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„Zweierbeziehung“ – Versionsunterschied

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Die Seite wurde neu angelegt: „__KEIN_INHALTSVERZEICHNIS__ Als '''Zweierbeziehung''' wird eine intensive soziale Beziehung zweier Personen bezeichnet.<ref>K. Lenz: ''Soziologie der Zweierbeziehung.'' Westdeutscher Verlag, 1998.</ref> In den Sozialwissenschaften wird hierfür auch die Bezeichnung '''Dyade''' bzw. '''dyadische Beziehung'''<ref>Jan Trost: ''Ehen und andere dyadische Beziehungen.'' In: Bernhard Nauck, Corinna Onnen-Isemann: ''Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und…“
 
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Aktuelle Version vom 2. April 2026, 13:46 Uhr

Als Zweierbeziehung wird eine intensive soziale Beziehung zweier Personen bezeichnet.[1] In den Sozialwissenschaften wird hierfür auch die Bezeichnung Dyade bzw. dyadische Beziehung[2] verwendet.

Dieser Begriff beinhaltet nicht nur die Paarbeziehung, sondern auch die Elternteil-Kind-Beziehung.

Der Begriff Dyade wird auch häufig benutzt, um die Zweierbeziehung größerer sozialer Gruppen abzugrenzen, in die sie eingebettet ist (z. B. Familie).

Eine wichtige Datenerhebung zu Zweierbeziehungen in Deutschland ist Pairfam.[3][4][5][6]

Siehe auch

Literatur

  • T. Ledermann, J. G. Bodenmann, M. Eid: Methoden zur Analyse von Zusammenhängen bei dyadischen Daten und deren Anwendung in der Paarforschung. Unveröff. Diss., Universität Freiburg, 2007.
  • T. Ledermann, G. Bodenmann: Moderator- und Mediatoreffekte bei dyadischen Daten. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie. Band 37, Nr. 1, 2006, S. 27–40.
  • F. J. Neyer: Zum Umgang mit dyadischen Daten: neue Methoden für die Sozialpsychologie. In: Zeitschrift für Sozialpsychologie. Band 29, 1998, S. 291–306.
  • C. Rohde-Dachser: Dyade als Illusion? Überlegungen zu einigen Strukturbedingungen der Zweierbeziehung am Beispiel von Partnerschaft und Psychoanalyse. In: Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychoanalyse. 1981.
Wiktionary: Zweierbeziehung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

  1. ↑ K. Lenz: Soziologie der Zweierbeziehung. Westdeutscher Verlag, 1998.
  2. ↑ Jan Trost: Ehen und andere dyadische Beziehungen. In: Bernhard Nauck, Corinna Onnen-Isemann: Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung. Luchterhand, Neuwied / Berlin 1995, S. 343–356.
  3. ↑ Roos Hutteman, Wiebke Bleidorn, Lars Penke, Jaap J. A. Denissen: It Takes Two: A Longitudinal Dyadic Study on Predictors of Fertility Outcomes. In: Journal of Personality. Band 81, Nr. 5, 2013, 487–498.
  4. ↑ Gerrit Bauer, Thorsten Kneip: Dyadic Fertility Decisions in a Life Course Perspective. In: Advances in Life Course Research. 2013. doi:10.1016/j.alcr.2013.11.003.
  5. ↑ Oliver Arránz Becker, Paul B. Hill: Bildungshomogamie und Partnerschaftserfolg – eine dyadische Analyse. In: Michael Feldhaus, Johannes Huinink (Hrsg.): Neuere Entwicklungen in der Beziehungs- und Familienforschung. Vorstudien zum Beziehungs- und Familienentwicklungspanel (pairfam). Ergon Verlag, Würzburg 2008, S. 151–186.
  6. ↑ Barbara Reichle, Dorothea Dette-Hagenmeyer: Individuelle und dyadische Bewältigung von Alltagskonflikten: Themen, Copingstrategien und Partnerschaftsqualität. In: Michael Feldhaus, Johannes Huinink (Hrsg.): Neuere Entwicklungen in der Beziehungs- und Familienforschung. Vorstudien zum Beziehungs- und Familienentwicklungspanel (pairfam). Ergon Verlag, Würzburg 2008, S. 229–256.