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„äquivok“ – Versionsunterschied

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:[https://de.wiktionary.org/w/index.php?title=Aquivokation&action=edit&redlink=1 Aquivokation], [https://de.wiktionary.org/wiki/%C3%84quivozit%C3%A4t Äquivozität]
:[https://de.wiktionary.org/w/index.php?title=Aquivokation&action=edit&redlink=1 Aquivokation], [https://de.wiktionary.org/wiki/%C3%84quivozit%C3%A4t Äquivozität]
'''äquivok''' (gleichbedeutend) heißen Namen, die doppelsinnig, zweideutig, unbestimmt sind (»termini aequivoci« im Gegensatzzu den »univoci«). [[Petrus Hispanus|PETRUS HISPANUS]]: »Eorum, quae praedicantur, quaedam sunt univoca, quaedam aequivoca« (PRANTL, G. d. L. III, 46). ''Äquivocation'': Gebrauch äquivoker Termini, in der Philosophie zu vermeiden; dies betont besonders die [[Brentano (Schule)|Schule BRENTANOS]].
Quelle:
Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Band 1. Berlin 1904, S. 75.
Permalink:
<nowiki>http://www.zeno.org/nid/20001780875</nowiki>
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Gemeinfrei

Version vom 23. Juni 2026, 04:39 Uhr

Adjektiv (Deutsch)
Worttrennung: äqui·vok,
keine Steigerung
Aussprache: IPA: [ɛkviˈvoːk]
Positiv Komparativ Superlativ
äquivok — —
Alle weiteren Formen: Flexion:äquivok

äquivok lat.-deu. 'gleichlautend jedoch ungleichbedeutend'

von slat. aequivocus, einer Bildung aus dem Adjektiv aequus „gleich“ und dem Verb vocare „rufen, nennen“

Bedeutungen:

[1] Linguistik, Philosophie: mehrere Bedeutungen besitzend, trotz gleicher Lautung
[2] bildungssprachlich: in verschiedener Weise deutbar

Synonyme:

[1] gleichlautend, homonym, mehrdeutig
[2] doppelsinnig, doppeldeutig

Gegenwörter:

[1] bedeutungsgleich, eindeutig, eineindeutig
[2] klar, deutlich

Beispiele:

[1] Im Vorfeld solcher Bemühungen zeigt sich, dass bereits auf der rein semantischen Ebene grosse Probleme durch die Benutzung äquivoker Ausdrücke mit völlig unterschiedlichem Bedeutungsgehalt auftreten.[2]
[2] Oft sind seine Arbeiten märchenhaft, mystisch und äquivok, vielleicht religiös? Es bleibt etwas offen, man sieht beide Seiten einer Medaille.[3]

Wortbildungen:

Aquivokation, Äquivozität


äquivok (gleichbedeutend) heißen Namen, die doppelsinnig, zweideutig, unbestimmt sind (»termini aequivoci« im Gegensatzzu den »univoci«). PETRUS HISPANUS: »Eorum, quae praedicantur, quaedam sunt univoca, quaedam aequivoca« (PRANTL, G. d. L. III, 46). Äquivocation: Gebrauch äquivoker Termini, in der Philosophie zu vermeiden; dies betont besonders die Schule BRENTANOS.

Quelle:

Eisler, Rudolf: Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Band 1. Berlin 1904, S. 75.

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