„Erkenntnistheorie“ – Versionsunterschied
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Die '''Erkenntnistheorie''' (auch '''Epistemologie''' oder '''Gnoseologie''') ist ein Hauptgebiet der Philosophie, das die Fragen nach den Voraussetzungen für Erkenntnis, dem Zustandekommen von Wissen und anderer Formen von Überzeugungen umfasst. | Die ist ein Hauptgebiet der Philosophie, das die Fragen nach den Voraussetzungen für Erkenntnis, dem Zustandekommen von Wissen und anderer Formen von Überzeugungen umfasst. Dabei wird auch untersucht, was Gewissheit und Rechtfertigung ausmacht und welche Art von Zweifel an welcher Art von Überzeugungen objektiv bestehen kann. ([https://de.wikipedia.org/wiki/Erkenntnistheorie WKPD]) | ||
"Wissenschaftslehre"; | |||
'''Erkenntnistheorie''' (auch '''Epistemologie''' oder '''Gnoseologie''') ist ein Hauptgebiet der Philosophie, das die Fragen nach den Voraussetzungen für Erkenntnis, dem Zustandekommen von Wissen und anderer Formen von Überzeugungen umfasst. | |||
Das Wort „Erkenntnistheorie“ tauchte erstmals 1847 in einer Rezension im New Yorker Eclectic Magazine auf. Es wurde zuerst als Übersetzung des Wortes Wissenschaftslehre (Fichte) verwendet | |||
Das deutsche Wort ''Erkenntnistheorie'' wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts gebräuchlicher, als sich ein praxisorientierterer, eher theorieferner Umgang mit Erkenntnis in den Naturwissenschaften vom philosophischen, eher theoretischen abspaltete. In der Auseinandersetzung mit [https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant Immanuel Kant] (namentlich in den Arbeiten Wilhelm Traugott Krugs) wurde der Begriff Anfang des 19. Jahrhunderts vorformuliert. Philosophen wie John Locke und David Hume hatten im 17. und 18. Jahrhundert über das „Human Understanding“ (das menschliche Verstehen) ihre Grundlagenwerke geschrieben und sich dabei bereits in einer mindestens bis zur antiken Philosophie zurückreichenden Tradition gesehen. | |||
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Version vom 18. März 2024, 19:13 Uhr
Die ist ein Hauptgebiet der Philosophie, das die Fragen nach den Voraussetzungen für Erkenntnis, dem Zustandekommen von Wissen und anderer Formen von Überzeugungen umfasst. Dabei wird auch untersucht, was Gewissheit und Rechtfertigung ausmacht und welche Art von Zweifel an welcher Art von Überzeugungen objektiv bestehen kann. (WKPD)
"Wissenschaftslehre";
Erkenntnistheorie (auch Epistemologie oder Gnoseologie) ist ein Hauptgebiet der Philosophie, das die Fragen nach den Voraussetzungen für Erkenntnis, dem Zustandekommen von Wissen und anderer Formen von Überzeugungen umfasst.
Das Wort „Erkenntnistheorie“ tauchte erstmals 1847 in einer Rezension im New Yorker Eclectic Magazine auf. Es wurde zuerst als Übersetzung des Wortes Wissenschaftslehre (Fichte) verwendet
Das deutsche Wort Erkenntnistheorie wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts gebräuchlicher, als sich ein praxisorientierterer, eher theorieferner Umgang mit Erkenntnis in den Naturwissenschaften vom philosophischen, eher theoretischen abspaltete. In der Auseinandersetzung mit Immanuel Kant (namentlich in den Arbeiten Wilhelm Traugott Krugs) wurde der Begriff Anfang des 19. Jahrhunderts vorformuliert. Philosophen wie John Locke und David Hume hatten im 17. und 18. Jahrhundert über das „Human Understanding“ (das menschliche Verstehen) ihre Grundlagenwerke geschrieben und sich dabei bereits in einer mindestens bis zur antiken Philosophie zurückreichenden Tradition gesehen.