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„Logik“ – Versionsunterschied

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<p>log + ik | f. Lehre von den Formen und Gesetzen folgerichtigen Denkens, ‘Denklehre’, entlehnt (16. Jh.) aus gleichbed. lat. ''[https://en.wiktionary.org/wiki/logica#Latin logica]'',&nbsp;griech.&nbsp;[https://en.wiktionary.org/wiki/%CE%BB%CE%BF%CE%B3%CE%B9%CE%BA%CE%AE#Ancient_Greek ''lokikḗ'']&nbsp;''téchnē ''(Kunst), Hauptwortbildung des Eigenschaftswort&nbsp;grie. logikós (λογικός) ‘das Wort, die Vernunft, das Denken betreffend’.</p>
[[log-]][[-ik]] {{dt.-lat.-grie.}} wrtl. die "Logisch"oder "Logig", da Logik bereits wrtl. 'logisch' entspricht und eigtl. 'logische Kunst' zu nennen ist; z. agrie. ''[[lokikḗ]]'' ''[[téchnē]]''


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Wortbildung von Logik aus &nbsp;Zusammensetzung von&nbsp;''lógos'' (''[https://en.wiktionary.org/wiki/%CE%BB%CF%8C%CE%B3%CE%BF%CF%82#Ancient_Greek λόγος]'')&nbsp;und der Wortendung‎ -''ikós''&nbsp;(''[https://en.wiktionary.org/wiki/-%CE%B9%CE%BA%CF%8C%CF%82#Ancient_Greek -ῐκός]''), wie in Deutsch -''ik'' mit der von Gelehrten verwendeten vielfältigen Bedeutung des Wortbegriff Logik für &nbsp;‘das Sprechen, Wort, Rede, Gegenstand der Rede, Rechnung, Berechnung, Denkvermögen, Vernunft, Ansicht, Meinung’&nbsp;; ‘Stringenz’ (19. Jh.).</p>
{{Wrtdtng}}: Logik ist eine erlernte, sich angeeignete jeweils eigene Art und Weise&nbsp;des Auflesen, Auswählen, Meinen, Denken und Schlußfolgern, &nbsp;um zu&nbsp;Entscheidungen zu gelangen. Je nach dem wie man welches Wissen, Kenntnisse erlangt und wie man was erlernt, entsteht eine entsprechende Logik, die man dann wiederum als Lehre lehrt und so Gelehrte entsprechend einer vorbestimmten Logik erwirkt.


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Voraus gehen mhd. ''lōicā'', ''lōic'', ''lōike'' ‘Logik, Klugheit, Schlauheit’ und lat. ''logica'' in dt. Texten des 15. Jhs.</p>
Wortbildung von Logik aus &nbsp;Zusammensetzung von&nbsp;''lógos'' (''[[wikt:λόγος#Ancient_Greek|λόγος]]'')&nbsp;und der Wortendung‎ -''ikós''&nbsp;(''[[wikt:-ικός#Ancient_Greek|-ῐκός]]''), wie in Deutsch -''ik'' mit der von Gelehrten verwendeten vielfältigen Bedeutung des Wortbegriff Logik für &nbsp;‘das Sprechen, Wort, Rede, Gegenstand der Rede, Rechnung, Berechnung, Denkvermögen, Vernunft, Ansicht, Meinung’&nbsp;; ‘Stringenz’ (19. Jh.).


<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Logik ist eine erlernte, sich angeeignete jeweils eigene Art und Weise&nbsp;des Auflesen, Auswählen, Meinen, Denken und Schlußfolgern, &nbsp;um zu&nbsp;Entscheidungen zu gelangen. Je nach dem wie man welches Wissen, Kenntnisse erlangt und wie man was erlernt, entsteht eine entsprechende Logik, die man dann wiederum als Lehre lehrt und so Gelehrte entsprechend einer vorbestimmten Logik erwirkt (21 Jh. ndt.).</p>
* Logik f. Lehre von den Formen und Gesetzen folgerichtigen Denkens, ‘Denklehre’,  
 
** entlehnt (16. Jh.) aus gleichbed.  
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>logisch&nbsp;| logisch |&nbsp;Egsw. ‘folgerichtig, denkrichtig, schlüssig’ (um 1600), stringent 19. Jh.&nbsp;lat. &nbsp;''[https://en.wiktionary.org/wiki/logicus#Latin logicus]'', griech. ''logikós; ''der jeweils eigenen erlernten, angeeigneten Art und Weise des Denken, Wissen, Kenntniß schlüssig erscheinend, seiend (21 Jh. ndt.)</p>
*** lat. ''[[logica]]'',
 
**** grie. ''[[lokikḗ]]'' (''[[téchnē]]'') ([[λογικὴ τέχνη]]),  
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>unlogisch&nbsp;| unlogisch |&nbsp;Egsw. (18. Jh.).</p>
***** dem substantivierten Fem. des von grie. ''[[lógos]]'' (λόγος)
****** ‘das Sprechen, Wort, Rede, Gegenstand der Rede, Rechnung, Berechnung, Denkvermögen, Vernunft, Ansicht, Meinung’
****** abgeleiteten Adjektivs grie. ''[[logikós]]'' (λογικός) ‘das Wort, die Vernunft, das Denken betreffend’.
**** Voraus gehen mhd. lōicā, lōic, lōike ‘Logik, Klugheit, Schlauheit’ und lat. ''[[logica]]'' in dt. Texten des 15. Jhs.
** ''[[logisch]]'', ''[[unlogisch]]''

Version vom 11. März 2024, 19:16 Uhr

log--ik Vorlage:dt.-lat.-grie. wrtl. die "Logisch"oder "Logig", da Logik bereits wrtl. 'logisch' entspricht und eigtl. 'logische Kunst' zu nennen ist; z. agrie. lokikḗ téchnē

Wrtdtng:: Logik ist eine erlernte, sich angeeignete jeweils eigene Art und Weise des Auflesen, Auswählen, Meinen, Denken und Schlußfolgern,  um zu Entscheidungen zu gelangen. Je nach dem wie man welches Wissen, Kenntnisse erlangt und wie man was erlernt, entsteht eine entsprechende Logik, die man dann wiederum als Lehre lehrt und so Gelehrte entsprechend einer vorbestimmten Logik erwirkt.

Wortbildung von Logik aus  Zusammensetzung von lógos (λόγος) und der Wortendung‎ -ikós (-ῐκός), wie in Deutsch -ik mit der von Gelehrten verwendeten vielfältigen Bedeutung des Wortbegriff Logik für  ‘das Sprechen, Wort, Rede, Gegenstand der Rede, Rechnung, Berechnung, Denkvermögen, Vernunft, Ansicht, Meinung’ ; ‘Stringenz’ (19. Jh.).

  • Logik f. Lehre von den Formen und Gesetzen folgerichtigen Denkens, ‘Denklehre’,
    • entlehnt (16. Jh.) aus gleichbed.
      • lat. logica,
        • grie. lokikḗ (téchnē) (λογικὴ τέχνη),
          • dem substantivierten Fem. des von grie. lógos (λόγος)
            • ‘das Sprechen, Wort, Rede, Gegenstand der Rede, Rechnung, Berechnung, Denkvermögen, Vernunft, Ansicht, Meinung’
            • abgeleiteten Adjektivs grie. logikós (λογικός) ‘das Wort, die Vernunft, das Denken betreffend’.
        • Voraus gehen mhd. lōicā, lōic, lōike ‘Logik, Klugheit, Schlauheit’ und lat. logica in dt. Texten des 15. Jhs.
    • logisch, unlogisch