgestalten besser, reiner und hochwertiger als ihre Abbilder.</p><p>Die Urgestalten zu erkennen zeichnet für Goethe das Genie aus. Gestaltseher erkennen das Ursprüngliche, die Urbilder, sie erfassen das Ganze als Ganzes und leiten aus dieser Inspiration die Legitimation für das eigene künstlerische Gestalten ab.</p><p>Der Gestalt-Seher wird selbst in dem Gestaltbegriff integriert, er ist als Person hervorgehoben und selbst besondere Gestalt geworden. Der Betrachter, die Ästhetik, die Natur und die Geschichte verbinden sich im Begriff der Gestalt.</p>

Aktuelle Version vom 19. Dezember 2023, 12:51 Uhr

ur- + Gestalt | tatsächliche oder vermutete ursprünglichste Gestalt eines Dasein (21 Jh. ndt.)

Die Morphologie beschreibt die Wandlungsfolge als geschichtlichen Abfolgeverfahren von der Urgestalt bis zum gegenwärtigen Genotypen.

Dabei sind die Urgestalten besser, reiner und hochwertiger als ihre Abbilder.

Die Urgestalten zu erkennen zeichnet für Goethe das Genie aus. Gestaltseher erkennen das Ursprüngliche, die Urbilder, sie erfassen das Ganze als Ganzes und leiten aus dieser Inspiration die Legitimation für das eigene künstlerische Gestalten ab.

Der Gestalt-Seher wird selbst in dem Gestaltbegriff integriert, er ist als Person hervorgehoben und selbst besondere Gestalt geworden. Der Betrachter, die Ästhetik, die Natur und die Geschichte verbinden sich im Begriff der Gestalt.