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| <span lang="grc-Latn" class="Latn">[ agrie. [[klitikón]] ][ [[klitik|k]]</span>[[klitik|litik]] + [[-on]] ] abstrahiert aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Altgriechische_Sprache altgriechisch] <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἐγκλιτικόν</span> <span lang="grc-Latn" class="Latn">[[enklitikón]]</span> „sich anlehnendes [Wort]“ | | <span lang="grc-Latn" class="Latn">[ agrie. [[klitikón]] ][ [[klitik|k]]</span>[[klitik|litik]] + [[-on]] ] abstrahiert aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Altgriechische_Sprache altgriechisch] <span lang="grc-Grek" class="Grek">ἐγκλιτικόν</span> <span lang="grc-Latn" class="Latn">[[enklitikón]]</span> „sich anlehnendes [Wort]“ |
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| [[Enklitikon]] | | === Etymologie === |
| | Aus dem Altgriechischen [[κλιτικός]] klitikós, [[dt.]] [[Flexion]], engl. inflexional, lat. [[īnflectiō]] „Flexion“ (''[https://en.wiktionary.org/w/index.php?title=%CE%BA%CE%BB%CE%B9%CF%84%CE%B9%CE%BA%CF%8C%CF%82&action=edit&redlink=1 κλιτικός])''. |
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| {{Worteintrag}}
| | === Aussprache === |
| | IPA(Schlüssel): /ˈklɪtɪk/ |
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| = <span class="mw-page-title-main">Klitikon</span><ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Klitikon; Stand 2. Oktober 2023 um 19:08 Uhr</ref> = | | === Substantiv === |
| <p>'''Klitikon''', auch '''Klitikum''' oder '''Klitik''' (Plural: ''Klitika;'' abstrahiert aus [https://de.wikipedia.org/wiki/Altgriechische_Sprache altgriechisch] <span class="Grek" lang="grc-Grek">ἐγκλιτικόν</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn">enklitikón</span> „sich anlehnendes [Wort]“), ist ein Begriff aus der [https://de.wikipedia.org/wiki/Sprachwissenschaft Sprachwissenschaft] und bezeichnet ein unbetontes oder schwach betontes [https://de.wikipedia.org/wiki/Morphem Morphem], das weniger selbständig ist als ein Wort, da es sich an ein benachbartes betontes Wort lautlich anlehnen muss. Beispiele aus dem Deutschen sind:</p>
| | '''Klitikon''', auch '''Klitikum''' oder '''Klitik''' (Plural: Klitika) |
| *„Hast'''e''' '''se''' gesehen?“
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| *„vor'''m''' Haus“<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Klitikon#cite_note-1 [1]]</sup>
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| <p>Das Wort, an das sich ein Klitikon anlehnt, heißt meist ''Basis'', sonst auch ''Stützwort'' oder ''Wirt'' (im Englischen ''host'', also wörtlich „Gastgeber“). Es bildet zusammen mit dem Klitikon eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Prosodie prosodische Einheit], zumeist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Wort#Charakterisierung phonologisches Wort]. In diesem Sinne sind Klitika keine freien, unabhängigen Wörter und nehmen eine Sonderstellung zwischen freien Wörtern und [https://de.wikipedia.org/wiki/Affix_(Linguistik) Affixen] ein. Es wurden eine Reihe von Kriterien vorgeschlagen, durch die sich Klitika von Affixen unterscheiden lassen. So kann Affigierung zum Beispiel Unregelmäßigkeiten in der Formenbildung auslösen, während sich die Basis beim Hinzufügen von Klitika im Allgemeinen nicht verändert.<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Klitikon#cite_note-2 [2]]</sup></p><p>Man unterscheidet zwischen '''Proklitika,''' die sich an das folgende Wort anlehnen, und '''Enklitika,''' die sich an das vorangehende Wort anlehnen. Klitika können aber auch inmitten eines [https://de.wikipedia.org/wiki/Verb Verbs] vorkommen, z. B. im [https://de.wikipedia.org/wiki/Litauische_Sprache Litauischen] zwischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4fix Präfix]und [https://de.wikipedia.org/wiki/Wortstamm Wortstamm]: ''už'''si'''sakyti'' (‚bestellen‘, reflexiv). Man spricht dann von Mesoklitika.</p><p>Klitika werden weiterhin unterschieden nach der ''Art der Basis:'' Sie kann entweder [https://de.wikipedia.org/wiki/Syntax syntaktisch] bestimmt oder auf eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Morphologie_(Sprache) morphologische] Kategorie beschränkt sein. Klitika, die [https://de.wikipedia.org/wiki/Wackernagels_Gesetz Wackernagels Gesetz] unterliegen, müssen an der zweiten Position im Satz stehen, deren Position und Basis sind demnach syntaktisch determiniert. Pronominale Klitika in den [https://de.wikipedia.org/wiki/Romanische_Sprachen romanischen Sprachen] dagegen müssen immer am Verb stehen, deren Position und Basis sind demnach morphologisch determiniert.</p><div id="mw-content-text" class="mw-body-content"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" dir="ltr" lang="de">
