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„Altertum“ – Versionsunterschied

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alter + tum | n.Neutrum ‘hohes Alter, das Altsein’ (vom 16. bis ins 19. Jh.), ‘alte Zeit der Geschichte’ (um 1500).  
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‘hohes Alter, das Altsein’ (vom 16. bis ins 19. Jh.), ‘alte Zeit der Geschichte’ (um 1500).  


Die Ruinen von Persepolis, Residenzstadt der persischen Achaimeniden
Die Ruinen von Persepolis, Residenzstadt der persischen Achaimeniden
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Das Altertum endet mit dem Zerfall des römischen und sassanidischenStaatengefüges während der Völkerwanderung und der arabischen Expansion(Untergang Westroms 476/480; Tod Justinians 565; Vernichtung des Sassanidenreichs 651). In der neueren Forschung wird die Übergangszeit zwischen Antike und Mittelalter (vom Ende des 3. bis zum Anfang des 7. Jahrhunderts) als eigener Abschnitt des Altertums gezählt, siehe Spätantike.
Das Altertum endet mit dem Zerfall des römischen und sassanidischenStaatengefüges während der Völkerwanderung und der arabischen Expansion(Untergang Westroms 476/480; Tod Justinians 565; Vernichtung des Sassanidenreichs 651). In der neueren Forschung wird die Übergangszeit zwischen Antike und Mittelalter (vom Ende des 3. bis zum Anfang des 7. Jahrhunderts) als eigener Abschnitt des Altertums gezählt, siehe Spätantike.
[[Kategorie:Deutsch]]
[[Kategorie:Einzelwort]]
[[Kategorie:Hauptwort]]
[[Kategorie:Altertum]]
[[Kategorie:alter]]
[[Kategorie:alt]]
[[Kategorie:er]]
[[Kategorie:tum]]

Version vom 22. Oktober 2023, 14:37 Uhr

alter + tum | n.

‘hohes Alter, das Altsein’ (vom 16. bis ins 19. Jh.), ‘alte Zeit der Geschichte’ (um 1500).

Die Ruinen von Persepolis, Residenzstadt der persischen Achaimeniden

Altertum ist ein Begriff der Geschichtswissenschaft. Für die mediterran-vorderasiatischen Zivilisationen umfasst er den Zeitraum vom Ende der Urgeschichte(bis Mitte 4. Jahrtausend v. Chr.) bis zum beginnenden Mittelalter (ab 6. Jahrhundert). Räumlich bezieht er sich auf den Mittelmeerraum und Vorderasien. Das Altertum umfasst die klassische Antike sowohl zeitlich (je nach Abgrenzung ab dem 17./16., 11. oder 8. Jahrhundert v. Chr. bis ca. 600 n. Chr.) als auch räumlich (Antikes Griechenland und Römisches Reich).

Am Anfang des Altertums steht die Ausbildung der Schrift und der altorientalischen Reiche Vorderasiens – Mesopotamien (Sumer, Akkad, Babylonien, Mittani, Assyrien), Iranisches Hochland (Elam, Medien, Persien), Levante (Ugarit) und Kleinasien/Anatolien (Hethiterreich, Phrygien, Lydien, Luwien) – sowie Ägyptens.

Das Altertum endet mit dem Zerfall des römischen und sassanidischenStaatengefüges während der Völkerwanderung und der arabischen Expansion(Untergang Westroms 476/480; Tod Justinians 565; Vernichtung des Sassanidenreichs 651). In der neueren Forschung wird die Übergangszeit zwischen Antike und Mittelalter (vom Ende des 3. bis zum Anfang des 7. Jahrhunderts) als eigener Abschnitt des Altertums gezählt, siehe Spätantike.