Zum Inhalt springen

„Teile“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
K Textersetzung - „-e“ durch „Wortglied::-e“
K Textersetzung - „{{Nbnwrtfrm}}“ durch „Nwf.“
Zeile 1: Zeile 1:
[[Teil]][[Wortglied::-e]] {{Nbnwrtfrm}} ''[[Teil]];'' {{Wrtdtng}} 'mindestens zwei ''[[Daseinseinheiten]]'' eines vor ''[[Teilung]]'' bestehenden [[Ganzen]].
[[Teil]][[Wortglied::-e]] [[Wortform::Nebenwortform|Nwf.]] ''[[Teil]];'' {{Wrtdtng}} 'mindestens zwei ''[[Daseinseinheiten]]'' eines vor ''[[Teilung]]'' bestehenden [[Ganzen]].


{{:Teil}}
{{:Teil}}

Version vom 17. April 2025, 14:59 Uhr

Teil-e Nwf. Teil; Wrtdtng: 'mindestens zwei Daseinseinheiten eines vor Teilung bestehenden Ganzen.

teil ger.-deu. Wrtdtng: vereinzeltes Dasein eines vorausgehenden Ganzen;

  • ‘Stück eines Ganzen, Einzelheit, Anteil’;
    • Anm. KF: was jemand von einem Ganzen hat (Anteil); zu einem größeren Ganzen gehörende Menge, Masse oder Ähnliches (Stück, Menge von etwas);
      • Dasein, mit anderem zusammen ein Ganzes bildet (eigentlich dann Anteil), oder das Ganze ist; können einzeln vom Ganzen (allem) verteilt, geteilt sein, oder als Ganzes fortbestehen und nur anteilig Anspruch, Nutzung oder ähnlich haben (Gemeingut, Gemeinbesitz...);
  • ‘Stück eines Ganzen, Einzelheit, Anteil’;
    • ugerm. *dailiz;
    • germ. *dail-;
    • ahd. (8. Jh.), mhd. theil, teil;
    • ahd. teila f. ‘Teilung’ (9. Jh.);
    • mhd. teile f. ‘Teilung, Zugeteiltes’,
    • asächs. dēl m.,
    • mnd. dēl m. n.,
    • mnl. nl. deeln.,
    • aengl. dǣl m.,
    • engl. deal,
    • got. dails f.
  • sowie
    • ahd. teila f. ‘Teilung’ (9. Jh.),
    • mhd. teile f. ‘Teilung, Zugeteiltes’,
    • anord. deilaf. ‘Teilung, Zwiespalt, Streit’,
    • got. daila f. ‘Teilnahme’
      • (ger. *dail- mit unterschiedlicher Stammbildung)
  • und
    • aslaw. dělъ ‘Teil’,
    • russ. (älter) del (дел) ‘Teilung’
  • sind Bildungen mit l-Suffix, die mit
    • lit. dailýti ‘teilen’ zusammenstimmen.
  • Weitere Verknüpfungen bleiben unsicher.
  • Zu einer Wurzel
  • Oder stammt der germ.-baltoslaw. Ausdruck aus einer Substratsprache?