„Photon“ – Versionsunterschied
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[[photon]] {{agrie.-dt.}} wrtl. 'Lichte, Licht sein', v. ''[[photo-]]'' + ''[[-on]]''. 1916 vom amerikanischen Physiker Leonard Troland als Einheit des auf die Netzhaut auftreffenden Lichts geprägt und später von Gilbert N. Lewis in einem moderneren Sinne populär gemacht, wobei sich der Begriff in den späten 1920er Jahren in der Physikgemeinschaft durchsetzte. | |||
== Photon == | |||
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<p>'''Photonen''' (von [https://de.wikipedia.org/wiki/Altgriechische_Sprache altgriechisch] φῶς ''phōs'' „[https://de.wikipedia.org/wiki/Licht Licht]“; Einzahl „das Photon“), auch '''Lichtquanten''' oder '''Lichtteilchen,''' sind anschaulich gesagt die Energie-„Pakete“, aus denen [ | <p>'''Photonen''' (von [https://de.wikipedia.org/wiki/Altgriechische_Sprache altgriechisch] [[φῶς]] ''[[phōs]]'' „[https://de.wikipedia.org/wiki/Licht Licht]“; Einzahl „das Photon“), auch '''Lichtquanten''' oder '''Lichtteilchen,''' sind anschaulich gesagt die Energie-„Pakete“, aus denen [[elektromagnetische Strahlung]] besteht.</p><p>Physikalisch wird das Photon als [[Austauschteilchen]] betrachtet. Nach der [[Quantenelektrodynamik]] gehört es als Vermittler der elektromagnetischen Wechselwirkung zu den [https://de.wikipedia.org/wiki/Eichboson Eichbosonen] und ist somit ein [[Elementarteilchen]]. Das Photon hat keine [[Masse (Physik)|Masse]], aber eine [[Energie]] und einen [[Impuls]] – die beide proportional zu seiner [[Frequenz]] sind – sowie einen [https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#Spin Drehimpuls]. Ist sein Aufenthalt auf ein System mit endlichem Volumen beschränkt, liefert es proportional zu seiner Energie einen Beitrag zur Masse des Systems.</p> | ||
== <span id="Forschungsgeschichte">Forschungsgeschichte</span> == | |||
=== <span id="Forschungsgeschichte">Forschungsgeschichte</span> === | |||
<p>Seit der Antike gab es verschiedene, einander teilweise widersprechende Vorstellungen von der Natur des Lichts. Bis Anfang des [https://de.wikipedia.org/wiki/19._Jahrhundert 19. Jahrhunderts] konkurrierten [https://de.wikipedia.org/wiki/Wellenoptik Wellen]- und [https://de.wikipedia.org/wiki/Korpuskeltheorie Teilchentheorien] miteinander ''(siehe Abschnitt [https://de.wikipedia.org/wiki/Licht#Geschichte Geschichte] im Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Licht Licht]).'' Dann schien die Wellennatur des Lichts durch viele Phänomene (z. B. [https://de.wikipedia.org/wiki/Interferenz_(Physik) Interferenz]- und [https://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation Polarisationserscheinungen]) bewiesen und wurde durch die 1867 aufgestellten [https://de.wikipedia.org/wiki/Maxwell-Gleichungen Maxwellschen Gleichungen] als elektromagnetische Welle verstanden. Daneben gab es auch Indizien für einen Teilchencharakter. Ein historisch wichtiges Experiment hierzu war im Jahre 1887 die Beobachtung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Photoelektrischer_Effekt Photoelektrischen Effekts] durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hertz Heinrich Hertz] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Hallwachs_(Physiker) Wilhelm Hallwachs].</p><p>Die Entdeckung der Quantisierung der elektromagnetischen Strahlung ging im Jahr 1900 vom [https://de.wikipedia.org/wiki/Plancksches_Strahlungsgesetz planckschen Strahlungsgesetz] aus, das die [https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmestrahlung Wärmestrahlung] eines [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_K%C3%B6rper schwarzen Körpers] beschreibt. Um dieses Gesetz theoretisch erklären zu können, musste [https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Planck Max Planck] annehmen, dass die Oberfläche des schwarzen Körpers zu jeder Frequenz nur [https://de.wikipedia.org/wiki/Quantelung diskrete], zur Frequenz proportionale Energiemengen mit dem elektromagnetischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Feld_(Physik) Feld] austauschen kann. Planck selbst stellte sich allerdings nur den Energieaustausch quantisiert vor, noch nicht die elektromagnetische Strahlung an sich.</p><p>[https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein Albert Einstein] stellte dann 1905 in seiner Publikation zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Photoelektrischer_Effekt photoelektrischen Effekt] die [https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenhypothese Lichtquantenhypothese] auf. Ihr zufolge ist Licht ein Strom von „in Raumpunkten lokalisierten Energiequanten, welche sich bewegen, ohne sich zu teilen, und nur als Ganze absorbiert und erzeugt werden können“.