„Erfahrungssatz“ – Versionsunterschied
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[[Erfahrung]]{{-s-}}[[Satz]] {{dt.}}'Auf Erfaahrung Errfahrbaarkeit stützender Satz, stützendes Urteil', entspr. '[[empirisch|empirischer]] Satz' | |||
* In der Mathematik aber werden die ''Erfahrungen'' zuweilen mit den Grundsätzen vermengt. Daher der ''Erfahrungssatz'', ein Satz, den man unmittelbar durch die Sinne wahrgenommen hat. (Adelung s. ''[[Erfahrung]]'')<p>'''Erfahrungssätze''' sind in [https://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtsverfahren Gerichts-] und [https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsverfahren Verwaltungsverfahren] eine Grundlage des [https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelbarer_Beweis mittelbaren Beweises]. Sie erlauben den Schluss von einer(m) oder mehreren bewiesenen [https://de.wikipedia.org/wiki/Tatsache Tatsachen] ([https://de.wikipedia.org/wiki/Indiz Indizien]) auf einen noch zu [https://de.wikipedia.org/wiki/Beweis_(Rechtswesen) beweisenden] [https://de.wikipedia.org/wiki/Sachverhalt Sachverhalt]. Erfahrungssätze können der allgemeinen [https://de.wikipedia.org/wiki/Lebenserfahrung Lebenserfahrung] entstammen, aber auch dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Erfahrung Erfahrungsschatz] von [https://de.wikipedia.org/wiki/Experte Experten].</p> | |||
Version vom 19. Mai 2024, 08:31 Uhr
Erfahrung-s-Satz Vorlage:dt.'Auf Erfaahrung Errfahrbaarkeit stützender Satz, stützendes Urteil', entspr. 'empirischer Satz'
- In der Mathematik aber werden die Erfahrungen zuweilen mit den Grundsätzen vermengt. Daher der Erfahrungssatz, ein Satz, den man unmittelbar durch die Sinne wahrgenommen hat. (Adelung s. Erfahrung)
Erfahrungssätze sind in Gerichts- und Verwaltungsverfahren eine Grundlage des mittelbaren Beweises. Sie erlauben den Schluss von einer(m) oder mehreren bewiesenen Tatsachen (Indizien) auf einen noch zu beweisenden Sachverhalt. Erfahrungssätze können der allgemeinen Lebenserfahrung entstammen, aber auch dem Erfahrungsschatz von Experten.