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| == <span id="Besonderheiten">Besonderheiten</span> ==
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| *Klitika sind unbetont und benötigen ein bereits bestehendes, vollständiges Wort als Basis. Sie lassen sich weder [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Modifikation_(Linguistik)&action=edit&redlink=1 modifizieren], noch durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Konjunktion_(Wortart) Konjunktionen] verbinden.
| | # (Linguistik) Ein Morphem, das wie ein Wort funktioniert, aber nie als eigenständiges Wort auftritt, sondern immer an ein nachfolgendes oder vorangehendes Wort gebunden ist (oder in manchen Fällen an ein umgebendes Wort). |
| *Affixe dagegen verbinden sich mit [https://de.wikipedia.org/wiki/Wurzel_(Linguistik) Wortwurzeln] oder [https://de.wikipedia.org/wiki/Wortstamm Wortstämmen]; hieraus gehen vollständige (neue) Wörter oder Flexionsformen hervor,
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| *Klitika sind deshalb keine Affixe, nehmen aber eine Sonderstellung zwischen diesen und freien Wörtern ein.
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| == <span id="Klitika_in_verschiedenen_Sprachen/Dialekten/Varietäten">Klitika in verschiedenen Sprachen/Dialekten/Varietäten</span> == | | === Beispiele === |
| === <span id="Bairisch">Bairisch</span> ===
| | we've (enklitisch) |
| <p>Im [https://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Sprache Bairischen] haben viele Pronomina ein unbetontes Pendant, das meist auf Verben oder Konjunktionen folgt.<sup id="cite_ref-3" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Klitikon#cite_note-3 [3]]</sup> Es können auch zwei unbetonte Formen nebeneinander stehen. Die folgenden Beispiele beziehen sich auf das Südbairische:</p>
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| *''i gib’n’s'' (ich gebe es ihm; der Dativ steht vor dem Akkusativ, evtl. auch ''i gib eam’s'')
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| *''hiatzan hauma’n nieder'' (jetzt hauen wir ihn nieder)
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| *''wånn imi umschau'' (wenn ich mich umschaue)
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| *''i såg da’s'' (ich sage dir (e)s)
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| *„gibt’s“ statt „gibt es“
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| *„’s gibt“ statt „es gibt“
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| <p>Manche [https://de.wikipedia.org/wiki/Pronominal pronominalen] Formen sind grammatikalisiert worden und werden in gewissen Kontexten als Endungen aufgefasst, in folgendem Satz zum Beispiel erscheint das Pronomen ''mir'' (wir) gleich dreimal (zweimal unbetont):</p>
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| *„…, weil''mà'' ''mir'' ka Haus håm''mà''“ (weil wir kein Haus haben)
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| === <span id="Romanische_Sprachen">Romanische Sprachen</span> ===
| | I'd've (enklitisch) |
| <p>In den [https://de.wikipedia.org/wiki/Romanische_Sprachen romanischen Sprachen] gibt es zwei Reihen von [https://de.wikipedia.org/wiki/Pronomen Pronomina]: die betonten Pronomen und die klitischen Pronomen. Die Verwendung ist [https://de.wikipedia.org/wiki/Grammatikalisierung grammatikalisiert]. So ist es zum Beispiel notwendig, ein vorerwähntes [https://de.wikipedia.org/wiki/Argument_(Linguistik) Verbargument] klitisch zu markieren, wenn es wieder aufgenommen wird. Stünde stattdessen ein betontes Pronomen, wäre der Satz nicht grammatisch. Gleichzeitiges Auftreten von Argument-[https://de.wikipedia.org/wiki/Nominalphrase Nominalphrase] und Klitikon unterliegt strengen Beschränkungen. Die Position der Klitika ist morphologisch bestimmt: Sie stehen hinter infiniten Verbformen und [https://de.wikipedia.org/wiki/Imperativ_(Modus) Imperativen], an die sie in der Schreibung direkt angeschlossen werden, aber vor finiten Verbformen, von denen sie in der Schreibung getrennt werden.<sup id="cite_ref-4" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Klitikon#cite_note-4 [4]]</sup></p>
