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„Typ“ – Versionsunterschied

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<span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">Typ</span> <span class="etymwb-gramgrp"><abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="Maskulinum">m.</abbr> </span></span>(Anfang 20. Jh.), älter und heute (besonders bildungssprachlich und terminologisch) daneben fortlebend <span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-orth">Typus</span></span>
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Zu der seit dem 18. Jh. verwendeten Pluralform ''[[Typen]]''
* stellt sich im frühen 20. Jh. der eindeutschende Sing. ''[[Typ]]'',
** der für die jungen Bedeutungen ‘besondere, von anderen Produkten derselben Funktion abweichende Bauart eines in Serie gefertigten Erzeugnisses, Modell, Sorte, verbindliche Norm’
*** (in Technik und Wirtschaft, Anfang 20. Jh.)
** und ‘seltsamer Kerl, Sonderling’ (1. Hälfte 20. Jh., älter ''[[Type]]'', s. unten),
** dann (meist schwach flektiert) überhaupt ‘männliche Person, junger Mann’ (in der Ausdrucksweise Jugendlicher, 2. Hälfte 20. Jh.,
*** vielleicht nach gleichbed. frz. type, vgl. das ist nicht mein Typ ‘er, sie entspricht nicht meinem Idealbild’, Anfang 20. Jh., frz. ce n’est pas mon type) ausschließlich gilt.

Version vom 5. Februar 2024, 08:58 Uhr

typ- m. Vorlage:dt.-lat., Vorlage:dt.-agrie. eigtl. 'Schlag'

(Anfang 20. Jh.), älter und heute (besonders bildungssprachlich und terminologisch) daneben fortlebend Typus

Zu der seit dem 18. Jh. verwendeten Pluralform Typen

  • stellt sich im frühen 20. Jh. der eindeutschende Sing. Typ,
    • der für die jungen Bedeutungen ‘besondere, von anderen Produkten derselben Funktion abweichende Bauart eines in Serie gefertigten Erzeugnisses, Modell, Sorte, verbindliche Norm’
      • (in Technik und Wirtschaft, Anfang 20. Jh.)
    • und ‘seltsamer Kerl, Sonderling’ (1. Hälfte 20. Jh., älter Type, s. unten),
    • dann (meist schwach flektiert) überhaupt ‘männliche Person, junger Mann’ (in der Ausdrucksweise Jugendlicher, 2. Hälfte 20. Jh.,
      • vielleicht nach gleichbed. frz. type, vgl. das ist nicht mein Typ ‘er, sie entspricht nicht meinem Idealbild’, Anfang 20. Jh., frz. ce n’est pas mon type) ausschließlich gilt.