<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-1 [1]]</sup> Aufgrund verbreiteter Zweifel an diesen Ansichten wurden diese Arbeiten erst 1919<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-2 [Anm. 1]]</sup> (Planck) und 1922<sup id="cite_ref-3" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-3 [Anm. 2]]</sup>(Einstein) mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Nobelpreis Nobelpreis] ausgezeichnet.</p><p>Vielfach wurde der Teilchencharakter der elektromagnetischen Strahlung aber weiterhin bezweifelt, bis [https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Holly_Compton Arthur Compton] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Bothe Walter Bothe] in den Jahren 1923–1925 nachweisen konnten, dass Röntgenstrahlung auf einzelne Elektronen genau so wirkt wie der Beschuss mit einzelnen Teilchen, deren Energien und Impulse Werte wie Lichtquanten entsprechend der Wellenlänge der benutzten Röntgenstrahlen haben. Für die Entdeckung und [https://de.wikipedia.org/wiki/Interpretation Interpretation] des nach ihm benannten [https://de.wikipedia.org/wiki/Compton-Effekt Compton-Effekts] erhielt Compton 1927 (als einer von zwei Ausgezeichneten) den Nobelpreis für Physik.</p><p>Die formale Quantentheorie des Lichtes wurde seit 1925 beginnend mit Arbeiten von [https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Born Max Born], [https://de.wikipedia.org/wiki/Pascual_Jordan Pascual Jordan] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Heisenberg Werner Heisenberg] entwickelt. Die heute gültige Theorie der elektromagnetischen Strahlung ist die [https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenelektrodynamik Quantenelektrodynamik] (QED); sie beschreibt auch die Lichtquanten. Sie geht in ihren Anfängen auf eine Arbeit von [https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Dirac Paul Dirac] im Jahre 1927 zurück, in der die Wechselwirkung von quantisierter elektromagnetischer Strahlung mit einem Atom analysiert wird.<sup id="cite_ref-4" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-4 [2]]</sup> Die QED wurde in den 1940er Jahren entwickelt und 1965 mit der Verleihung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Nobelpreis_f%C3%BCr_Physik Nobelpreises für Physik] an [https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Feynman Richard Feynman], [https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Seymour_Schwinger Julian Schwinger] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Shin%E2%80%99ichir%C5%8D_Tomonaga Shin’ichirō Tomonaga] gewürdigt. In der QED ist das elektromagnetische Feld selbst quantisiert und das Photon seine elementare Anregung.</p><p>Albert Einstein schrieb 1951 in einem Brief an seinen Freund [https://de.wikipedia.org/wiki/Michele_Besso Michele Besso]:</p><div class="Vorlage_Zitat"><div><blockquote><p>„Die ganzen 50 Jahre bewusster Grübelei haben mich der Antwort der Frage ‚Was sind Lichtquanten‘ nicht näher gebracht. Heute glaubt zwar jeder Lump, er wisse es, aber er täuscht sich …“<sup id="cite_ref-5" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-5 [3]]</sup></p></blockquote></div></div> | <p>Seit der Antike gab es verschiedene, einander teilweise widersprechende Vorstellungen von der Natur des Lichts. Bis Anfang des [https://de.wikipedia.org/wiki/19._Jahrhundert 19. Jahrhunderts] konkurrierten [https://de.wikipedia.org/wiki/Wellenoptik Wellen]- und [https://de.wikipedia.org/wiki/Korpuskeltheorie Teilchentheorien] miteinander ''(siehe Abschnitt [https://de.wikipedia.org/wiki/Licht#Geschichte Geschichte] im Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Licht Licht]).'' Dann schien die Wellennatur des Lichts durch viele Phänomene (z. B. [https://de.wikipedia.org/wiki/Interferenz_(Physik) Interferenz]- und [https://de.wikipedia.org/wiki/Polarisation Polarisationserscheinungen]) bewiesen und wurde durch die 1867 aufgestellten [https://de.wikipedia.org/wiki/Maxwell-Gleichungen Maxwellschen Gleichungen] als elektromagnetische Welle verstanden. Daneben gab es auch Indizien für einen Teilchencharakter. Ein historisch wichtiges Experiment hierzu war im Jahre 1887 die Beobachtung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Photoelektrischer_Effekt Photoelektrischen Effekts] durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hertz Heinrich Hertz] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Hallwachs_(Physiker) Wilhelm Hallwachs].