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„Legalitätsprinzip“ – Versionsunterschied

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[[Legalität]]{{–}}[[Prinzip]] {{lat.-frz.-dt.}}
 
== Legalitätsprinzip (Strafrecht) ==
 
== Österreich und Schweiß ==
Als '''Legalitätsprinzip''' wird im [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichisches_Recht österreichischen] (<span class="plainlinks-print">[https://www.ris.bka.gv.at/Ergebnis.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Titel=B-VG&VonArtikel=18&SkipToDocumentPage=true <span class="vorlagegesetzfehler">Art.&nbsp;18</span>]</span> Abs.&nbsp;1 [https://de.wikipedia.org/wiki/B-VG B-VG]) und dem [https://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Recht Schweizer Recht] (<span class="plainlinks-print">[https://www.fedlex.admin.ch/de/search?collection=classified_compilation&classifiedBy=101&article=5 Art. 5]</span> Abs.&nbsp;1 [https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverfassung_der_Schweizerischen_Eidgenossenschaft BV]) der Grundsatz verstanden, dass die gesamte [[staatliche Verwaltung]] nur auf Grund von Gesetzen ausgeübt werden darf – es entspricht also grob dem deutschen Begriff des [[Vorbehalt des Gesetzes|Vorbehalts des Gesetzes]]. Das Legalitätsprinzip wird als Teil des [[Rechtsstaatsprinzip|Rechtsstaatsprinzipes]] aufgefasst.<p>Nach der von [https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassungsgerichtshof_(%C3%96sterreich) Verfassungsgerichtshof] (VfGH) und [https://de.wikipedia.org/wiki/Verwaltungsgerichtshof_(%C3%96sterreich) Verwaltungsgerichtshof] (VwGH) in [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreich Österreich] vertretenen [https://de.wikipedia.org/wiki/Herzog-Mantel-Theorie Herzog-Mantel-Theorie] steht und fällt die Geltung einer [https://de.wikipedia.org/wiki/Verordnung Durchführungsverordnung] grundsätzlich mit Geltung des Gesetzes, das zum Erlass der Verordnung [https://de.wikipedia.org/wiki/Eingriffserm%C3%A4chtigung ermächtigt].<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Legalit%C3%A4tsprinzip#cite_note-1 [1]]</sup></p><p>Jeder Vollzugsakt, der gesetzt wird, muss durch ein vom Gesetzgeber erlassenes Gesetz gedeckt sein.<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Legalit%C3%A4tsprinzip#cite_note-2 [2]]</sup> Das Legalitätsprinzip soll das Handeln der Verwaltung für den Bürger vorhersehbar und berechenbar machen und ist Ausdruck des [https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsstaat Rechtsstaatsprinzips] (in Deutschland: <span class="plainlinks-print">[https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html Art. 20]</span> Abs.&nbsp;3 GG).</p><div class="mw-heading mw-heading2">
== Literatur ==
== Literatur ==
</div><p>'''Schweiz'''</p>
</div><p>'''Schweiz'''</p>

Version vom 27. August 2024, 11:13 Uhr

Legalität–Prinzip Vorlage:lat.-frz.-dt.

Legalitätsprinzip (Strafrecht)

Österreich und Schweiß

Als Legalitätsprinzip wird im österreichischen (Art. 18 Abs. 1 B-VG) und dem Schweizer Recht (Art. 5 Abs. 1 BV) der Grundsatz verstanden, dass die gesamte staatliche Verwaltung nur auf Grund von Gesetzen ausgeübt werden darf – es entspricht also grob dem deutschen Begriff des Vorbehalts des Gesetzes. Das Legalitätsprinzip wird als Teil des Rechtsstaatsprinzipes aufgefasst.

Nach der von Verfassungsgerichtshof (VfGH) und Verwaltungsgerichtshof (VwGH) in Österreich vertretenen Herzog-Mantel-Theorie steht und fällt die Geltung einer Durchführungsverordnung grundsätzlich mit Geltung des Gesetzes, das zum Erlass der Verordnung ermächtigt.[1]

Jeder Vollzugsakt, der gesetzt wird, muss durch ein vom Gesetzgeber erlassenes Gesetz gedeckt sein.[2] Das Legalitätsprinzip soll das Handeln der Verwaltung für den Bürger vorhersehbar und berechenbar machen und ist Ausdruck des Rechtsstaatsprinzips (in Deutschland: Art. 20 Abs. 3 GG).

Literatur

Schweiz

  • Felix Uhlmann (Hrsg.): Das Legalitätsprinzip in Verwaltungsrecht und Rechtsetzungslehre (= Zentrum für Rechtsetzungslehre (ZfR). Band 7). Dike, 2017, ISBN 978-3-03751-898-4.
  • Felix Uhlmann: Legalitätsprinzip. In: Oliver Diggelmann, Maya Hertig Randall, Benjamin Schindler (Hrsg.): Verfassungsrecht der Schweiz. Band 2. Schulthess, 2020, ISBN 978-3-7255-7996-9, S. 1025–1048.
  • Benjamin Schindler: Art. 5 BV. In: Ehrenzeller, Egli et al. (Hrsg.): Die schweizerische Bundesverfassung. St. Galler Kommentar. 4. Auflage. Band 1. Dike, Schulthess, 2023, Rn. 20–47.

Einzelnachweise

  1. vgl. VfGH Beschluss 26. Februar 1991 V 166/90
  2. VwGH 85/17/0030