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| ;[https://de.wikipedia.org/wiki/Italienische_Sprache Italienisch]
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| :enklitisch mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Infinitiv Infinitiv]:
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| ::„arriveder''ci''.“ ‚Auf Wiedersehen.‘ (Wörtlich: aufwiedersehen''uns'')
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| :enklitisch mit dem Imperativ:
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| ::„Leggi''lo''.“ ‚Lies es!‘
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| :proklitisch mit finiten Verben (hier 3. Person [https://de.wikipedia.org/wiki/Singular Singular]):
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| ::„''Ci'' dà questo libro.“ ‚Er/sie gibt ''uns'' dieses Buch.‘
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| <p>Wenn mehr als ein Argument durch ein Klitikon ausgedrückt wird, so bilden die Klitika eine Sequenz, die nicht getrennt werden kann. Diese Sequenz wechselt – je nach grammatischer Kategorie des Verbs – genauso wie ein einzelnes Klitikon die Position.</p>
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| :enklitisch mit dem Infinitiv:
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| ::Vuole dar''glielo''. ‚Sie will es ihm geben.‘
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| :proklitisch mit finiten Verben (hier 3. Person Singular):
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| ::„''Glielo'' dà.“ ‚Sie gibt ihm es.‘
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| <p>Die Regeln für die Syntax der Klitika im Altromanischen werden durch das sogenannte [https://de.wikipedia.org/wiki/Tobler-Mussafia-Gesetz Tobler-Mussafia-Gesetz] geregelt, nachdem in allen romanischen Sprachen des Mittelalters die Klitika auf das Verbum am Satzanfang folgten, egal ob dieses finit oder infinit war: altital. ''fecelo'' aber neuital. ''lo fece'' (er machte es), altspan. ''recibiólo'' aber neuspan. ''lo recibió'' (er empfing es/ ihn). Während die meisten romanischen Sprachen heute überwiegend die Proklise bei definiten Verbformen grammatikalisiert haben, ist das europäische Portugiesisch die in dieser Hinsicht altertümlichste Sprache, weil es auf der mittelalterlichen Sprachstufe stehengeblieben ist: alt- und neuport. ''chamo-me'' (ich nenne mich). Das brasilianische Portugiesisch ist in dieser Hinsicht innovativer, weil hier wie in allen anderen romanischen Sprachen vor konjugierten Verbformen Proklise herrscht. Am weitesten vom mittelalterlichen Sprachzustand hat sich das Französische weg entwickelt, das bis auf den Imperativ nur mehr Proklise toleriert (auch bei Infinitiv und Gerundium!). Ähnliche Zustände herrschen im Sardischen.</p><div class="sieheauch" role="navigation"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: [https://de.wikipedia.org/wiki/Pronomen_in_der_spanischen_Sprache Pronomen in der spanischen Sprache]</div>
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| === <span id="Andere">Andere</span> ===
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| *Allgemeindeutsche Umgangssprache: Hast''e se'' gesehen?
| | d’you (proklitisch) |
| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Bairisch Mittelbairisch]: „Glång ''ma’s'' Brot, bittschön.“ (Reich ''mir das'' Brot …), „G’heat''’s'' hiatz mia?“ (Gehört ''das'' jetzt mir?), „''d’''Wirtin ''z’''Oftering“ (''Die'' Wirtin ''aus/von'' Oftering)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Ostfr%C3%A4nkische_Dialekte (Ost-)Fränkisch]: „wass''i'' ned“ (weiß ''ich'' nicht), „wer bisd''n'' du?“ (wer bist ''denn'' du?), „wenn''S'' maana, nou genger''S'' hald hii“ (wenn ''Sie'' meinen, dann gehen ''Sie'' doch hin).