</p><p>Die Entdeckung der Quantisierung der elektromagnetischen Strahlung ging im Jahr 1900 vom [https://de.wikipedia.org/wiki/Plancksches_Strahlungsgesetz planckschen Strahlungsgesetz] aus, das die [https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmestrahlung Wärmestrahlung] eines [https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_K%C3%B6rper schwarzen Körpers] beschreibt. Um dieses Gesetz theoretisch erklären zu können, musste [https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Planck Max Planck] annehmen, dass die Oberfläche des schwarzen Körpers zu jeder Frequenz nur [https://de.wikipedia.org/wiki/Quantelung diskrete], zur Frequenz proportionale Energiemengen mit dem elektromagnetischen [https://de.wikipedia.org/wiki/Feld_(Physik) Feld] austauschen kann. Planck selbst stellte sich allerdings nur den Energieaustausch quantisiert vor, noch nicht die elektromagnetische Strahlung an sich.</p><p>[https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein Albert Einstein] stellte dann 1905 in seiner Publikation zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Photoelektrischer_Effekt photoelektrischen Effekt] die [https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenhypothese Lichtquantenhypothese] auf. Ihr zufolge ist Licht ein Strom von „in Raumpunkten lokalisierten Energiequanten, welche sich bewegen, ohne sich zu teilen, und nur als Ganze absorbiert und erzeugt werden können“.<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-1 [1]]</sup> Aufgrund verbreiteter Zweifel an diesen Ansichten wurden diese Arbeiten erst 1919<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-2 [Anm. 1]]</sup> (Planck) und 1922<sup id="cite_ref-3" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-3 [Anm. 2]]</sup>(Einstein) mit dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Nobelpreis Nobelpreis] ausgezeichnet.</p><p>Vielfach wurde der Teilchencharakter der elektromagnetischen Strahlung aber weiterhin bezweifelt, bis [https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Holly_Compton Arthur Compton] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Bothe Walter Bothe] in den Jahren 1923–1925 nachweisen konnten, dass Röntgenstrahlung auf einzelne Elektronen genau so wirkt wie der Beschuss mit einzelnen Teilchen, deren Energien und Impulse Werte wie Lichtquanten entsprechend der Wellenlänge der benutzten Röntgenstrahlen haben. Für die Entdeckung und [https://de.wikipedia.org/wiki/Interpretation Interpretation] des nach ihm benannten [https://de.wikipedia.org/wiki/Compton-Effekt Compton-Effekts] erhielt Compton 1927 (als einer von zwei Ausgezeichneten) den Nobelpreis für Physik.</p><p>Die formale Quantentheorie des Lichtes wurde seit 1925 beginnend mit Arbeiten von [https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Born Max Born], [https://de.wikipedia.org/wiki/Pascual_Jordan Pascual Jordan] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Heisenberg Werner Heisenberg] entwickelt. Die heute gültige Theorie der elektromagnetischen Strahlung ist die [https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenelektrodynamik Quantenelektrodynamik] (QED); sie beschreibt auch die Lichtquanten. Sie geht in ihren Anfängen auf eine Arbeit von [https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Dirac Paul Dirac] im Jahre 1927 zurück, in der die Wechselwirkung von quantisierter elektromagnetischer Strahlung mit einem Atom analysiert wird.<sup id="cite_ref-4" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-4 [2]]</sup> Die QED wurde in den 1940er Jahren entwickelt und 1965 mit der Verleihung des [https://de.wikipedia.org/wiki/Nobelpreis_f%C3%BCr_Physik Nobelpreises für Physik] an [https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Feynman Richard Feynman], [https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Seymour_Schwinger Julian Schwinger] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Shin%E2%80%99ichir%C5%8D_Tomonaga Shin’ichirō Tomonaga] gewürdigt. In der QED ist das elektromagnetische Feld selbst quantisiert und das Photon seine elementare Anregung.</p><p>Albert Einstein schrieb 1951 in einem Brief an seinen Freund [https://de.wikipedia.org/wiki/Michele_Besso Michele Besso]:</p><div class="Vorlage_Zitat"><div><blockquote><p>„Die ganzen 50 Jahre bewusster Grübelei haben mich der Antwort der Frage ‚Was sind Lichtquanten‘ nicht näher gebracht. Heute glaubt zwar jeder Lump, er wisse es, aber er täuscht sich …“<sup id="cite_ref-5" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-5 [3]]</sup></p></blockquote></div></div> | ||
== <span id="Bezeichnung">Bezeichnung</span> == | |||
=== <span id="Bezeichnung">Bezeichnung</span> === | |||
