„grübeln“ – Versionsunterschied
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<p><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">[[Grübel]] | <p><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">[[Grübel]][[-n]]</span> </span>{{dt.}} <span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-gramgrp">Vb. </span></span>‘angestrengt nachdenken, sich mit quälenden Gedanken abgeben’, <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="althochdeutsch">ahd.</abbr> ''<span class="etymwb-mentioned">grubilōn</span>'' (9. Jh.), <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">grübelen</span>.</p><p>Das allein auf das <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="deutsch">dt.</abbr> Sprachgebiet beschränkte Verb ist eine ablautende Iterativbildung zu dem unter ''[[graben]]'' behandelten Verb. </p><p>Es bedeutet zunächst ‘in etw. herumgraben, bohren’, dann ‘genaue Nachforschungen anstellen’, heute nur auf intensives Nachsinnen, oft mit dem Unterton des quälenden, vergeblichen Nachdenkens, bezogen.</p> | ||
Version vom 31. März 2024, 13:49 Uhr
Grübel-n Vorlage:dt. Vb. ‘angestrengt nachdenken, sich mit quälenden Gedanken abgeben’, ahd. grubilōn (9. Jh.), mhd. grübelen.
Das allein auf das dt. Sprachgebiet beschränkte Verb ist eine ablautende Iterativbildung zu dem unter graben behandelten Verb.
Es bedeutet zunächst ‘in etw. herumgraben, bohren’, dann ‘genaue Nachforschungen anstellen’, heute nur auf intensives Nachsinnen, oft mit dem Unterton des quälenden, vergeblichen Nachdenkens, bezogen.