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Moselfr%C3%A4nkische_Dialekte Moselfränkisch]: „gäff''miat /-mat''“ (gib ''es'' ''mir'') – doppelt klitisch. „gī''mia'' / gī''ma''“ (gehen ''wir'')
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinfr%C3%A4nkische_Dialekte Rheinfränkisch]: „Hasch''esem'' gesaat?“ (Hast ''du es ihm'' gesagt? – dreifach klitisch!)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCsseldorfer_Platt Düsseldorfer Platt]: „Jonn''e'' m'r!“ (Gehen wir!)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lsch_(Sprache) Kölsch]: „Ham''mer'' et jëz?“ (Haben wir es jetzt?)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizerdeutsch Schweizerdeutsch]: „gö''mer''“ (gehen ''wir''), „hä''mer''“ (haben ''wir''), „si''mer''“ (sind ''wir''), „het''s''“ (hat ''es''), „gi''mers''“ (gib ''es mir''), „gisch''mers''?“ (gibst du ''es mir''?), „sö''vu''“ (so ''viel'')
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Kiezdeutsch Kiezdeutsch]: „lassma“ (lass ''mal'')
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Plautdietsch Plautdietsch]: „Waut well''a'' bloos von mie?“ (Was ''will er'' nur von mir?)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Englische_Sprache Englisch]: „I’''m'' here.“ („I am here“: Ich ''bin'' hier.), eventuell auch „my friend ''’s'' car“ (aus „my friend ''his'' car“, dem „His genitive“)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Rum%C3%A4nische_Sprache Rumänisch]: „''M''-ai văzut.“ („''Mă'' ai văzut.“: Du hast ''mich'' gesehen.)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Tschechische_Sprache Tschechisch]: „Kdy ''ses ho na to'' ptal?“ (Wann hast du ihn danach gefragt?)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Niedersorbische_Sprache Niedersorbisch]: „Ga ''sy se'' jogo za to pšašał?“ (Wann hast du ihn danach gefragt?)
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| *(Alt-)[https://de.wikipedia.org/wiki/Litauische_Sprache Litauisch]: „Pa''mi''duok.“ (Gib ''mir.'')
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Polnische_Sprache Polnisch]: „Có''żeś'' zrobił?“ (Was hast ''du denn'' getan?)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Neugriechische_Sprache Neugriechisch]: „<span class="Grek" lang="el-Grek">Αυτά είναι τα πράγματά ''μου''.</span>“ (Aftá íne ta prágmatá ''mou'': Das sind ''meine'' Dinge. – Das Wort „<span class="Grek" lang="el-Grek">πράγματα</span> <span class="Latn" lang="el-Latn">[prágmata]</span>“ bekommt zusätzlich einen Akzent auf der letzten Silbe; „<span class="Grek" lang="el-Grek">μου</span> <span class="Latn" lang="el-Latn">mou</span>/meine“ ist unbetont und hier nur als Enklitikon hervorgehoben.)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Altgriechische_Sprache Altgriechisch]: „<span class="Grek" lang="grc-Grek">Οὗτος ἄνθρωπός ''ἐστιν''.</span>“ (Hoútos ánthropós ''estin'': Dieser ''ist'' ein Mensch. – „<span class="Grek" lang="grc-Grek">ἐστίν</span>“ gibt seinen Akzent und damit die Betonung an das vorherige Wort „<span class="Grek" lang="grc-Grek">ἄνθρωπος</span> <span class="Latn" lang="grc-Latn">ánthropos</span>“ ab.)
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Hebr%C3%A4ische_Sprache Hebräisch]: „<bdo dir="ltr"><bdi class="Hebr hebrew" dir="rtl" lang="he-Hebr">אהבתי''ך''</bdi></bdo>“ (ahavti''ch'': Ich habe ''dich'' [[https://de.wikipedia.org/wiki/Femininum fem.]] geliebt; ''dich'' ist unbetont.)