<p>Das Wort ''Photon'' leitet sich vom griechischen Wort für Licht, ''<span class="Grek" lang="grc-Grek">φῶς</span>'' (''phôs''), ab. Der Name war durch verschiedene Autoren schon seit 1916 für eine kleine Energiemenge, die einen photochemischen oder photoelektrischen Effekt auslösen kann, eingeführt worden, wurde aber kaum beachtet.<sup id="cite_ref-Kragh_6-0" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-Kragh-6 [4]]</sup> Max Planck z. B. sprach in seiner Nobelpreisrede 1920 noch von „Lichtquanten“. Endgültig wurde der Name durch Arthur Compton bekannt gemacht,<sup id="cite_ref-Kragh_6-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-Kragh-6 [4]]</sup> der sich dabei auf eine Veröffentlichung des Chemikers [https://de.wikipedia.org/wiki/Gilbert_Newton_Lewis Gilbert Newton Lewis] im Jahre 1926<sup id="cite_ref-7" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-7 [5]]</sup> berief. Lewis verwandte den Begriff im Rahmen eines von ihm vorgeschlagenen Modells der Wechselwirkung von Atomen mit Licht. Dieses Modell sah unter anderem fälschlich eine Erhaltung der Photonenzahl vor und wurde allgemein nicht anerkannt.</p><p>Für das Photon wird im Allgemeinen das Symbol <span class="mwe-math-element">[[file:57de5c32b37504bd34237a872700f33da1611bc3|alt={\displaystyle \ \gamma }|13x15px]]</span> ([https://de.wikipedia.org/wiki/Gamma gamma]) verwendet. In der [https://de.wikipedia.org/wiki/Hochenergiephysik Hochenergiephysik] ist dieses Symbol allerdings reserviert für die hochenergetischen Photonen der [https://de.wikipedia.org/wiki/Gammastrahlung Gammastrahlung] (Gamma-Quanten), und die in diesem Zweig der Physik ebenfalls relevanten [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6ntgenstrahlung Röntgen]photonen erhalten häufig das Symbol ''X'' (von ''X-Strahlen'' und Englisch: ''X-ray'').</p> | <p>Das Wort ''Photon'' leitet sich vom griechischen Wort für Licht, ''<span class="Grek" lang="grc-Grek">φῶς</span>'' (''phôs''), ab. Der Name war durch verschiedene Autoren schon seit 1916 für eine kleine Energiemenge, die einen photochemischen oder photoelektrischen Effekt auslösen kann, eingeführt worden, wurde aber kaum beachtet.<sup id="cite_ref-Kragh_6-0" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-Kragh-6 [4]]</sup> Max Planck z. B. sprach in seiner Nobelpreisrede 1920 noch von „Lichtquanten“. Endgültig wurde der Name durch Arthur Compton bekannt gemacht,<sup id="cite_ref-Kragh_6-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-Kragh-6 [4]]</sup> der sich dabei auf eine Veröffentlichung des Chemikers [https://de.wikipedia.org/wiki/Gilbert_Newton_Lewis Gilbert Newton Lewis] im Jahre 1926<sup id="cite_ref-7" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#cite_note-7 [5]]</sup> berief. Lewis verwandte den Begriff im Rahmen eines von ihm vorgeschlagenen Modells der Wechselwirkung von Atomen mit Licht. Dieses Modell sah unter anderem fälschlich eine Erhaltung der Photonenzahl vor und wurde allgemein nicht anerkannt.</p><p>Für das Photon wird im Allgemeinen das Symbol <span class="mwe-math-element">[[file:57de5c32b37504bd34237a872700f33da1611bc3|alt={\displaystyle \ \gamma }|13x15px]]</span> ([https://de.wikipedia.org/wiki/Gamma gamma]) verwendet. In der [https://de.wikipedia.org/wiki/Hochenergiephysik Hochenergiephysik] ist dieses Symbol allerdings reserviert für die hochenergetischen Photonen der [https://de.wikipedia.org/wiki/Gammastrahlung Gammastrahlung] (Gamma-Quanten), und die in diesem Zweig der Physik ebenfalls relevanten [https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6ntgenstrahlung Röntgen]photonen erhalten häufig das Symbol ''X'' (von ''X-Strahlen'' und Englisch: ''X-ray'').</p> | ||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#Energiegehalt <span class="tocnumber">3</span><span class="toctext">Energiegehalt</span>] | *[https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtquant#Energiegehalt <span class="tocnumber">3</span><span class="toctext">Energiegehalt</span>] | ||
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== Wechselwirkung von Photonen mit Materie == | === Wechselwirkung von Photonen mit Materie === | ||
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*[https://de.wikipedia.org/wiki/Paarbildung_(Physik) Bildung von Elektron-Positron-Paaren] – dominant ab einigen MeV | *[https://de.wikipedia.org/wiki/Paarbildung_(Physik) Bildung von Elektron-Positron-Paaren] – dominant ab einigen MeV | ||
== <span id="Literatur">Literatur</span> == | === <span id="Literatur">Literatur</span> === | ||
