▷ {| class="wikitable mw-collapsible mw-collapsed float-right inflection-table flexbox hintergrundfarbe2" style="border-collapse: collapse; float: right;"
|+Substantiv, n (Deutsch)
| colspan="3" |Worttrennung: kein Singular
|-
| colspan="3" |Plural: Re·a·li·en
|-
| colspan="3" |Aussprache: IPA: [ʁeˈaːli̯ən
|-
!
! Singular
! Plural
|-
! Nominativ
| Realie
| die Realien
|-
! Genitiv
| Realie
| der Realien
|-
! Dativ
| Realie
| den Realien
|-
! Akkusativ
| Realie
| die Realien
|}
real-ie lat.-deu. 'Dingliches, Ding; Sachliches, Sache,
Aus mlat. realia 'sachliches', entlehnt, eine Substantivierung des Adjektivs realis „dinglich, sachlich, wesentlich; tatsächlich (vorhanden)“
Realien
Bedeutungen:
- [1] veraltend: Naturwissenschaften, naturwissenschaftliche Fächer
- [2] veraltend: wirkliche Dinge, Tatsachen
- [3] veraltend: Sachwissen (im Gegensatz zu Verbalien)
Beispiele:
- [1] In den Realien tat er sich besonders hervor und bracht fast nur Einser mit nach Hause.
- [2] So musste er sich dann schließlich den Realien des Lebens beugen.
- [3] Das sind Realien meine Herren! Kein dummes Geschwätz über Hirngespinste!
Wortbildungen:
- Realienbuch
Gegenwörter:
Verbalien, Verbalia, Idealien, Idealia
Translationswissenschaft
In der
Translationswissenschaft bezeichnet eine
Realie oder ein
Reale (Plural: Realien oder Realia) ein Element des Alltags, der Geschichte, der Kultur, der Politik usw. eines bestimmten Volkes, Landes oder Ortes, das keine Entsprechung bei anderen Völkern, in anderen Ländern oder an anderen Orten hat.
[1]
Beispiele für Realien
Realien
Realien (von lateinisch realis ‚sachlich‘, ausschließlich in der Pluralform) steht:
Einzelnachweise
- ↑ Realien. In: Mary Snell-Hornby, Hans G. Hönig, Paul Kußmaul, Peter A. Schmitt: Handbuch Translation. 2., verb. Auflage, unveränd. Nachdruck. Stauffenburg Verlag Brigitte Narr, Tübingen 2015, ISBN 978-3-86057-992-3, S. 288 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Sigrid Kupsch-Losereit: Die kulturelle Kompetenz des Translators. In: Lebende Sprachen. Band 47, Heft 3, München 2002, ISSN 0023-9909, S. 97–101, doi:10.1515/les.2002.47.3.97.