„Prädikatenlogik“ – Versionsunterschied
| [ungesichtete Version] | [ungesichtete Version] |
Die Seite wurde neu angelegt: „<p>Die '''Prädikatenlogiken''' (auch '''Quantorenlogiken''') bilden eine Familie [https://de.wikipedia.org/wiki/Logik logischer] Systeme, die es erlauben, in der Praxis und in der Theorie vieler Wissenschaften wichtige Bereiche durch Argumente zu formalisieren und sie auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Auf Grund dieser Eigenschaft spielt die Prädikatenlogik eine große Rolle in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Logik Logik] sowie in [https://de.wiki…“ |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Prädikaten]]{{–}}[[Logik]] | |||
Die '''[https://de.wikipedia.org/wiki/Prädikatenlogik Prädikatenlogiken]''' (auch '''Quantorenlogiken''') bilden eine Familie [[logisch|logischer]] Systeme, die es erlauben, in der [[Theorie und Praxis|Praxis und in der Theorie]] vieler Wissenschaften wichtige Bereiche durch [[Argumente]] zu [[formalisier|formalisieren]] und sie auf ihre [[Gültigkeit]] zu überprüfen. Auf Grund dieser Eigenschaft spielt die Prädikatenlogik eine große Rolle in der [[Logik]] sowie in [[Mathematik]], [[Informatik]], [[Linguistik]] und [[Philosophie]].<p>[[Gottlob Frege]] und [[Charles Sanders Peirce]]<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4dikatenlogik#cite_note-1 [1]]</sup> entwickelten unabhängig voneinander die Prädikatenlogik. Frege entwickelte und formalisierte sein System in der 1879 erschienenen [[Begriffsschrift (Frege)|Begriffsschrift]]. Ältere logische Systeme, zum Beispiel die traditionelle [[Begriffslogik]], sind hinsichtlich ihrer [[Ausdrucksstärke]] echte [[Teilmengen]] der Prädikatenlogik. Sie lassen sich vollständig in diese übersetzen.</p><div class="toctitle" dir="ltr" lang="de"> | |||
== Inhaltsverzeichnis == | == Inhaltsverzeichnis == | ||
</div> | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4dikatenlogik#Zentrale_Begriffe <span class="tocnumber">1</span><span class="toctext">Zentrale Begriffe</span>] | *[https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4dikatenlogik#Zentrale_Begriffe <span class="tocnumber">1</span><span class="toctext">Zentrale Begriffe</span>] | ||
**[https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4dikatenlogik#Pr%C3%A4dikate <span class="tocnumber">1.1</span><span class="toctext">Prädikate</span>] | **[https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4dikatenlogik#Pr%C3%A4dikate <span class="tocnumber">1.1</span><span class="toctext">Prädikate</span>] | ||
Version vom 8. April 2024, 18:27 Uhr
Die Prädikatenlogiken (auch Quantorenlogiken) bilden eine Familie logischer Systeme, die es erlauben, in der Praxis und in der Theorie vieler Wissenschaften wichtige Bereiche durch Argumente zu formalisieren und sie auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Auf Grund dieser Eigenschaft spielt die Prädikatenlogik eine große Rolle in der Logik sowie in Mathematik, Informatik, Linguistik und Philosophie.
Gottlob Frege und Charles Sanders Peirce[1] entwickelten unabhängig voneinander die Prädikatenlogik. Frege entwickelte und formalisierte sein System in der 1879 erschienenen Begriffsschrift. Ältere logische Systeme, zum Beispiel die traditionelle Begriffslogik, sind hinsichtlich ihrer Ausdrucksstärke echte Teilmengen der Prädikatenlogik. Sie lassen sich vollständig in diese übersetzen.