*Chandrasekhar Roychoudhuri, A.F. Kracklauer, Kathy Creath (Hrsg.): ''The nature of light: What is a photon?'' CRC, 2008, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9781420044249 ISBN 978-1-4200-4424-9], [https://books.google.de/books?id=Z6hWmaHZFigC eingeschränkte Vorschau] in der Google-Buchsuche. | *Chandrasekhar Roychoudhuri, A.F. Kracklauer, Kathy Creath (Hrsg.): ''The nature of light: What is a photon?'' CRC, 2008, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9781420044249 ISBN 978-1-4200-4424-9], [https://books.google.de/books?id=Z6hWmaHZFigC eingeschränkte Vorschau] in der Google-Buchsuche. | ||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Paul_(Physiker) Harry Paul]: ''Photonen: Eine Einführung in die Quantenoptik.'' 2. Auflage. Teubner, Stuttgart 1999, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3519132222 ISBN 3-519-13222-2]. (Teubner-Studienbücher Physik) | *[https://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Paul_(Physiker) Harry Paul]: ''Photonen: Eine Einführung in die Quantenoptik.'' 2. Auflage. Teubner, Stuttgart 1999, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3519132222 ISBN 3-519-13222-2]. (Teubner-Studienbücher Physik) | ||
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*[https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Feynman Richard Feynman]: ''QED. The Strange Theory of Light and Matter.'' 1985. (dt. ''QED. Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie.'' 1987, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3492215629 ISBN 3-492-21562-9]) | *[https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Feynman Richard Feynman]: ''QED. The Strange Theory of Light and Matter.'' 1985. (dt. ''QED. Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie.'' 1987, [https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3492215629 ISBN 3-492-21562-9]) | ||
== <span id="Weblinks">Weblinks</span> == | === <span id="Weblinks">Weblinks</span> === | ||
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*[http://www.quantumlab.de/ QuantumLab-Experimente] mit einzelnen Photonen: Beweis der Existenz, Quantenzufall, Verschränkung,... ([https://de.wikipedia.org/wiki/FAU_Erlangen-N%C3%BCrnberg FAU Erlangen-Nürnberg]) | *[http://www.quantumlab.de/ QuantumLab-Experimente] mit einzelnen Photonen: Beweis der Existenz, Quantenzufall, Verschränkung,... ([https://de.wikipedia.org/wiki/FAU_Erlangen-N%C3%BCrnberg FAU Erlangen-Nürnberg]) | ||
*Klaus Hentschel: [https://eldorado.tu-dortmund.de/handle/2003/24257 Light quanta – The maturing of a concept by the stepwise accretion of meaning], in: ''Physics and Philosophy'' (an online journal, freely available since April 2007). | *Klaus Hentschel: [https://eldorado.tu-dortmund.de/handle/2003/24257 Light quanta – The maturing of a concept by the stepwise accretion of meaning], in: ''Physics and Philosophy'' (an online journal, freely available since April 2007). | ||
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*[http://www.hep.ucl.ac.uk/opal/gammagamma/gg-tutorial.html Jan A. Lauber: A small tutorial in gamma-gamma Physics] (englisch) | *[http://www.hep.ucl.ac.uk/opal/gammagamma/gg-tutorial.html Jan A. Lauber: A small tutorial in gamma-gamma Physics] (englisch) | ||
== <span id="Anmerkungen">Anmerkungen</span> == | === <span id="Anmerkungen">Anmerkungen</span> === | ||
#<span class="reference-text">1918 wurde kein Physik-Nobelpreis vergeben. Ende 1919 erhielten Johannes Stark den Physik-Nobelpreis 1919 und Max Planck den [http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1918/ Physik-Nobelpreis 1918].</span> | #<span class="reference-text">1918 wurde kein Physik-Nobelpreis vergeben. Ende 1919 erhielten Johannes Stark den Physik-Nobelpreis 1919 und Max Planck den [http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1918/ Physik-Nobelpreis 1918].</span> | ||
#<span class="reference-text">Der [http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1921/ Physik-Nobelpreis 1921] wurde erst 1922 Albert Einstein zugesprochen, wobei die Lichtquantenhypothese noch aus der Begründung ausgespart blieb. Zugleich erhielt [https://de.wikipedia.org/wiki/Niels_Bohr Niels Bohr] den Physik-Nobelpreis für 1922.</span> | #<span class="reference-text">Der [http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1921/ Physik-Nobelpreis 1921] wurde erst 1922 Albert Einstein zugesprochen, wobei die Lichtquantenhypothese noch aus der Begründung ausgespart blieb. Zugleich erhielt [https://de.wikipedia.org/wiki/Niels_Bohr Niels Bohr] den Physik-Nobelpreis für 1922.</span> | ||
Version vom 6. Mai 2024, 17:09 Uhr
photon Vorlage:agrie.-dt. wrtl. 'Lichte, Licht sein', v. photo- + -on. 1916 vom amerikanischen Physiker Leonard Troland als Einheit des auf die Netzhaut auftreffenden Lichts geprägt und später von Gilbert N. Lewis in einem moderneren Sinne populär gemacht, wobei sich der Begriff in den späten 1920er Jahren in der Physikgemeinschaft durchsetzte.
