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„Stereometrie“ – Versionsunterschied

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[[stereo]][[-metrie]] | Tatsächlich hat Euklid mit dem 5. Postulat ein Postulat der [https://de.wikipedia.org/wiki/Planimetrie ''Ebenenmetrie''] „Ebenenvermessung“ dargelegt, auch [[Planimetrie]] genannt und eine Ebene hat auch nach Euklid keine Höhe, somit auch kein Dasein im Raum und im 11. Buch der Elemente werden die Axiome der Stereometrie behandelt (auch fälschlich Raumgeometrie oder räumliche Geometrie genannt),  
{{Anm. KF}} [[stereo]][[-metrie]] | Tatsächlich hat Euklid mit dem 5. Postulat ein Postulat der ''Ebenenmetrie'' „Ebenenvermessung“ dargelegt, auch [[Planimetrie]] genannt und eine Ebene hat auch nach Euklid keine Höhe, somit auch kein Dasein im Raum und im 11. Buch der Elemente werden die Axiome der Stereometrie behandelt (auch fälschlich Raumgeometrie oder räumliche Geometrie genannt),  


* altgriechisch ''[[stereometría]], zu [[stereós]]'' „steif, hart, fest, solide, starr“ und -μετρία ''[[-metría]] ''„Messung, Vermessung“,  
* altgriechisch ''[[stereometría]], zu [[stereós]]'' „steif, hart, fest, solide, starr“ und -μετρία ''[[-metría]] ''„Messung, Vermessung“,  

Aktuelle Version vom 1. Mai 2026, 14:51 Uhr

Anm. KF: stereo-metrie | Tatsächlich hat Euklid mit dem 5. Postulat ein Postulat der Ebenenmetrie „Ebenenvermessung“ dargelegt, auch Planimetrie genannt und eine Ebene hat auch nach Euklid keine Höhe, somit auch kein Dasein im Raum und im 11. Buch der Elemente werden die Axiome der Stereometrie behandelt (auch fälschlich Raumgeometrie oder räumliche Geometrie genannt),

  • altgriechisch stereometría, zu stereós „steif, hart, fest, solide, starr“ und -μετρία -metría „Messung, Vermessung“,
    • zu uirindogermanisch *ster- “stark, beständig”,
  • gleichbedeutend und verwandt mit
    • ahd. starēn “starren”,
    • uger. *staraz “steif”, und
    • agr. steîros, “fruchtlos, steril“,
  • daher an sich der Festkörpermetrie unbelebter Materie und damit nicht der Raumvermessung, die auf Griechisch 'Chorometrie benannt worden wäre, zu Choros „Raum“ (agr. chôros, Chṓra), die sich, im Gegensatz zur ebenen Geometrie Planimetrie mit geometrischen dreidimensionalen Gebilden, Körpern, Gegenständen, Festkörpern im dreidimensionalen Raum befasst, die räumliche Figur, Gestalt und Ausgestalt und deren Rauminhalt in Raumgetreue, einen der Wirklichkeit, Tatsächlichkeit und Gegenständlichkeit entsprechenden räumlichen Dasein durch Axiome und Postulate bestimmt und es geht um Körper, Gegenstände, die jedoch von Gelehrten mit Raum gleichgesetzt werden und so besagen dessen Axiome

Stereometrie


Stereometrie ist ein Teilgebiet der Geometrie und damit der Mathematik. Sie befasst sich – im Gegensatz zur ebenen Geometrie (Planimetrie) – mit geometrischen Gebilden im (dreidimensionalen) Raum. Statt Stereometrie sagt man auch Raumgeometrie oder räumliche Geometrie.

Zur Stereometrie gehört unter anderem die Berechnung der Oberfläche (Flächenberechnung) bzw. der Mantelfläche und des Volumens (Volumsberechnung) einfacher und zusammengesetzter geometrischer Körper sowie die Stereotomie.

Die Stereometrie stellte im antiken Griechenland einen der Wissenschaftsbereiche dar, die von herausragender Bedeutung waren. So versuchten sich verschiedene namhafte Denker dieser Zeit an der Lösung des stereometrischen Problems der Würfelverdoppelung. Platon fordert gar in seinem Werk Der Staat, dass die Stereometrie neben der Planimetrie in das wissenschaftliche Propädeutikum mit aufgenommen werden solle.

Siehe auch