„Methodologie“ – Versionsunterschied
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Die '''Methodologie''' ([https://de.wikipedia.org/wiki/Neugriechische_Sprache griechisch] <span | Die '''Methodologie''' ([https://de.wikipedia.org/wiki/Neugriechische_Sprache griechisch] <span class="Grek" lang="el-Grek">μεθοδολογία</span>, in etwa die ‚Lehre über die Vorgehensweise‘) bezeichnet sowohl die [https://de.wikipedia.org/wiki/Lehren Lehre] von den Methoden einer einzelnen [https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft Disziplin] als auch die allgemeine Lehre wissenschaftlicher Methoden als Teil der [https://de.wikipedia.org/wiki/Logik Logik] und der [https://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie Philosophie].<sup id="cite_ref-1" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Methodologie#cite_note-1 [1]]</sup> Methodologien liefern den [https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie theoretischen] Begründungsrahmen für methodische Vorgehensweisen.<sup id="cite_ref-2" class="reference">[https://de.wikipedia.org/wiki/Methodologie#cite_note-2 [2]]</sup><p>Gefragt wird hier nach den Kriterien dafür, welche Methode für eine bestimmte Art der Anwendung geeignet ist, warum eine bestimmte Methode angewandt werden muss oder angewendet wird und keine andere. Verständnisfragen zum methodischen Weg werden hier geklärt. Die Methodologie ist demnach eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Metawissenschaft Metawissenschaft] und somit eine Teildisziplin der [https://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftstheorie Wissenschaftstheorie]. Demgegenüber bezeichnet ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Methodik Methodik]'' das Methodenwissen des Praktikers oder des Wissenschaftlers.</p> | ||
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== Literatur == | |||
</div><p>'''Wissenschaftstheoretische Grundlagenwerke'''</p> | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Feyerabend Paul Feyerabend]: ''Wider den Methodenzwang. Skizze einer anarchistischen Erkenntnistheorie.'' Frankfurt am Main 1976. | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Georg_Gadamer Hans-Georg Gadamer]: ''[https://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheit_und_Methode Wahrheit und Methode]. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik.'' 6. Auflage. Gesammelte Werke 1, Tübingen 1990. | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Kuno_Lorenz Kuno Lorenz]: ''Methode''. In: [https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Mittelstra%C3%9F Jürgen Mittelstraß] (Hrsg.): ''Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie.'' Band 2, Mannheim/Wien/Zürich 1984, S. 876–879. | |||
<p>'''Einführende Übersichtswerke'''</p> | |||
*Udo Kuckartz, John Creswell: ''Mixed Methods: Methodologie, Forschungsdesigns und Analyseverfahren.'' VS Verlag für Sozialwissenschaften 2012. | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_F._Chalmers Alan F. Chalmers], Niels Bergemann, Christine Altstötter-Gleich und N. Bergemann: ''Wege der Wissenschaft: Einführung in die Wissenschaftstheorie.'' Springer 2006. | |||
<p>'''Einzelne Fachgebiete'''</p> | |||
*Karl-Dieter Opp: ''Methodologie der Sozialwissenschaften: Einführung in Probleme ihrer Theorienbildung und praktischen Anwendung.'' VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2005. | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_P._Strelka Joseph Strelka]: ''Methodologie der Literaturwissenschaft.'' Tübingen 1978. | |||
*Stefan Haas (Hrsg.): ''Handbuch Methoden der Geschichtswissenschaft'', Springer, 2020- ([https://doi.org/10.1007/978-3-658-27798-7 online]) | |||
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== Weblinks == | |||
</div><div class="sisterproject"><span class="noviewer" role="presentation" aria-hidden="true"><span class="mw-default-size"><span title="Wiktionary">[[file:16px-Wiktfavicon_en.svg.png|16x16px]]</span></span></span>'''[https://de.wiktionary.org/wiki/Methodologie Wiktionary: Methodologie]''' – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div><div class="mw-heading mw-heading2"> | |||
== Einzelnachweise == | |||
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#<span class="reference-text"><span class="cite">Bettina Beer: [https://www.ethnologie.uni-hamburg.de/pdfs-de/ethnoscripts-pdf/es10_2_artikel.pdf ''„Methode“, „Methodik“ und „Methodologie“ in der Ethnologie.''] In: ''Ethno Scripts.''<span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 28. Oktober 2019</span>.</span></span> | |||
#<span class="reference-text">[https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Str%C3%BCbing Jörg Strübing]: ''Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende'', Oldenbourg Wissenschaftsverlag München, 2013, [https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110529920-002/pdf erste Seite des Kapitels „2. Zum Verhältnis von Theorien und Methoden“].</span> | |||
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Version vom 5. September 2024, 07:29 Uhr
Methodologie Vorlage:dt.-agrie. μεθοδολογία
Aus frz. méthodologie, aus méthod- „Methode“, -o- und -logie; schließlich aus agrie. μέθοδος méthodos, „Methode“) und λέγω (légō, „erzählen“).