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| == <span id="Literatur">Literatur</span> ==
| | 'tisn't |
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Gl%C3%BCck Helmut Glück] (Hrsg.): ''Metzler-Lexikon Sprache.'' 4. Auflage, J.B. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2010, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3476023354 ISBN 3-476-02335-4].
| | [[Enklitikon]] |
| *Birgit Gerlach & Janet Grijzenhout (Hrsg.): ''Clitics in Phonology, Morphology and Syntax.'' John Benjamins, Amsterdam/ Philadelphia 2000, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9027227578 ISBN 90-272-2757-8].
| |
| *Damaris Nübling: ''Klitika im Deutschen. Schriftsprache, Umgangssprache, alemannische Dialekte.'' (= ''ScriptOralia.'' Band 42). Gunter Narr, Tübingen 1992, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3823342576 ISBN 3-8233-4257-6].
| |
| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Wackernagel Jakob Wackernagel]: ''Über ein Gesetz der indogermanischen Wortstellung'' (= ''Indogermanische Forschungen.'' Band 1, 1892, S. 333–436; Reprint: ''Kleine Schriften.'' Band I, S. 1–103). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1955.
| |
| *[https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arnold_Zwicky&action=edit&redlink=1 Arnold Zwicky]: ''Clitics and particles'' (= ''Language.'' Band 61). 1985, S. 283–305.
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| == <span id="Weblinks">Weblinks</span> ==
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| <div class="sisterproject"><span class="noviewer" role="presentation" aria-hidden="true"><span class="mw-default-size"><span title="Wiktionary">[[file:16px-Wiktfavicon_en.svg.png|16x16px]]</span></span></span>'''[https://de.wiktionary.org/wiki/Klitikon Wiktionary: Klitikon]''' – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
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| == <span id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</span> ==
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| #<span class="reference-text">Uta Wallraff: ''Ausgewählte phonetische Analysen zur Umgangssprache der Stadt Halle an der Saale.'' Dissertationsschrift, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2007, S. 65, [https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Object_Identifier doi]:<span class="uri-handle">[https://doi.org/10.25673/2835 10.25673/2835]</span>.</span>
| |
| #<span class="reference-text">Arnold M. Zwicky, Geoffrey K. Pullum: <cite class="lang" dir="auto" lang="en">Clitizization vs. Inflection: English n’t</cite>. In: <cite class="lang" dir="auto" lang="en">Language</cite>. Band 59, 1983, S. 502–513 (englisch).</span>
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| #<span class="reference-text">[https://web.archive.org/web/20141101194103/http://www.ebersberger-historie.de/hv/jahrbuch/Jahrbuch_6_03.pdf Elisabeth Hamel: ''Die Räter und die Bayern. Spuren des Lateinischen im Bairischen.'' In: Bernhard Schäfer (Hrsg.): ''Land um den Ebersberger Forst. Beiträge zur Geschichte und Kultur.'' 6 (2003), Historischer Verein für den Landkreis Ebersberg e.V] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Web-Archivierung#Begrifflichkeiten Memento] vom 1. November 2014 im ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Archive Internet Archive]'')[https://web.archive.org/web/20141101194103/http://www.ebersberger-historie.de/hv/jahrbuch/Jahrbuch_6_03.pdf Land um den Ebersberger Forst – Beiträge zur Geschichte und Kultur] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Web-Archivierung#Begrifflichkeiten Memento] vom 1. November 2014 im ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Archive Internet Archive]''), [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/392616333X ISBN 3-926163-33-X], S. 8–14.</span>
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| #<span class="reference-text">Christoph Gabriel; Natascha Müller: ''Zu den romanischen Pronominalklitika: Kategorialer Status und syntaktische Derivation.'' In G. Kaiser (Hrsg.): ''Deutsche Romanistik – generativ.'' Narr, Tübingen 2005, S. 161–180.</span>
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| </div></div><div id="catlinks" class="catlinks" data-mw="interface"><div id="mw-normal-catlinks" class="mw-normal-catlinks">[https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Kategorien Kategorien]:
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| *[https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Wort Wort]
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| </div></div>
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