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„Grundform“ – Versionsunterschied

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Bedeutungen:
 
: [1] ursprüngliche Form
: [2] zugrundeliegende Form
: [3] ''Linguistik:'' Ausgangsform eines flektierbaren Wortes im Flexionsparadigma
: [4] ''Linguistik:'' Ausgangsform eines Verbs
 
Herkunft:
 
: Ableitung zu ''Form'' mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) ''grund-''
 
Synonyme:
 
: [4] Infinitiv, Nennform
 
Sinnverwandte Wörter:
 
: [3] Nennform, Zitierform, Lemma, Lexem, Stichwort
 
Oberbegriffe:
 
: [1–3] Form
: [4] Modus
 
Unterbegriffe:
 
: [3] Infinitiv
 
Beispiele:
 
: [1] „Es bezeichne Palingenesia, das griechische Äquivalent von deutsch »Wiedergeburt«, in seiner etymologischen ''Grundform.''“
: [2] „Dieses Spiel ist eine interessante Variante der ''Grundform.''“
: [2] „Für die Ordenssterne schneidet man eine ''Grundform'' von Pappe und beklebt sie so schön als möglich mit sternförmigen Scheiben von Gold- und farbigem Glanzpapier.“
: [3] „Diejenige Form eines Paradigmas, die nie eine besondere Endung zeigt, also ökonomischerweise »negativ« abgehoben ist, kann man als »''Grundform''« werten, im Kasussystem etwa die Form des Nominativs (…).“
: [3] „Zu entscheiden ist also jeweils, ob die zweisilbige ''Grundform'' eine derivationell aktive Einheit enthält, die zu einer internen morphologischen Grenze führt.“
: [3, 4] „Als sogenannte Nennform fungiert in der Regel die ''Grundform'', also beispielsweise der Infinitiv bei Verben, der Nominativ Singular bei Substantiven, der Positiv bei Adjektiven.“
: [3, 4] „Der Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache wird im Allgemeinen zwischen 300000 und 500000 Wörtern (''Grundformen'') angesetzt.“
: [4] „Ansonsten läßt sich die ''Grundform'' des Tätigkeitswortes einfach als Befehlsform verwenden: …“

Version vom 12. Januar 2024, 11:23 Uhr

Bedeutungen:

[1] ursprüngliche Form
[2] zugrundeliegende Form
[3] Linguistik: Ausgangsform eines flektierbaren Wortes im Flexionsparadigma
[4] Linguistik: Ausgangsform eines Verbs

Herkunft:

Ableitung zu Form mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) grund-

Synonyme:

[4] Infinitiv, Nennform

Sinnverwandte Wörter:

[3] Nennform, Zitierform, Lemma, Lexem, Stichwort

Oberbegriffe:

[1–3] Form
[4] Modus

Unterbegriffe:

[3] Infinitiv

Beispiele:

[1] „Es bezeichne Palingenesia, das griechische Äquivalent von deutsch »Wiedergeburt«, in seiner etymologischen Grundform.“
[2] „Dieses Spiel ist eine interessante Variante der Grundform.“
[2] „Für die Ordenssterne schneidet man eine Grundform von Pappe und beklebt sie so schön als möglich mit sternförmigen Scheiben von Gold- und farbigem Glanzpapier.“
[3] „Diejenige Form eines Paradigmas, die nie eine besondere Endung zeigt, also ökonomischerweise »negativ« abgehoben ist, kann man als »Grundform« werten, im Kasussystem etwa die Form des Nominativs (…).“
[3] „Zu entscheiden ist also jeweils, ob die zweisilbige Grundform eine derivationell aktive Einheit enthält, die zu einer internen morphologischen Grenze führt.“
[3, 4] „Als sogenannte Nennform fungiert in der Regel die Grundform, also beispielsweise der Infinitiv bei Verben, der Nominativ Singular bei Substantiven, der Positiv bei Adjektiven.“
[3, 4] „Der Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache wird im Allgemeinen zwischen 300000 und 500000 Wörtern (Grundformen) angesetzt.“
[4] „Ansonsten läßt sich die Grundform des Tätigkeitswortes einfach als Befehlsform verwenden: …“