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„Exaiphnes“ – Versionsunterschied

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Augenblick. Als A. oder das Plötzliche (τὸ ἐξαίφνης) bezeichnet Platon im ‹Parmenides› (155 e–157 b) jenes Wunderliche (ἄτοπον), worin das Eine von Bewegung in Ruhe und von Ruhe in Bewegung umschlägt (μεταβάλλει) sowie überhaupt alle Veränderungen erleidet, auch den Übergang von Sein zu Nichtsein oder von Nichtsein zu Sein. «Wunderlich» ist dieser A., weil er, zwischen Bewegung und Ruhe befindlich, keiner Zeit angehört und weil das Eine in ihm weder sich bewegt noch ruht, weder ist noch nicht ist.
Augenblick. Als A. oder das Plötzliche (τὸ ἐξαίφνης) bezeichnet Platon im ‹Parmenides› (155 e–157 b) jenes Wunderliche (ἄτοπον), worin das Eine von Bewegung in Ruhe und von Ruhe in Bewegung umschlägt (μεταβάλλει) sowie überhaupt alle Veränderungen erleidet, auch den Übergang von Sein zu Nichtsein oder von Nichtsein zu Sein. «Wunderlich» ist dieser A., weil er, zwischen Bewegung und Ruhe befindlich, keiner Zeit angehört und weil das Eine in ihm weder sich bewegt noch ruht, weder ist noch nicht ist. siehe ([https://www.schwabeonline.ch/schwabe-xaveropp/elibrary/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27verw.augenblick%27%20and%20%40outline_id%3D%27hwph_verw.augenblick%27%5D Historisches Wörterbuch der Philosophie online Augenblick])

Aktuelle Version vom 12. Juli 2025, 19:42 Uhr

Exaiphnes "Augenblick, Plötzlichkeit", "aus dem Nichts plötzlich aufkommende Erkenntnis"

agr. exaíphnēs

Augenblick. Als A. oder das Plötzliche (τὸ ἐξαίφνης) bezeichnet Platon im ‹Parmenides› (155 e–157 b) jenes Wunderliche (ἄτοπον), worin das Eine von Bewegung in Ruhe und von Ruhe in Bewegung umschlägt (μεταβάλλει) sowie überhaupt alle Veränderungen erleidet, auch den Übergang von Sein zu Nichtsein oder von Nichtsein zu Sein. «Wunderlich» ist dieser A., weil er, zwischen Bewegung und Ruhe befindlich, keiner Zeit angehört und weil das Eine in ihm weder sich bewegt noch ruht, weder ist noch nicht ist. siehe (Historisches Wörterbuch der Philosophie online Augenblick)