„Keltisch“ – Versionsunterschied
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[[Kelt]][[-isch]]<p>Die '''keltischen Sprachen''' (das '''Keltische''') bilden einen Zweig der [https://de.wikipedia.org/wiki/Indogermanische_Sprachen indogermanischen Sprachfamilie]. Keltische Sprachen werden heute hauptsächlich auf den [https://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Inseln Britischen Inseln] und in Frankreich in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Bretagne Bretagne] gesprochen. Die mit Abstand meistgesprochene Sprache von diesen ist das [https://de.wikipedia.org/wiki/Walisische_Sprache Walisische]. Schrumpfende Gemeinschaften muttersprachlicher Sprecher finden sich noch in [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanada Kanada], hauptsächlich in der Provinz [https://de.wikipedia.org/wiki/Neuschottland Neuschottland], und in [https://de.wikipedia.org/wiki/Patagonien Patagonien] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien Argentinien]) in der Provinz [https://de.wikipedia.org/wiki/Chubut Chubut]. Weitere Gebiete, in denen eine keltischsprachige [https://de.wikipedia.org/wiki/Diaspora Diaspora]existiert, sind die USA, Australien und Neuseeland. Alle keltischen Sprachen mit Ausnahme des Walisischen sind von der [https://de.wikipedia.org/wiki/UNESCO UNESCO] als bedrohte Sprachen eingestuft.</p><p>Als Ursprung der keltischen Sprachen wird eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Rekonstruktion_(Sprachwissenschaft) rekonstruierte] Vorläufersprache, das [https://de.wikipedia.org/wiki/Urkeltisch Urkeltische], angesetzt. Keltische Sprachen und [https://de.wikipedia.org/wiki/Kelten keltische Völker] waren in der Antike bis vor der Zeitenwende in weiten Teilen [https://de.wikipedia.org/wiki/Europa Europas] und in [https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinasien Kleinasien] beheimatet, viele Unterzweige und Einzelsprachen sind dann nach und nach ganz ausgestorben.</p> | |||
<p>Die '''keltischen Sprachen''' (das '''Keltische''') bilden einen Zweig der [https://de.wikipedia.org/wiki/Indogermanische_Sprachen indogermanischen Sprachfamilie]. Keltische Sprachen werden heute hauptsächlich auf den [https://de.wikipedia.org/wiki/Britische_Inseln Britischen Inseln] und in Frankreich in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Bretagne Bretagne] gesprochen. Die mit Abstand meistgesprochene Sprache von diesen ist das [https://de.wikipedia.org/wiki/Walisische_Sprache Walisische]. Schrumpfende Gemeinschaften muttersprachlicher Sprecher finden sich noch in [https://de.wikipedia.org/wiki/Kanada Kanada], hauptsächlich in der Provinz [https://de.wikipedia.org/wiki/Neuschottland Neuschottland], und in [https://de.wikipedia.org/wiki/Patagonien Patagonien] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien Argentinien]) in der Provinz [https://de.wikipedia.org/wiki/Chubut Chubut]. Weitere Gebiete, in denen eine keltischsprachige [https://de.wikipedia.org/wiki/Diaspora Diaspora]existiert, sind die USA, Australien und Neuseeland. Alle keltischen Sprachen mit Ausnahme des Walisischen sind von der [https://de.wikipedia.org/wiki/UNESCO UNESCO] als bedrohte Sprachen eingestuft.</p><p>Als Ursprung der keltischen Sprachen wird eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Rekonstruktion_(Sprachwissenschaft) rekonstruierte] Vorläufersprache, das [https://de.wikipedia.org/wiki/Urkeltisch Urkeltische], angesetzt. Keltische Sprachen und [https://de.wikipedia.org/wiki/Kelten keltische Völker] waren in der Antike bis vor der Zeitenwende in weiten Teilen [https://de.wikipedia.org/wiki/Europa Europas] und in [https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinasien Kleinasien] beheimatet, viele Unterzweige und Einzelsprachen sind dann nach und nach ganz ausgestorben.</p> | |||
Aktuelle Version vom 29. Januar 2024, 19:09 Uhr
Die keltischen Sprachen (das Keltische) bilden einen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie. Keltische Sprachen werden heute hauptsächlich auf den Britischen Inseln und in Frankreich in der Bretagne gesprochen. Die mit Abstand meistgesprochene Sprache von diesen ist das Walisische. Schrumpfende Gemeinschaften muttersprachlicher Sprecher finden sich noch in Kanada, hauptsächlich in der Provinz Neuschottland, und in Patagonien (Argentinien) in der Provinz Chubut. Weitere Gebiete, in denen eine keltischsprachige Diasporaexistiert, sind die USA, Australien und Neuseeland. Alle keltischen Sprachen mit Ausnahme des Walisischen sind von der UNESCO als bedrohte Sprachen eingestuft.
Als Ursprung der keltischen Sprachen wird eine rekonstruierte Vorläufersprache, das Urkeltische, angesetzt. Keltische Sprachen und keltische Völker waren in der Antike bis vor der Zeitenwende in weiten Teilen Europas und in Kleinasien beheimatet, viele Unterzweige und Einzelsprachen sind dann nach und nach ganz ausgestorben.