Photon
Photon (γ) | |
|---|---|
| Klassifikation | |
| Elementarteilchen Boson Eichboson | |
| Eigenschaften | |
| elektrische Ladung | neutral |
| Masse | masselos |
| SpinParität | 1− |
| Wechselwirkungen | elektromagnetisch |
Photonen (von altgriechisch φῶς phōs „Licht“; Einzahl „das Photon“), auch Lichtquanten oder Lichtteilchen, sind anschaulich gesagt die Energie-„Pakete“, aus denen elektromagnetische Strahlung besteht.
Physikalisch wird das Photon als Austauschteilchen betrachtet. Nach der Quantenelektrodynamik gehört es als Vermittler der elektromagnetischen Wechselwirkung zu den Eichbosonen und ist somit ein Elementarteilchen. Das Photon hat keine Masse, aber eine Energie und einen Impuls – die beide proportional zu seiner Frequenz sind – sowie einen Drehimpuls. Ist sein Aufenthalt auf ein System mit endlichem Volumen beschränkt, liefert es proportional zu seiner Energie einen Beitrag zur Masse des Systems.
Forschungsgeschichte
Seit der Antike gab es verschiedene, einander teilweise widersprechende Vorstellungen von der Natur des Lichts. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts konkurrierten Wellen- und Teilchentheorien miteinander (siehe Abschnitt Geschichte im Artikel Licht). Dann schien die Wellennatur des Lichts durch viele Phänomene (z. B. Interferenz- und Polarisationserscheinungen) bewiesen und wurde durch die 1867 aufgestellten Maxwellschen Gleichungen als elektromagnetische Welle verstanden. Daneben gab es auch Indizien für einen Teilchencharakter. Ein historisch wichtiges Experiment hierzu war im Jahre 1887 die Beobachtung des Photoelektrischen Effekts durch Heinrich Hertz und Wilhelm Hallwachs.
Die Entdeckung der Quantisierung der elektromagnetischen Strahlung ging im Jahr 1900 vom planckschen Strahlungsgesetz aus, das die Wärmestrahlung eines schwarzen Körpers beschreibt. Um dieses Gesetz theoretisch erklären zu können, musste Max Planck annehmen, dass die Oberfläche des schwarzen Körpers zu jeder Frequenz nur diskrete, zur Frequenz proportionale Energiemengen mit dem elektromagnetischen Feld austauschen kann. Planck selbst stellte sich allerdings nur den Energieaustausch quantisiert vor, noch nicht die elektromagnetische Strahlung an sich.
Albert Einstein stellte dann 1905 in seiner Publikation zum photoelektrischen Effekt die Lichtquantenhypothese auf. Ihr zufolge ist Licht ein Strom von „in Raumpunkten lokalisierten Energiequanten, welche sich bewegen, ohne sich zu teilen, und nur als Ganze absorbiert und erzeugt werden können“.[1] Aufgrund verbreiteter Zweifel an diesen Ansichten wurden diese Arbeiten erst 1919[Anm. 1] (Planck) und 1922[Anm. 2](Einstein) mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.
Vielfach wurde der Teilchencharakter der elektromagnetischen Strahlung aber weiterhin bezweifelt, bis Arthur Compton und Walter Bothe in den Jahren 1923–1925 nachweisen konnten, dass Röntgenstrahlung auf einzelne Elektronen genau so wirkt wie der Beschuss mit einzelnen Teilchen, deren Energien und Impulse Werte wie Lichtquanten entsprechend der Wellenlänge der benutzten Röntgenstrahlen haben. Für die Entdeckung und Interpretation des nach ihm benannten Compton-Effekts erhielt Compton 1927 (als einer von zwei Ausgezeichneten) den Nobelpreis für Physik.
