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„Laut“ – Versionsunterschied

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laut |  
 
Abk. "[[Sprachlaut]]"<p title="Sinn und Bezeichnetes (Semantik)"><span class="etymwb-headword"><span class="etymwb-gramgrp"><abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="Maskulinum">m.</abbr></span> </span>‘Ton, (kaum wahrnehmbares) Geräusch’, <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="althochdeutsch">ahd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">(h)lūt</span> m. ‘Schall, Klang’ (9. Jh.), <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelhochdeutsch">mhd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">lūt</span> m., <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelniederdeutsch">mnd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">lūt</span> m. n., <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="mittelniederländisch">mnl.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">luut</span> m. n. ist wie <abbr title="" data-toggle="tooltip" data-original-title="althochdeutsch">ahd.</abbr> <span class="etymwb-mentioned">(h)lūta</span> f. ‘Ton, Geräusch, Stimme’ (10. Jh.), <span class="etymwb-mentioned">(h)lūtī</span>f. ‘Lautstärke’ (8. Jh.) Abstraktbildung zum Adjektiv. Es bezeichnet das dem Ohr Hörbare, Wahrnehmbare, zum Unterschied vom Adj. seit frühnhd. Zeit ohne besondere Betonung der Lautstärke. Im Vergleich zu bedeutungsnahen Wörtern wie <span class="etymwb-mentioned">Ton</span> und <span class="etymwb-mentioned">Klang</span> insgesamt weniger gebräuchlich, dringt <span class="etymwb-mentioned">Laut</span> im 18. Jh. als Ausdruck der Sprachwissenschaft im Sinne von ‘kleinstes akustisch-artikulatorisches Element’ schnell durch; vgl. die zahlreichen Bildungen und Zusammensetzungen wie <span class="etymwb-mentioned">Mitlaut</span> (s. [https://www.dwds.de/wb/etymwb/mit mit]), <span class="etymwb-mentioned">Selbstlaut</span> (s. [https://www.dwds.de/wb/etymwb/selb selb]), ferner [https://www.dwds.de/wb/etymwb/Ablaut Ablaut] (s. d.), <span class="etymwb-mentioned">Umlaut</span> (18. Jh.), <span class="etymwb-mentioned">Lautgesetz</span>, <span class="etymwb-mentioned">Lautlehre</span>, <span class="etymwb-mentioned">Verschlußlaut</span> (19. Jh.).</p><p title="Sinn und Bezeichnetes (Semantik)">Bedeutungen:</p>
:[1] ein [https://de.wiktionary.org/wiki/Ger%C3%A4usch Geräusch]
:[1] ein [https://de.wiktionary.org/wiki/Ger%C3%A4usch Geräusch]
:[2] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Linguistik Linguistik]:'' Laut [1] als Teil einer Sprache; [https://de.wiktionary.org/wiki/Sprachlaut Sprachlaut]
:[2] ''[https://de.wiktionary.org/wiki/Linguistik Linguistik]:'' Laut [1] als Teil einer Sprache; Sprachlaut
<p title="Etymologie und Morphologie">Herkunft:</p>
<p title="Etymologie und Morphologie">Herkunft:</p>
:[1] mittelhochdeutsch „lūt“, althochdeutsch „(h)lūta“ „Ton, Geräusch, Stimme“. Das Wort ist seit dem 10. Jahrhundert belegt.<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Laut#cite_note-1 [1]]</sup>
:[1] mittelhochdeutsch „lūt“, althochdeutsch „(h)lūta“ „Ton, Geräusch, Stimme“. Das Wort ist seit dem 10. Jahrhundert belegt.<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wiktionary.org/wiki/Laut#cite_note-1 [1]]</sup>

Version vom 23. November 2023, 13:42 Uhr

laut |

Abk. "Sprachlaut"

m. ‘Ton, (kaum wahrnehmbares) Geräusch’, ahd. (h)lūt m. ‘Schall, Klang’ (9. Jh.), mhd. lūt m., mnd. lūt m. n., mnl. luut m. n. ist wie ahd. (h)lūta f. ‘Ton, Geräusch, Stimme’ (10. Jh.), (h)lūtīf. ‘Lautstärke’ (8. Jh.) Abstraktbildung zum Adjektiv. Es bezeichnet das dem Ohr Hörbare, Wahrnehmbare, zum Unterschied vom Adj. seit frühnhd. Zeit ohne besondere Betonung der Lautstärke. Im Vergleich zu bedeutungsnahen Wörtern wie Ton und Klang insgesamt weniger gebräuchlich, dringt Laut im 18. Jh. als Ausdruck der Sprachwissenschaft im Sinne von ‘kleinstes akustisch-artikulatorisches Element’ schnell durch; vgl. die zahlreichen Bildungen und Zusammensetzungen wie Mitlaut (s. mit), Selbstlaut (s. selb), ferner Ablaut (s. d.), Umlaut (18. Jh.), Lautgesetz, Lautlehre, Verschlußlaut (19. Jh.).

Bedeutungen:

[1] ein Geräusch
[2] Linguistik: Laut [1] als Teil einer Sprache; Sprachlaut

Herkunft:

[1] mittelhochdeutsch „lūt“, althochdeutsch „(h)lūta“ „Ton, Geräusch, Stimme“. Das Wort ist seit dem 10. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

[2] Fon, Phon, Sprachlaut

Oberbegriffe:

[2] Lautsystem

Unterbegriffe:

[1] Grunzlaut, Kehllaut, Naturlaut, Tierlaut
[1] Geräusch, Ton
[2] Doppellaut (Diphthong), Mitlaut (Konsonant), Selbstlaut (Vokal)
[2] Ablaut, Gaumensegellaut, Hauchlaut, Kehllaut, Klicklaut, Laminallaut, Lippenlaut, Nasallaut, Öffnungslaut, Orallaut, Rachenlaut, Reibelaut, Schnalzlaut, Umlaut, Verschlusslaut, Zahndammlaut, Zahnlaut, Zischlaut, Zitterlaut
[2] Anlaut, Auslaut, Inlaut
[2] Ersatzlaut, Wortlaut, Ziellaut
[2] Grunzlaut