Zum Inhalt springen

„Stück“ – Versionsunterschied

aus AufEinWort, der freien Forschung
[ungesichtete Version][ungesichtete Version]
Die Seite wurde neu angelegt: „<p>Stück |  Anteil der durch stoßen, abschlagen, schlagen vom Ganzen getrennt wird (21. Jh. ndt.);</p> <!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>ahd. ''stucki'' ‘Teil, Abschnitt, eigenes Ganzes, Brocken, Rinde, Kruste’ (8. Jh.), mhd. ''stück''(e), ''stuck''(e) ‘Teil, Abschnitt, Artikel, einzelner ganzer Gegenstand, Ding, Art und Weise, bestimmtes Maß’,</p> <!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>asächs. ''stukki'', mnd. ''st…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 1: Zeile 1:
<p>Stück | &nbsp;Anteil der durch stoßen, abschlagen, schlagen vom Ganzen getrennt wird (21. Jh. ndt.);</p>
<p>[[stück]] | &nbsp;Anteil der durch stoßen, abschlagen, schlagen vom Ganzen getrennt wird (21. Jh. ndt.);</p><p>ahd. ''stucki'' ‘Teil, Abschnitt, eigenes Ganzes, Brocken, Rinde, Kruste’ (8. Jh.), mhd. ''stück''(e), ''stuck''(e) ‘Teil, Abschnitt, Artikel, einzelner ganzer Gegenstand, Ding, Art und Weise, bestimmtes Maß’,</p><p>asächs. ''stukki'', mnd. ''stücke'', mnl. ''stucke'', ''stuc'', nl. ''stuk'', aengl. ''stycce'', anord. ''stykki'', schwed. ''styck'' (germ. *''stukkja''- mit ausdrückender Mitlautdoppelung und j-Endung)</p><p>‘Teil eines Ganzen, für sich bestehendes, eigenes Ganzes (Stück Butter, Seife), gezählter Anteil vom Ganzen (drei Stück Vieh), Schauspiel, musikalische Komposition’, auch Maßbezeichnung (Stück Tuch, Holz), Hohlmaß, ferner (16. Jh.) ‘Kanone’ als Teil einer Batterie, einer Gruppe zusammenwirkender gleichartiger Waffen,&nbsp;</p><p>ist wie die unter ''Stock''&nbsp;genannten Formen im Sinne von &nbsp;uig. *''(s)teug-, ''Kehllauterweiterung der unter&nbsp;''stoßen''&nbsp;angegebenen Ww. uig.'' *(s)teu- ‘stoßen, schlagen''’, zu ''stellen.&nbsp;‘Abgeschlagenes’''; ger. *''stukkja''-;</p><p>Vgl.&nbsp;''kein Stück'' ‘nichts’, große Stücke (‘viel’) auf jmdn. halten, aus freien Stücken (älter von freien Stücken) ‘freiwillig, ohne Aufforderung’, aus einem Stück (17. Jh.), Stück für Stück (18. Jh.), älter Stück vor Stück (17. Jh.) ‘eins nach dem anderen, der Reihe nach, jedes einzeln’.</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>ahd. ''stucki'' ‘Teil, Abschnitt, eigenes Ganzes, Brocken, Rinde, Kruste’ (8. Jh.), mhd. ''stück''(e), ''stuck''(e) ‘Teil, Abschnitt, Artikel, einzelner ganzer Gegenstand, Ding, Art und Weise, bestimmtes Maß’,</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>asächs. ''stukki'', mnd. ''stücke'', mnl. ''stucke'', ''stuc'', nl. ''stuk'', aengl. ''stycce'', anord. ''stykki'', schwed. ''styck'' (germ. *''stukkja''- mit ausdrückender Mitlautdoppelung und j-Endung)</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>‘Teil eines Ganzen, für sich bestehendes, eigenes Ganzes (Stück Butter, Seife), gezählter Anteil vom Ganzen (drei Stück Vieh), Schauspiel, musikalische Komposition’, auch Maßbezeichnung (Stück Tuch, Holz), Hohlmaß, ferner (16. Jh.) ‘Kanone’ als Teil einer Batterie, einer Gruppe zusammenwirkender gleichartiger Waffen,&nbsp;</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>ist wie die unter ''Stock''&nbsp;genannten Formen im Sinne von &nbsp;uig. *''(s)teug-, ''Kehllauterweiterung der unter&nbsp;''stoßen''&nbsp;angegebenen Ww. uig.'' *(s)teu- ‘stoßen, schlagen''’, zu ''stellen.&nbsp;‘Abgeschlagenes’''; ger. *''stukkja''-;</p>
 
<!-- /wp:paragraph --><!-- wp:paragraph --><p>Vgl.&nbsp;''kein Stück'' ‘nichts’, große Stücke (‘viel’) auf jmdn. halten, aus freien Stücken (älter von freien Stücken) ‘freiwillig, ohne Aufforderung’, aus einem Stück (17. Jh.), Stück für Stück (18. Jh.), älter Stück vor Stück (17. Jh.) ‘eins nach dem anderen, der Reihe nach, jedes einzeln’.</p>

Aktuelle Version vom 13. Dezember 2023, 12:22 Uhr

stück |  Anteil der durch stoßen, abschlagen, schlagen vom Ganzen getrennt wird (21. Jh. ndt.);

ahd. stucki ‘Teil, Abschnitt, eigenes Ganzes, Brocken, Rinde, Kruste’ (8. Jh.), mhd. stück(e), stuck(e) ‘Teil, Abschnitt, Artikel, einzelner ganzer Gegenstand, Ding, Art und Weise, bestimmtes Maß’,

asächs. stukki, mnd. stücke, mnl. stucke, stuc, nl. stuk, aengl. stycce, anord. stykki, schwed. styck (germ. *stukkja- mit ausdrückender Mitlautdoppelung und j-Endung)

‘Teil eines Ganzen, für sich bestehendes, eigenes Ganzes (Stück Butter, Seife), gezählter Anteil vom Ganzen (drei Stück Vieh), Schauspiel, musikalische Komposition’, auch Maßbezeichnung (Stück Tuch, Holz), Hohlmaß, ferner (16. Jh.) ‘Kanone’ als Teil einer Batterie, einer Gruppe zusammenwirkender gleichartiger Waffen, 

ist wie die unter Stock genannten Formen im Sinne von  uig. *(s)teug-, Kehllauterweiterung der unter stoßen angegebenen Ww. uig. *(s)teu- ‘stoßen, schlagen’, zu stellen. ‘Abgeschlagenes’; ger. *stukkja-;

Vgl. kein Stück ‘nichts’, große Stücke (‘viel’) auf jmdn. halten, aus freien Stücken (älter von freien Stücken) ‘freiwillig, ohne Aufforderung’, aus einem Stück (17. Jh.), Stück für Stück (18. Jh.), älter Stück vor Stück (17. Jh.) ‘eins nach dem anderen, der Reihe nach, jedes einzeln’.