Die formale Quantentheorie des Lichtes wurde seit 1925 beginnend mit Arbeiten von Max Born, Pascual Jordan und Werner Heisenberg entwickelt. Die heute gültige Theorie der elektromagnetischen Strahlung ist die Quantenelektrodynamik (QED); sie beschreibt auch die Lichtquanten. Sie geht in ihren Anfängen auf eine Arbeit von Paul Dirac im Jahre 1927 zurück, in der die Wechselwirkung von quantisierter elektromagnetischer Strahlung mit einem Atom analysiert wird.[2] Die QED wurde in den 1940er Jahren entwickelt und 1965 mit der Verleihung des Nobelpreises für Physik an Richard Feynman, Julian Schwinger und Shin’ichirō Tomonaga gewürdigt. In der QED ist das elektromagnetische Feld selbst quantisiert und das Photon seine elementare Anregung.
Albert Einstein schrieb 1951 in einem Brief an seinen Freund Michele Besso:
„Die ganzen 50 Jahre bewusster Grübelei haben mich der Antwort der Frage ‚Was sind Lichtquanten‘ nicht näher gebracht. Heute glaubt zwar jeder Lump, er wisse es, aber er täuscht sich …“[3]
Bezeichnung
Das Wort Photon leitet sich vom griechischen Wort für Licht, φῶς (phôs), ab. Der Name war durch verschiedene Autoren schon seit 1916 für eine kleine Energiemenge, die einen photochemischen oder photoelektrischen Effekt auslösen kann, eingeführt worden, wurde aber kaum beachtet.[4] Max Planck z. B. sprach in seiner Nobelpreisrede 1920 noch von „Lichtquanten“. Endgültig wurde der Name durch Arthur Compton bekannt gemacht,[4] der sich dabei auf eine Veröffentlichung des Chemikers Gilbert Newton Lewis im Jahre 1926[5] berief. Lewis verwandte den Begriff im Rahmen eines von ihm vorgeschlagenen Modells der Wechselwirkung von Atomen mit Licht. Dieses Modell sah unter anderem fälschlich eine Erhaltung der Photonenzahl vor und wurde allgemein nicht anerkannt.
Für das Photon wird im Allgemeinen das Symbol {\displaystyle \ \gamma } (gamma) verwendet. In der Hochenergiephysik ist dieses Symbol allerdings reserviert für die hochenergetischen Photonen der Gammastrahlung (Gamma-Quanten), und die in diesem Zweig der Physik ebenfalls relevanten Röntgenphotonen erhalten häufig das Symbol X (von X-Strahlen und Englisch: X-ray).
Wechselwirkung von Photonen mit Materie
Massenschwächungskoeffizient von Eisen für hochenergetische Photonen (schwarze Kurve) mit Beiträgen verschiedener Effekte. Bei Röntgenstrahlung dominiert der Photoeffekt (rot), Rayleigh-Streuung(blau) spielt fast keine Rolle. Im Bereich nuklearer Gammastrahlungdominiert Compton-Streuung (grün), und bei höheren Energien wird Paarbildung (türkis) immer relevanter. Deutlich sichtbar ist die Absorptionskante bei der Bindungsenergie der K-Elektronen (7,11 keV).
Photonen, die auf Materie treffen, können je nach Energiebereich unterschiedliche Prozesse auslösen:
- kohärente Streuung an kleinen Teilchen wie Molekülen oder Staub (Rayleigh-Streuung) – dominant bei kleinen Energien (0 bis einige eV)
- Streuung an Elektronen, bei geringen Energien als Thomson-Streuung ohne Energieübertrag beschreibbar, bei hohen Energien als Compton-Streuung – dominant im Bereich von ca. 100 keV bis einigen MeV (harte Röntgenstrahlung, nukleare Gammastrahlung)
- Anregung höherenergetischer Zustände in Atomen, photochemische Prozesse – bei wenigen eV
- Freisetzung von Elektronen (Photoeffekt) – bei wenigen eV (sichtbares Licht, UV) bis vielen keV (Röntgenstrahlung), dominant im Energiebereich weicher Röntgenstrahlung
- Freisetzung von Nukleonen (Kernphotoeffekt) – bei sehr hohen Energien (viele MeV); Aufspaltung von Deuterium schon ab 2,18 MeV möglich
- Bildung von Elektron-Positron-Paaren – dominant ab einigen MeV
Literatur
- Chandrasekhar Roychoudhuri, A.F. Kracklauer, Kathy Creath (Hrsg.): The nature of light: What is a photon? CRC, 2008, ISBN 978-1-4200-4424-9, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
- Harry Paul: Photonen: Eine Einführung in die Quantenoptik. 2. Auflage. Teubner, Stuttgart 1999, ISBN 3-519-13222-2. (Teubner-Studienbücher Physik)
- Klaus Hentschel: Einstein und die Lichtquantenhypothese. In: Naturwissenschaftliche Rundschau. 58(6), 2005, ISSN 0028-1050, S. 311–319.
