„positiv“ – Versionsunterschied
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<p>posit + iv | ‘bejahend, zustimmend, günstig, vorteilhaft, gewiß, bestimmt’, entlehnt (um 1700, zuvor ''positive'' Ustw., Mitte 17. Jh.) aus spätlat. ''positīvus'' ‘gesetzt, gegeben, hingestellt’ bzw. ''positīvē'' Ustw., einer Ableitung von lat. ''pōnere'' (''positum'') ‘setzen, stellen, legen’, wahrscheinlich unter Einfluß von afrz. frz. ''positif''.</p> | <p>[[posit]] + [[-iv]] | ‘bejahend, zustimmend, günstig, vorteilhaft, gewiß, bestimmt’, entlehnt (um 1700, zuvor ''positive'' Ustw., Mitte 17. Jh.) aus spätlat. ''positīvus'' ‘gesetzt, gegeben, hingestellt’ bzw. ''positīvē'' Ustw., einer Ableitung von lat. ''pōnere'' (''positum'') ‘setzen, stellen, legen’, wahrscheinlich unter Einfluß von afrz. frz. ''positif''.</p> | ||
positive,positiven,positivem,positiver,positives<p>Reich entfaltet in Fachsprachen (meist als Gegenwort zu ''negativ''), z. B. Mathematik ‘größer als Null’ (um 1700), Philosophie ‘wirklich, tatsächlich (vorhanden), gegeben’ (18. Jh.), Physik ‘einen Mangel an Elektronen gegenüber negativen Ladungsteilchen aufweisend’, Medizin ‘einen angenommenen Sachverhalt als gegeben ausweisend’ (20. Jh.).</p> | positive,positiven,positivem,positiver,positives<p>Reich entfaltet in Fachsprachen (meist als Gegenwort zu ''negativ''), z. B. Mathematik ‘größer als Null’ (um 1700), Philosophie ‘wirklich, tatsächlich (vorhanden), gegeben’ (18. Jh.), Physik ‘einen Mangel an Elektronen gegenüber negativen Ladungsteilchen aufweisend’, Medizin ‘einen angenommenen Sachverhalt als gegeben ausweisend’ (20. Jh.).</p> | ||
Version vom 10. Dezember 2023, 18:47 Uhr
posit + -iv | ‘bejahend, zustimmend, günstig, vorteilhaft, gewiß, bestimmt’, entlehnt (um 1700, zuvor positive Ustw., Mitte 17. Jh.) aus spätlat. positīvus ‘gesetzt, gegeben, hingestellt’ bzw. positīvē Ustw., einer Ableitung von lat. pōnere (positum) ‘setzen, stellen, legen’, wahrscheinlich unter Einfluß von afrz. frz. positif.
positive,positiven,positivem,positiver,positives
Reich entfaltet in Fachsprachen (meist als Gegenwort zu negativ), z. B. Mathematik ‘größer als Null’ (um 1700), Philosophie ‘wirklich, tatsächlich (vorhanden), gegeben’ (18. Jh.), Physik ‘einen Mangel an Elektronen gegenüber negativen Ladungsteilchen aufweisend’, Medizin ‘einen angenommenen Sachverhalt als gegeben ausweisend’ (20. Jh.).