Die Methodologie (griechisch μεθοδολογία, in etwa die ‚Lehre über die Vorgehensweise‘) bezeichnet sowohl die Lehre von den Methoden einer einzelnen Disziplin als auch die allgemeine Lehre wissenschaftlicher Methoden als Teil der Logik und der Philosophie.[1] Methodologien liefern den theoretischen Begründungsrahmen für methodische Vorgehensweisen.[2]
Gefragt wird hier nach den Kriterien dafür, welche Methode für eine bestimmte Art der Anwendung geeignet ist, warum eine bestimmte Methode angewandt werden muss oder angewendet wird und keine andere. Verständnisfragen zum methodischen Weg werden hier geklärt. Die Methodologie ist demnach eine Metawissenschaft und somit eine Teildisziplin der Wissenschaftstheorie. Demgegenüber bezeichnet Methodik das Methodenwissen des Praktikers oder des Wissenschaftlers.
Die Methodologie (griechisch μεθοδολογία, in etwa die ‚Lehre über die Vorgehensweise‘) bezeichnet sowohl die Lehre von den Methoden einer einzelnen Disziplin als auch die allgemeine Lehre wissenschaftlicher Methoden als Teil der Logik und der Philosophie.[1] Methodologien liefern den theoretischenBegründungsrahmen für methodische Vorgehensweisen.[2]
Gefragt wird hier nach den Kriterien dafür, welche Methode für eine bestimmte Art der Anwendung geeignet ist, warum eine bestimmte Methode angewandt werden muss oder angewendet wird und keine andere. Verständnisfragen zum methodischen Weg werden hier geklärt. Die Methodologie ist demnach eine Metawissenschaft und somit eine Teildisziplin der Wissenschaftstheorie. Demgegenüber bezeichnet Methodik das Methodenwissen des Praktikers oder des Wissenschaftlers.
Literatur
Wissenschaftstheoretische Grundlagenwerke
- Paul Feyerabend: Wider den Methodenzwang. Skizze einer anarchistischen Erkenntnistheorie. Frankfurt am Main 1976.
- Hans-Georg Gadamer: Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik. 6. Auflage. Gesammelte Werke 1, Tübingen 1990.
- Kuno Lorenz: Methode. In: Jürgen Mittelstraß (Hrsg.): Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Band 2, Mannheim/Wien/Zürich 1984, S. 876–879.
Einführende Übersichtswerke
- Udo Kuckartz, John Creswell: Mixed Methods: Methodologie, Forschungsdesigns und Analyseverfahren. VS Verlag für Sozialwissenschaften 2012.
- Alan F. Chalmers, Niels Bergemann, Christine Altstötter-Gleich und N. Bergemann: Wege der Wissenschaft: Einführung in die Wissenschaftstheorie. Springer 2006.
Einzelne Fachgebiete
- Karl-Dieter Opp: Methodologie der Sozialwissenschaften: Einführung in Probleme ihrer Theorienbildung und praktischen Anwendung. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2005.
- Joseph Strelka: Methodologie der Literaturwissenschaft. Tübingen 1978.
- Stefan Haas (Hrsg.): Handbuch Methoden der Geschichtswissenschaft, Springer, 2020- (online)
Weblinks
Einzelnachweise
- Bettina Beer: „Methode“, „Methodik“ und „Methodologie“ in der Ethnologie. In: Ethno Scripts. Abgerufen am 28. Oktober 2019.
- Jörg Strübing: Qualitative Sozialforschung. Eine komprimierte Einführung für Studierende, Oldenbourg Wissenschaftsverlag München, 2013, erste Seite des Kapitels „2. Zum Verhältnis von Theorien und Methoden“.
Einzelnachweise