- Klaus Hentschel: Lichtquanten. Die Geschichte des komplexen Konzepts und mentalen Modells von Photonen. Springer, Heidelberg, 2017, ISBN 978-3-662-55272-8 (Online)
- Liang-Cheng Tu, Jun Luo, George T. Gillies: The mass of the photon. In: Reports on Progress in Physics. 68, Nr. 1, 2005, doi:10.1088/0034-4885/68/1/R02, S. 77–130.
- Richard Feynman: QED. The Strange Theory of Light and Matter. 1985. (dt. QED. Die seltsame Theorie des Lichts und der Materie. 1987, ISBN 3-492-21562-9)
Weblinks
- QuantumLab-Experimente mit einzelnen Photonen: Beweis der Existenz, Quantenzufall, Verschränkung,... (FAU Erlangen-Nürnberg)
- Klaus Hentschel: Light quanta – The maturing of a concept by the stepwise accretion of meaning, in: Physics and Philosophy (an online journal, freely available since April 2007).
Zu Wechselwirkung von Photonen mit Photonen:
- Homepage des SLAC Experiment 144 (englisch)
- Jan A. Lauber: A small tutorial in gamma-gamma Physics (englisch)
Anmerkungen
- 1918 wurde kein Physik-Nobelpreis vergeben. Ende 1919 erhielten Johannes Stark den Physik-Nobelpreis 1919 und Max Planck den Physik-Nobelpreis 1918.
- Der Physik-Nobelpreis 1921 wurde erst 1922 Albert Einstein zugesprochen, wobei die Lichtquantenhypothese noch aus der Begründung ausgespart blieb. Zugleich erhielt Niels Bohr den Physik-Nobelpreis für 1922.
Einzelnachweise
- Albert Einstein: Über einen die Erzeugung und Verwandlung des Lichtes betreffenden heuristischen Gesichtspunkt. In: Annalen der Physik. Band 322, Nr. 6, 1905, S. 133 (Online [abgerufen am 24. Januar 2012]).
- Paul Dirac: The Quantum Theory of Emission and Absorption of Radiation. In: Proc. Roy. Soc. A114, 1927. (online).
- zitiert nach Paul. Harry Paul: Photonen: Experimente und ihre Deutung. Akademie-Verlag, Berlin 1985, ISBN 3-528-06868-X, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
- Helge Kragh: Photon: New light on an old name. arXiv, 28. Februar 2014.
- Gilbert N. Lewis: The Conservation of Photons. In: Nature. Band 118, 1926, S. 874–875. doi:10.1038/118874a0 (online).
- CODATA Recommended Values. National Institute of Standards and Technology, abgerufen am 30. Juli 2019. Wert für h in der Einheit eVs, eingesetzt in das Produkt h c.
- CODATA Recommended Values. National Institute of Standards and Technology, abgerufen am 30. Juli 2019. Wert der Lichtgeschwindigkeit, eingesetzt in das Produkt h c.
- Amemori u. a.: First detection of photons with energy beyond 100 TeV from an astrophysical source, Phys. Rev. Lett., 13. Juni 2019.
- Alfred Scharff Goldhaber, Martin Nieto: Photon and graviton mass limits. In: Rev. Mod. Phys. Band 82, 2010, S. 939, doi:10.1103/RevModPhys.82.939.
- R. L. Workman et al. (Particle Data Group): Review of Particle Physics. In: Prog. Theor. Exp. Phys. 2022, S. 083C01 (lbl.gov [PDF] und 2023 update).
- Alfred S. Goldhaber, Michael Nieto: New Geomagnetic Limit on the Mass of the Photon. In: Physical Review Letters. Band 21, 1968, S. 567, doi:10.1103/PhysRevLett.21.567 (online [PDF; abgerufen am 6. März 2020]).
- What is the mass of a photon? Abgerufen am 10. August 2011.
- Siehe z. B. pro-physik.de ( vom 12. Februar 2009 im Internet Archive) über Spin-Hall-Effekt jetzt auch mit Photonen
- L. Vestergaard Hau, S. E. Harris, Z. Dutton, C. H. Behroozi: Light speed reduction to 17 metres per second in an ultracold atomic gas. In: Nature. Band 397, 1999, S. 594–598, doi:10.1038/17561.
