„pseûdos“ – Versionsunterschied
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Pronunciation [[wikt:Wiktionary:International_Phonetic_Alphabet|IPA]]<sup>([[wikipedia:Ancient_Greek_phonology|key]])</sup>: <span class="IPA">/psêu̯.dos/</span> → <span class="IPA">/ˈpseβ.ðos/</span> → <span class="IPA">/ˈpsev.ðos/</span> | Pronunciation [[wikt:Wiktionary:International_Phonetic_Alphabet|IPA]]<sup>([[wikipedia:Ancient_Greek_phonology|key]])</sup>: <span class="IPA">/psêu̯.dos/</span> → <span class="IPA">/ˈpseβ.ðos/</span> → <span class="IPA">/ˈpsev.ðos/</span> | ||
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* '''Platon''': eine Rede (''logos'') ist falsch, „sowohl wenn er von dem, was ist, aussagt, daß es nicht ist, als auch, wenn er von dem, was nicht ist, aussagt, daß es ist“ (''ta te onta legon me einai kai ta me onta einai'').<ref><span class="reference-text">Platon, ''Sophistes'' 240e10 f.</span></ref> | |||
* '''Aristoteles''': „Jede der hier genannten [Kategorien] enthält an sich keine Bejahung [''kataphasis'']; aber durch die Verbindung derselben mit einander entsteht eine Bejahung. Jede Bejahung ist entweder wahr [''alethes''] oder falsch [''pseudes'']; aber sprachliche Ausdrücke [''legomenon''], die ohne Verbindung [''symploken''] gesagt werden, sind weder wahr noch falsch; z. B. Mensch, weiss, läuft, siegt.“<ref><span class="reference-text">Aristoteles, ''Kategorien'' 2a5-12.</span></ref> | |||
: „Von etwas, was ist, zu sagen, daß es nicht ist, oder von etwas, was nicht ist, zu sagen, daß es ist, ist falsch“ (''legein to on me einai e to on me on einai pseudos'').<ref><span class="reference-text">Aristoteles, ''Metaphysik'' IV, 7, 1011b25–28.</span></ref> | |||
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Version vom 17. August 2024, 09:15 Uhr
pseûdos Vorlage:agrie. ψεῦδος 'Falsches, fälschlich'
Bezogen auf ψευδής pseudḗs, „falsch“.
Substantiv ψεῦδος • (pseûdos) n (Genitiv ψεύδους); dritte Deklination eine Unwahrheit, eine Lüge, eine Erfindung
Pronunciation IPA(key): /psêu̯.dos/ → /ˈpseβ.ðos/ → /ˈpsev.ðos/
- Platon: eine Rede (logos) ist falsch, „sowohl wenn er von dem, was ist, aussagt, daß es nicht ist, als auch, wenn er von dem, was nicht ist, aussagt, daß es ist“ (ta te onta legon me einai kai ta me onta einai).[1]
- Aristoteles: „Jede der hier genannten [Kategorien] enthält an sich keine Bejahung [kataphasis]; aber durch die Verbindung derselben mit einander entsteht eine Bejahung. Jede Bejahung ist entweder wahr [alethes] oder falsch [pseudes]; aber sprachliche Ausdrücke [legomenon], die ohne Verbindung [symploken] gesagt werden, sind weder wahr noch falsch; z. B. Mensch, weiss, läuft, siegt.“[2]
- „Von etwas, was ist, zu sagen, daß es nicht ist, oder von etwas, was nicht ist, zu sagen, daß es ist, ist falsch“ (legein to on me einai e to on me on einai pseudos).[3]