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„Prognostik“ – Versionsunterschied

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Version vom 21. April 2025, 06:26 Uhr

pro-Gnostik agr.-deu.

prognos-e agr.-lat.-deu. f. wrtl. 'Vorauskenntniß, Vorherkennntniß';

  • ‘(wissenschaftlich begründete) Vorhersage des voraussichtlichen Verlaufs (besonders einer Krankheit, des Wetters),
  • Darstellung des voraussichtlichen Ablaufs zukünftiger Prozesse oder Ereignisse in Natur, Gesellschaft, Wissenschaft und Technik’,
  • entlehnt (18. Jh.)
    • aus spätlat. prognōsis,
      • griech. prógnōsis (πρόγνωσις) ‘das Vorherwissen’,
        • zu griech. progignṓskein (προγιγνώσκειν) ‘im voraus erkennen’; vgl. griech. gignṓskein (γιγνώσκειν) ‘erkennen’ (s. Diagnose). Das Wort erscheint anfangs in der griech.-lat. Form Prognosis, woraus wenig später Prognose, und bezeichnet zunächst, dem Gebrauch der griechischen und römischen Ärzte folgend, den voraussichtlichen Verlauf einer Krankheit.

Die Prognose (altgriechisch πρόγνωσις prógnōsis ‚Vorwissen‘ oder ‚Voraus-Kenntnis‘), deutsch Vorhersage oder Voraussage, selten auch Prädiktion (lateinisch praedīcere ‚voraussagen‘), ist eine Aussage über Ereignisse, Umweltzustände oder Entwicklungen in der Zukunft. Die Prognose hat einen anderen zeitlichen Verlauf als die Retrodiktion und die Erklärung. Von anderen Aussagen über die Zukunft (z. B. Prophezeiungen) unterscheiden sich Prognosen durch ihre Wissenschaftsorientierung.

Wissenschaft und Methodologie der Prognosen ist im engeren Sinn die Prognostik, in weiterem Sinn die Futurologie.

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